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Schluss mit Schnarchen! Mit diesen Übungen ist nachts Ruhe

Schluss mit Schnarchen! Mit diesen Übungen ist nachts Ruhe

Etwa 30 Millionen Deutsche schnarchen teilweise so laut, dass nachts die Wände wackeln. So manche Beziehung wird dadurch auf eine harte Probe gestellt. Doch wieso schnarchen manche Menschen und was bringt Linderung?
  • Schnarchen

    iStock/IPGGutenbergUKLtd

    Der Mensch verbringt im Schnitt 25 Jahre mit Schlafen. Dabei regenerieren sich Körper und Geist, Ereignisse des Tages werden verarbeitet und zuvor Gelerntes wird im Langzeitgedächtnis abgespeichert. Wird diese Nachtruhe gestört, da der Partner (oder etwa man selbst) zu laut schnarcht, ist es jedoch vorbei mit der Erholung. Brasilianische Forscher haben nun Abhilfe geschaffen: Sie haben eine Reihe von Übungen gegen die sägenden Schlafgeräusche zusammengestellt und mit Erfolg getestet. WdW erklärt, warum manche von uns schnarchen und was dagegen helfen kann.

  • Atemwege

    Imago/Science Photo Library

    Beim Schlaf erschlaffen die Muskeln des Gaumensegels, des Rachens und der Zunge, die normalerweise die oberen Atemwege offen halten. Soweit ist dies ein völlig normaler Zustand, der sich nachts bei jedem einstellt. Doch es gibt verschiedene Begleitumstände, die letztendlich bewirken, dass jemand nach dem Einschlafen anfängt, zu schnarchen …

  • Schnarchen

    iStock/monkeybusinessimages

    … Ein fliehender Unterkiefer, eine große Zunge, große Mandeln, ein großes Gaumensegel und ein zu großer Halsumfang aufgrund von Übergewicht (Doppelkinn), Nasenpolypen, Rückenlage beim Schlafen (die Zunge fällt nach hinten und verengt den Rachen), Alkohol und Schlafmittel (lassen die Rachenmuskeln erschlaffen) sowie eine verstopfte Nase führen dazu, dass manche Menschen in der Nacht gefühlt – und gehört – so den ein oder anderen Wald absägen.

  • Schlafapnoe

    iStock/monkeybusinessimages

    Grundsätzlich ist es nicht gefährlich, zu schnarchen. Leidet der Betroffene allerdings zusätzlich an Atemaussetzern, sollte er sich in ärztliche Behandlung begeben. Die sogenannte Schlafapnoe tritt laut Schätzungen bei etwa 1,2 Millionen Deutschen auf – die wenigsten von ihnen (knapp fünf Prozent) lassen sich dahingehend ärztlich behandeln. Hier kann eine Therapie mit einer Gaumenspange oder einem Nasenpflaster helfen. Sie sollen die Atemwege erweitern, sodass die eingeatmete Luft ungehindert durchströmt. Alternativ führt eine spezielle Nasenmaske über einen Schlauch dem Schlafenden Raumluft zu, sodass dieser keine Atemaussetzer mehr hat.

  • Operation

    iStock/kzenon

    Haben Ärzte zuvor durch eine Schlafuntersuchung alle konservativen Möglichkeiten einer Behandlung (Gaumenspange, Atemmaske, Nasenpflaster, etc.) ausgeschlossen, da sie nicht die gewünschte Wirkung erzielen, wird oftmals auch eine OP in Erwägung gezogen. Bei den zuvor genannten anatomischen Besonderheiten (zu große Mandeln, großes Gaumensegel, Nasenpolypen) kann diese nämlich Linderung schaffen. Doch leider garantiert auch eine OP keinen hundertprozentigen Erfolg.

  • Ohrstöpsel

    iStock/KayTaenzer

    Wer sich dennoch nicht unters Messer legen will, kann erstmal dem Partner mit entschuldigendem Blick einen großen Blumenstrauß samt Ohrstöpsel schenken und im zweiten Schritt täglich die folgenden fünf Übungen für Zunge und Mund machen …

  • Übungen gegen Schnarchen

    iStock/mrakos

    Die Zungenspitze gegen das Dach der Mundhöhle pressen und rückwärts rutschen lassen (20 Wiederholungen).

  • Übungen gegen Schnarchen

    iStock/EcoPic

    Die Zunge gegen die Gaumendecke saugen und die ganze Zunge dagegen pressen (20 Wiederholungen).

  • Übungen gegen Schnarchen

    iStock/Christina J Hauri

    Den hinteren Teil der Zunge nach unten drücken, während die Zungenspitze weiterhin die unteren Schneidezähne berührt (20 Wiederholungen).

  • Übungen gegen Schnarchen

    iStock/Africanway

    Den hinteren, weichen Teil der Gaumendecke und das Zäpfchen anheben, dabei den Vokal „A“ sagen (20 Wiederholungen).

  • Übungen gegen Schnarchen

    iStock/sv_sunnyi

    Mit einem Finger in den Mund gehen und den Wangenmuskel mit der Fingerspitze nach außen drücken (Zehn Wiederholungen auf jeder Seite).

  • Weniger Schnarchen

    iStock/4774344sean

    Über drei Monate hinweg mussten die Testpersonen jeden Tag im Rahmen der Studie die fünf Übungen durchführen. Die motivierenden Ergebnisse: Die Probanden schnarchten nach der Testphase nicht nur um 36 Prozent weniger, sondern auch um 59 Prozent leiser.

Etwa 30 Millionen Deutsche schnarchen teilweise so laut, dass nachts die Wände wackeln. Doch wieso schnarchen manche Menschen und was bringt Linderung?

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