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Saola: Wiederentdeckung eines Mysteriums

Saola: Wiederentdeckung eines Mysteriums

Die Saola gehört zu den weltweit seltensten Huftieren und konnte erst 1996, vier Jahre nach der Entdeckung seiner Hörner, lebendig gefangen und fotografiert werden. Allerdings lebt es in Laos und Vietnam, wo die Wilderei noch heute ein großes Problem darstellt.
  • Ertappt!

    WWF-Vietnam

    Anfang September passierte es in den frühen Abendstunden: Ein Saola ging uns in einem abgelegenen Gebiet in den zentralvietnamesischen Anemiten in die Kamerafalle. „Als wir zum ersten Mal die Fotos aus der Kamerafalle sahen, konnten wir es kaum glauben. Das Saola ist so etwas wie der Heilige Gral unter den Tierarten Südostasiens“, sagt Stefan Ziegler, WWF-Referent für die Region. Es war die erste Sichtung seit 14 Jahren.

  • Saolaweibchen

    William Robichaud

    Bis heute ist kaum etwas über die Lebensweise und die Zahl der noch existierenden Tiere bekannt. Optimistische Schätzungen gehen von einigen hundert Saolas aus. Es könnten auch nur noch ganz wenige Individuen existieren. Selbst die Einordnung im Tierreich war zunächst unklar und man stellte es sogar in eine eigene Unterfamilie. Genetische Analysen brachten mittlerweile Klarheit: Das Saola gehört zu den Rindern. Es gibt nirgendwo auf der Welt ein Saola in Gefangenschaft.

  • Trophäe mit Horn

    Soh Koon Chng / WWF-Canon

    In Laos bedroht vor allem der illegale Holzeinschlag den Lebensraum der Saolas, in Vietnam ist die Wilderei ein großes Problem.

  • Scheues Waldrind

    David Hulse / WWF-Canon

    Das Saola bleibt nach seiner Entdeckung 1992 so rätselhaft, dass es schon als Einhorn Asiens bezeichnet wurde. Es lebt in den Bergen von Laos und Vietnam, aber nie bekam es ein Wissenschaftler lebend zu Gesicht.

  • Schutz für den Lebensraum

    Jeremy Holden / WWF

    Der WWF engagiert sich seit der Entdeckung der seltenen Art für deren Überleben. Gemeinsam mit Wissenschaftler versuchen wir mehr über das Saola herauszufinden, um die Schutzmaßnahmen verbessern zu können. In der Annamiten-Region wurde um das Saola vor dem Aussterben zu bewahren, ein Netz aus Schutzgebieten und Korridoren eingerichtet, unter anderem mit Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) über die KfW Entwicklungsbank.

  • Saola soll leben

    William Robichaud

    Durch unsere Ranger werden aber auch jedes Jahr tausende von Fallen eingesammelt – um die illegale Jagd in den artenreichen Wäldern einzuschränken.

Die Saola gehört zu den weltweit seltensten Huftieren und konnte erst 1996, vier Jahre nach der Entdeckung seiner Hörner, lebendig gefangen und fotografiert werden. Allerdings lebt es in Laos und Vietnam, wo die Wilderei noch heute ein großes Problem darstellt.

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