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Schrille Killer: Die giftigsten Tiere der Welt

Schrille Killer: Die giftigsten Tiere der Welt

Grausame Gefahren lauern im Tierreich: Ob Schlangen, Spinnen, Skorpione oder Fische, sie überwältigen ihre Opfer kaltblütig und ohne Skrupel. Viele von ihnen besitzen Gifte, die auch uns Menschen gefährlich werden können. Hier zeigen die giftigsten Tiere der Welt ihre Waffen.
  • Seewespe

    iStock ginosphotos

    Die Seewespe gilt als das vermutlich giftigste Meerestier der Welt. Aus Angst vor dem Box Jellyfish werden in Australien regelmäßig ganze Küstenabschnitte gesperrt. Schon eine winzige Berührung kann innerhalb weniger Minuten zum Tod führen. Die Qualle trägt so viel Gift in sich, dass 250 Menschen daran sterben könnten. Auch für andere Meerestiere sind Seewespen eine ernsthafte Bedrohung: Die gefräßigen Quallen verspeisen manchmal sogar mehrere Fische gleichzeitig. Ihr Schirm ist würfelförmig und hat einen Durchmesser von etwa zwanzig bis dreißig Zentimetern. Die Tiere können sich relativ schnell vorwärts bewegen und sind im Wasser nur schlecht zu sehen.

  • Schwarze Witwe

    iStock/JasonOndreicka

    Die Echte Witwe, auch Schwarze Witwe genannt, lebt in Australien, Neuseeland und in Amerika. Sie bevorzugt menschliche Behausungen und ist nicht aggressiv. Meist leben Spinne und Mensch in friedlicher Koexistenz, das heißt, meist nehmen wir sie erst gar nicht wahr - bis auf den einen unbedachten Griff in eine dunkle Ecke von Garage, Schuppen oder Dachboden. Der Biss der Schwarzen Witwe kann bei Überempfindlichkeit tödlich sein.

  • Pfeilgiftfrosch

    iStock kikkerdirk

    Der Pfeilgiftfrosch gilt als eines der gefährlichsten Tiere der Welt. Die Chocó-Indianer Kolumbiens benutzten das Gift der Haut für die Jagd. Sie benetzen ihre Pfeilspitzen mit dem tödlichen Sekret. Abgefeuert werden die Projektile anschließend mit einem Blasrohr.

  • Bananenspinne

    imago/imagebroker

    Sie werden auch als Bananenspinnen bezeichnet und zählen zu den giftigsten Tieren unseres Planeten. Neben der australischen Trichternetzspinne und einigen Unterarten der Schwarzen Witwe ist dies die einzige Spinnenart, die einen gesunden erwachsenen Menschen lebensgefährlich vergiften kann - nicht umsonst tragen die Spinnen den griechischen Namen „Phoneutria“, was „Mörderin“ bedeutet.

  • Korallen-Krustenanemone

    imago/OceanPhoto

    … doch diese Korallen-Krustenanemone der Art Palythoa tuberculosa besitzt eines der stärksten Gifte, das derzeit bekannt ist. Es wirkt unmittelbar nach Kontakt und kann bei niedrigen Dosierungen Übelkeit und Schüttelfrost auslösen - bei höheren Dosierungen droht die Lähmung des gesamten Muskelapparates.

  • Königskobra

    iStock reptiles4all

    Die Königskobra ist eine äußerst gefährliche Schlange, die oft unterschätzt wird. Sie verfügt über ein starkes Nervengift, das beim Menschen bereits nach wenigen Minuten zum Tode führen kann. Die Giftmenge eines einzigen Bisses reicht aus, um mehr als zehn Menschen oder sogar einen ausgewachsenen Elefanten zu töten.

  • Skorpion

    iStock johnaudrey

    Skorpione gehören zu den Spinnentieren, sind nachtaktiv und können bis zu 21 Zentimeter groß werden. Die meisten der 1.400 Arten sind für den Menschen nicht gefährlich. Dennoch fallen dem gefürchteten Giftstachel jährlich weltweit mehrere Tausend Menschen zum Opfer, vor allem in Mexiko. Bei einer hohen Dosis tritt der Tod beim Menschen innerhalb von fünf bis zwanzig Stunden durch Atemstillstand ein.

  • Stachelrochen

    iStock AndamanSE

    Stachelrochen leben in warmen, flachen Gewässern und können eine Körpergröße von bis zu 2,5 Metern erreichen. Der lange Giftstachel ist am Ende mit Widerhaken und Stacheln versehen, welche die Stachelrochen gezielt zur Verteidigung einsetzen. 2006 wurde der australische Tier-Filmer Steve Irwin durch einen Stich des Rochens mitten ins Herz getötet.

