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New Yorks Multinationalität: Die Gesichter der Stadt

New Yorks Multinationalität: Die Gesichter der Stadt

New York zählt zu den buntesten Städten der Welt. Die Bevölkerung der US-Metropole setzt sich aus Menschen aller Nationalitäten zusammen. Während Brooklyn für seine afroamerikanischen Bürger bekannt ist, leben in Chinatown zum größten Teil Asiaten.
  • iStock/phillyskater

    Mit einer Metropolregion von knapp 19 Millionen Einwohnern ist New York City mit Abstand die größte Stadt der USA. Bereits 1836 war der New Yorker Hafen Dreh- und Angelpunkt der Einwanderungswellen. Nicht nur Menschen aus Europa, sondern auch aus Afrika, Asien und Lateinamerika wanderten seither in das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ aus. Bis heute ist das Stadtbild in New York stark multinational geprägt und bietet einen Wohnraum für die verschiedensten Kulturen der Welt.

  • iStock/Ira Efremova

    New York City ist die Heimat für 8,2 Millionen Menschen. Damit zählt die Stadt zu den größten der Welt. Doch auch diese Zahl ist beeindruckend: Knapp 40 Prozent der Einwohner New Yorks sind nicht in den USA geboren. Die meisten europäischstämmigen Einwanderer stammen aus Italien, Irland und Deutschland. Nicht-hispanische Weiße stellen 35 Prozent der New Yorker Bevölkerung dar. 27 Prozent stammen aus Lateinamerika, zwölf Prozent aus Asien und 24 Prozent zählen zur Schwarzen Bevölkerung des Big Apple.

  • imago/Xinhua

    Wer mit der Subway-Linie 7 von Manhattan nach Queens fährt, der lernt verschiedenste Kulturen und Nationen der Welt kennen. Mit dem „International Express“ geht es zum Preis von einem U-Bahn-Ticket ein Mal um die Welt. Indien, Lateinamerika oder Russland – in Queens sind alle Identitäten vertreten.

  • iStock/Jayson Photography

    193 Länder der Welt sind Mitglied der UNO und somit als Staaten anerkannt. Kaum zu glauben, doch allein in Queens – dem größten der fünf Stadtbezirke New Yorks – leben zwei Millionen Menschen aus 150 verschiedenen Ländern. Queens erstreckt sich von Long Island City, bis zum Feuchtgebiet von Jamaica Bay. Queens hat eine Landfläche von 461 und eine Wasserfläche von 178 Quadratkilometern.

  • imago/Levine-Roberts

    Die Jackson Heights genannte Gegend in Queens, ist ein von Indern, Pakistani und Mexikanern geprägtes Viertel. Hier kann man Bollywood quasi live erleben oder sich einen Sari kaufen. Stark vertreten sind auch lateinamerikanische Supermärkte, die mexikanische Produkte verkaufen.

  • iStock/Del Ray 77

    Zwar gibt es auch in Manhattan ein Chinatown, aber dieser chinesisch geprägte Teil von Queens überschattet seinen kleinen Bruder: Flushing ist das größte Chinatown-Viertel New Yorks. Selbst die McDonald‘s-Anzeigen sind hier in chinesischen Schriftzeichen gehalten. Hier gibt es alles, was das Asien-Herz begehrt: auch fremdartige Fische oder andere kulinarische Exklusivitäten.

  • imago/Levine-Roberts

    Die Gegend um Woodside war ehemals als Irish Town bekannt. In den 1930er Jahren lebten hier zu 80 Prozent Menschen irischer Herkunft. Doch dieses Bild hat sich seit den starken Einwanderungswellen der Lateinamerikaner stark verändert: Heute ist Woodside eine lateinamerikanische Enklave geworden. Latino-Musik und südamerikanische Restaurants gibt es inklusive.

  • imago/Hohlfeld

    Wer an die nationale Diversität New Yorks denkt, dem fallen sofort asiatische und lateinamerikanische Einflüsse ein. Dabei spielen Russen in Brighton Beach eine große Rolle. Brighton Beach ist eine Gemeinde auf Coney Island. Das Straßenbild ist dort von russischen Restaurants und Lebensmittelläden geprägt, sodass das Viertel auch als „Little Odessa“ bekannt ist.

  • imago/Rüdiger Wölk

    Der Stadtteil Harlem liegt im Norden von Manhattan, Brooklyn hingegen im Süden der Stadt. Was die beiden Viertel New Yorks eint, ist ihre zum größten Teil afroamerikanische Bevölkerung – in Brooklyn sind es sogar 33 Prozent. Viele Menschen der schwarzen Bevölkerung stammen aus dem karibischen Raum und prägen das Stadtbild kulturell stark.

  • imago/Future Image

    Kaum zu glauben: In den USA leben mehr Menschen jüdischen Glaubens, als in Israel. Ihre Zahl wird auf knapp sechs Millionen geschätzt. Und allein in New York sind es über 300.000. Kein Wunder also, dass die Stadt stark jiddisch geprägt ist. Besonders bekannt sind die jüdischen Viertel Lower East Side und Williamsburg in Brooklyn.

  • imago/ZUMA Press

    Auch wenn New York wie der perfekte Ort für Menschen jeglicher Herkunft scheint, läuft auch im Big Apple nicht alles rund. Zwar wird jede Nationalität akzeptiert, doch herrscht keine absolute Chancengleichheit. So war David Dinkins in der Geschichte New Yorks der erste und einzige Afroamerikanische Bürgermeister. Außerdem herrscht in Gegenden wie Manhattan große Homogenität einer reichen, weißen Bevölkerung, während sich der Rest auf die anderen Gebiete New Yorks verteilt.