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Fahrradtouren in Deutschland

Royales Radeln: Durchs Münsterland vorbei an 100 Schlössern

Royales Radeln: Durchs Münsterland vorbei an 100 Schlössern

Sie ist eine der beliebtesten deutschen Ferienstraßen: die 100-Schlösser-Route. Die Königin unter den Radwegen führt Abenteuerlustige auf einer Strecke von 960 Kilometern einmal quer durch das Münsterland. Gesäumt ist die Ferienstraße von herrschaftlichen Schlössern, alten Burgen und imposanten Herrensitzen.
  • Fahrrad auf der Wiese

    iStock/Xurzon

    Abseits der verkehrsreichen Straßen im Münsterland reihen sich imposante Schlösser an nicht weniger eindrucksvolle Schlossgärten und Ritterburgen. Insgesamt schlängelt sich die Fahrradroute sogar an weit mehr als den angekündigten 100 Schlössern vorbei. Wie aus einer anderen Zeit wirken die prachtvollen Bauwerke, die auch heute nichts von ihrem Glanz verloren haben. Wer nicht die gesamten 960 Kilometer abfahren möchte, kann stattdessen einen der vier miteinander verbundenen Rundkurse mit einer durchschnittlichen Länge von 210 bis 310 Kilometern wählen. Auf sämtlichen Routenabschnitten erwarten Urlauber sehenswerte Domizile und Bauwerke, die einen Stopp wert sind. Historische Gebäude und malerische Ortskerne gibt es tatsächlich zuhauf auf dieser Ferienstraße. Ein Überblick über die Höhepunkte der 100-Schlösser-Route.

  • Münstlerland

    Pixabay

    Die Nordroute beeindruckt mit malerischen Wald- und Wiesenlandschaften. Von Münster führt die Route auf 305 Kilometern an Billerbeck und Steinfurt zurück zum Startpunkt. Blickfänge entlang der Strecke sind die dicht bewaldeten Höhen im Tecklenburger Land und das Kloster Bentlage auf halber Strecke, das bereits im Jahr 1437 gegründet wurde. Gleich zu Beginn der Tour sollten Radfahrer einen Stopp am Fürstbischöflichen Schloss in Münster selbst einplanen. Mit dem Haus Rüschhaus wartet ein weiterer historischer Schatz unweit des Schlosses. Der Landsitz diente einst der Autorin Annette von Droste-Hülshoff und ihrer Familie als Wohnhaus und Inspirationsquelle. In Steinfurt steht eines der ältesten Wasserschlösser umgeben von idyllischen Parkanlagen im Herzen der nordrhein-westfälischen Kleinstadt.

  • Schloss Hovestadt

    Imago/blickwinkel

    Der Ostkurs verbindet die nördliche Route mit dem Streckenabschnitt im Süden. Auf der 240 Kilometer langen Strecke dominieren flache Waldwege, der Blick fällt auf historische Bauernhöfe und beschauliche Landschaften. Ein Höhepunkt der Route ist der Halt in der offiziellen Pferdehauptstadt Warendorf, bei dem der obligatorische Rundgang durch das Landgestüt und der Besuch einer der vielen themenverwandten Veranstaltungen lockt. In Ennigerloh steht das denkmalgeschützte Haus Vornholz. Obwohl als Profangebäude genutzt, gilt das Bauwerk dank seiner Größe und herrschaftlichen Außenanlagen als bekanntestes Herrenhaus auf der Ostroute. Ähnlich bekannt ist auf diesem Streckenabschnitt das Schloss Hovestadt (Bild) in der Gemeinde Lippetal.

  • Westfälisches Versailles

    Imago/Ralph Lueger

    Der südliche Streckenabschnitt der 100-Schlösser-Route vereint ebene Landschaften und eine Vielzahl an Burgen und Schlössern. Tatsächlich gibt es auf der Südroute so viele Prachtbauten wie auf keinem anderen Teilstück der Radstrecke - und das auf nur 210 Kilometern Länge. Zwischen Münster und Billerbeck bewältigen Freizeitradler einen Höhenunterschied von 360 Metern. Unterwegs ragt eines der sehenswertesten Schlösser der gesamten Strecke über die Baumwipfel der Gemeinde Nordkirchen. Die barocke Anlage des gleichnamigen Schlosses trägt nicht ohne Grund den Beinamen „Westfälisches Versailles“ (Bild). Die Geschichte des Wasserschlosses reicht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Gelebte Geschichte finden Urlauber zudem im Schloss Westerwinkel im Münsterland. Sobald der Radweg nach Norden strebt, kreuzt die Stever, ein Zufluss der Lippe, häufiger den Weg der Freizeitradler, bevor er dann in den letzten Streckenabschnitt übergeht.

  • Burg Anholt

    Imago/blickwinkel

    Mit 310 Kilometern ist der Westkurs der längste Abschnitt der 100-Schlösser-Route – und der einzige, der keinen Umweg über Münster nimmt. An die Stelle der westfälischen Stadt rücken andere Orte und barocke Schlösser, die mehr als einen kurzen Zwischenstopp wert sind. Die Waldlandschaften weichen spätestens in Haltern am See den für die Region typischen Stauseen. Markenzeichen der westlichen Route sind zudem die zahlreichen Schlösser, die den Radweg säumen. Darunter die Burg Anholt (Bild), deren Parkanlagen und Innenräume heute besichtigt werden können. Eines der romantischsten Renaissance-Schlösser entlang der Route ist das Schloss Raesfeld im Kreis Borken. Schließlich führt die ebene Strecke zurück nach Coesfeld.

Sie ist eine der beliebtesten deutschen Ferienstraßen: die 100-Schlösser-Route. So entdecken Urlauber das Münsterland per Fahrrad.

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