  • Sydney-Trichterspinne

    imago/UIG

    Die Sydney-Trichterspinne ist in Australien beheimatet und eine der wenigen Spinnen, die so giftig ist, dass sie sogar Menschen töten kann. Da die Tiere bei der Partnersuche auf Wanderung gehen, ist ein Zusammentreffen mit dem Menschen keine seltene Angelegenheit. Oft dringen sie in Häuser ein und reagieren dort aggressiv auf Menschen. Mit einem Körperdurchmesser von vier Zentimetern sind Weibchen fast doppelt so groß wie Männchen - trotzdem sind die Herren der Schöpfung aber vier- bis sechsmal giftiger als ihre weiblichen Artgenossen.

  • Portugiesische Galeere

    imago/blickwinkel

    Die Portugiesische Galeere ist eine Art aus der Gattung der Seeblasen. An den Tentakeln finden sich bis zu 1.000 Nesselzellen pro Zentimeter, die ein Giftgemisch aus verschiedenen Eiweißen enthalten. Bei Hautkontakt wirkt es direkt auf die Nervenzellen, wodurch die Muskulatur ständig kontrahiert und es zu Atemstillstand oder Herzversagen kommen kann.

  • iStock reptiles4all

    Der Hundertfüßler ist alles andere als harmlos. Zwar wirkt der 'kleine Bruder' des Tausenfüßlers aufgrund seiner geringen Größe eher wie ein störendes Insekt - doch wenn er zusticht, können sogar Menschen in Lebensgefahr geraten. Vor allem kleine Kinder und Senioren sollten sich vor den vielbeinigen Krabblern in Acht nehmen.

  • Schnabeltier

    imago/blickwinkel

    Das Schnabeltier sieht eigentlich fast schon süß aus - doch der ausschließlich in Australien vorkommende Säuger ist ganz und gar nicht harmlos. An seinen Hinterbeinen besitzt das Tier einen Stachel, mit dem es ein - zumindest für andere Tiere - tödliches Gift injizieren kann.

  • Kugelfischen

    iStock FtLaudGirl

    Zu den Kugelfischen gehören etwa 150 Arten, die fast alle giftig sind. Das Gift befindet sich in Haut, Leber und in den Eierstöcken. Es wirkt auf die Körpernerven und lähmt Opfer so lange, bis sie an Atemstillstand sterben.

  • Mamba

    iStock juannovakosky

    Mambas sind schnelle, baumkletternde Giftschlangen und kommen ausschließlich in Afrika vor. Sie neigen dazu, nach dem Biss gleich noch einmal zuzubeißen. Ohne Behandlung endet ein solcher Biss für Menschen tödlich. Die hochgiftige und aggressive Grüne Mamba wird allerdings von der Schwarzen Mamba noch übertroffen: Diese ist noch giftiger und kann außerdem bis zu vier Meter lang werden.

  • Komodowaran

    iStock/HectorAround

    Der Komodowaran ist die größte lebende Echse. Er kommt auf einigen zu Indonesien gehörenden Inseln vor. Attacken auf Menschen sind zwar selten, allerdings griff Anfang Juni 2007 ein Waran einen neunjährigen Jungen auf der Insel Komodo an und tötete ihn. Im Speichel der Tiere sind so aggressive Bakterien enthalten, dass Opfer nur durch Amputation des angegriffenen Körperteils gerettet werden können.

  • Jagdspinne Cupiennius

    CC BY-SA 4.0/Sjl197

    Die südamerikanische Jagdspinne Cupiennius salei zählt gleich aus mehreren Gründen zu den schrillen Killern: Sie besitzt nicht nur eines der am schnellsten wirkenden Gifte - es lähmt die Opfer - , sondern kann es auch besonders effizient einsetzen. Wie Forscher herausfanden, sind die Zähne von Cupiennius salei mit Metall verstärkt. So sind auch Schutzpanzer, wie sie viele Insekten besitzen, kein Hindernis für den schnellen Jäger. Das Gift der Spinnenart kann auch für Allergiker und Menschen mit Kreislaufproblemen gefährlich werden.

  • Seeschlange

    imago/OceanPhoto

    Die Seeschlangen, ganz besonders die Plattschwanzseeschlangen, sind besonders gefährliche Giftnattern. Sie werden bis zu zwei Meter lang und bewohnen tropische Meeresregionen. Ihr Gift ist eines der tödlichsten auf der Welt. Bereits drei bis zehn Milligramm wirken tödlich. Nach einem Biss tritt der Tod des Opfers bereits nach acht Stunden ein.

  • Rote Feuerameise

    iStock CreativeNature_nl

    Die Rote Feuerameise stammt ursprünglich aus Südamerika, hat sich jedoch im Laufe der Zeit über die ganzen USA verbreitet. Sie setzt sich gegen Feinde zur Wehr, indem sie gleichzeitig beißt und sticht. Der Giftstachel enthält hochwirksame Alkaloide, die starke Hautreaktionen beim Menschen hervorrufen. Zwar sind diese meist nicht tödlich - wird allerdings eine Kolonie von Feuerameisen angegriffen, stürzen sich ganze Hundertschaften auf den Angreifer. Ein solcher Angriff kann auch für Menschen tödlich sein.

  • Honigbiene

    Imago/imagebroker

    Afrikanisierte und amerikanisierte Honigbienen entstehen durch Kreuzung verschiedener Völker. Diese Hybride werden wegen ihrer Angriffslust oft auch als Killerbienen bezeichnet. Bei einer Bedrohung ihres Volkes schwärmen alle Killerbienen aus und verfolgen ihre Opfer hartnäckig. Kinder wurden schon nach 500 Stichen getötet. Für einen Erwachsenen können etwa 1.000 Stiche tödlich wirken.

  • Blaugeringelte Krake

    iStock Howard Chew

    Der Blaugeringelte Krake gehört zur Gattung der Kopffüßler und lebt im flachen Küstenbereich. Sein Lebensraum sind die Küsten der Philippinen, Indonesiens und Australiens. Berüchtigt sind sie vor allem für ihr Gift: Das Toxin wirkt innerhalb von zwei Stunden und führt zu Lähmungen und schließlich zum Tod durch Atemstillstand.

  • Gila-Krustenechse

    iStock Shoemcfly

    Die Gila-Krustenechse ist im Südwesten der USA beheimatet und erzeugt in ihren Unterkieferdrüsen ein starkes Toxin. Deshalb wird sie auch als Gila-Monster bekannt. Ihr Name stammt von einem gleichnamigen Fluss in Mexiko. Sie ist die einzige Echsenart, die giftig ist. Ihr Biss kann ohne ärztliche Behandlung für Menschen lebensgefährlich sein.

  • Skorpionfisch

    Imago/OceanPhoto

    Feuerfische oder auch Skorpionfische sind fast ausschließlich giftig. Dieses Gift befindet sich in den dreizehn Hartstrahlen der ersten Rückenflossen, der Afterflossen sowie der beiden Bauchflossen. Es löst heftiges Muskelzucken aus und kann bei Allergikern tödlich wirken.

  • Inlandtaipan

    Imago/McPHOTO

    Der Inlandtaipan lebt in Australien und ist die giftigste Schlange der Welt. Ein einziger Biss würde ausreichen, um bis zu 250 Menschen zu töten.

  • Kegelschnecke

    Imago/blickwingel

    Kegelschnecken leben mit wenigen Ausnahmen in tropischen Meeren. Ganze 500 Arten gehören zu dieser Gattung, einige davon sind so gefährlich, dass sie einen erwachsenen Menschen töten können. Vor allem die fischfressenden Arten sind mit einem hochwirksamen Venom ausgerüstet. So langsam sich die Schnecke über den Meeresboden bewegt, so schnell ist die mit ihrem Mundwerkzeug. Die Radula ist ein schlauchartiges Gebilde, versehen mit einem nadelspitzen Ende. Blitzartig, wie mit einer Harpune, rammt sie den Stachel in ihr Opfer. Durch ihn wird ein tödlicher Giftcocktail injiziert. Auch für den Menschen kann das Gift gefährlich werden. 1993 wurden allein zwölf Todesfälle bekannt, die auf das Gift der Kegelschnecke zurückzuführen waren.

  • Steinfisch

    iStock Achim Prill

    Die Steinfische sind die giftigsten Fische überhaupt. Das in den Rückenflossen sitzende Gift kann auch für den Menschen tödlich sein. Oft kommt es zu tragischen Unfällen, weil Menschen aus Versehen auf die fast unsichtbaren Tiere treten.

  • Juwelwespe

    imago/blickwinkel

    Die Juwelwespe ist eine heimtückische Körperfresserin: Bevor sie ihre Beute genüsslich verspeist, manipuliert das Gift in ihrem Stachel die Psyche des Opfers auf hinterlistigste Art und Weise. Es wird willenlos und folgsam wie ein Hund. Bevorzugt stehen Kakerlaken auf dem Speiseplan der Juwelwespe. Dass diese viel größer ist als die Juwelwespe selbst, macht der Angreiferin nichts aus: Das Insekt vergeudet keinerlei Anstrengung, um das anschließende Festessen in ihr Nest zu verfrachten.