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Mit diesen Tipps bleiben die Herbstklassiker länger frisch

So bleibt Herbstgemüse länger lecker

In den Herbstmonaten haben sie alle Saison: Die beliebtesten Obst- und Gemüsesorten Deutschlands. Doch sollten wir sie im Kühlschrank aufbewahren oder wo halten Tomate, Kürbis und Trauben am längsten?

Tomate
© iStock-Armastas

Tomate

Die Tomate ist das beliebteste Gemüse Deutschlands: Rund 26 Kilogramm pro Kopf verbraucht jeder durchschnittlich. Ein weit verbreiteter Fehler ist es, das rote Fruchtgemüse im Kühlschrank zu lagern, denn dort verliert es sein Aroma. Am besten sollte man Tomaten daher bei Zimmertemperatur aufbewahren – luftig gelagert halten sie bis zu drei Wochen lang. Im Idealfall liegt sie nicht in der Nähe von anderer Obst- und Gemüsesorten, denn Tomaten geben Ethylen ab. Dieses Reifegas lässt andere Früchte schneller altern und verderben.
Rübe
© iStock-Max2611

Rübe

Im Herbst haben auch Karotten und Rote Beete Saison. Wenn es in seiner Plastikpackung bleibt, fängt Wurzelgemüse schnell an zu schimmeln. Besser hält es aus der Folie befreit und in Zeitungspapier gewickelt – und zwar ohne Grünzeug. Denn das entzieht dem Gemüse Wasser und lässt es schneller schrumpelig werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt Wurzelgemüse so etwa acht Tage frisch.
Zwiebel
© iStock-Olha_Afanasieva

Zwiebel

Wer Zwiebeln schneidet, dem laufen meist die Tränen, dennoch liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund acht Kilogramm pro Jahr. Wie das Gemüse haltbar bleibt, ist von der Art abhängig: Kühl, trocken und dunkel gelagert hält die braune Zwiebel bis zu einem Jahr und die weiße mehrere Wochen lang. Nur rote Zwiebeln und Frühlingszwiebeln fühlen sich im Kühlschrank wohl. Diese sollte man innerhalb von einer Woche verzehren.
Kürbis
© iStock-MelanieMaier

Kürbis

Er ist das Herbstgemüse schlechthin, kaum wird es draußen etwas kälter, freuen sich viele schon auf die Kürbissuppe. Unbeschädigte, ausgereifte Riesenkürbisse halten sich monatelang, am besten bei zehn bis 13 Grad Celsius und luftig in einem Netz aufgehängt. Ob der Kürbis reif ist, können Konsumenten einfach herausfinden, indem sie auf die Schale klopfen: Klingt der Kürbis hohl, ist er reif.

Apfel
© iStock-barmalini

Apfel

Kein Obst ist bei den Deutschen so beliebt wie der Apfel. In Vorratsregal oder Kühlschrank kann er mehrere Monate halten. Aber er ist druckempfindlich und angeschlagene Stellen faulen schnell, deshalb sollte man ihn vorsichtig behandeln und Früchte mit Macken schnell essen. Wie die Tomate sendet der Apfel das Reifegas Ethylen aus, das anderes Obst und Gemüse in seiner Umgebung schneller verderben lässt. Am besten lagert man Äpfel deshalb getrennt.
Banane
© iStock-tang

Banane

Durchschnittlich zwölf Kilogramm Bananen konsumiert jeder Deutsche pro Jahr. Die gelben Exoten haben sozusagen immer Saison: Sie werden das ganze Jahr lang importiert. Der Trick beim Lagern: Aufhängen. Wer sie an einen Haken hängt, kann sie bis zu zwei Wochen lang aufbewahren und sie werden nicht so schnell braun. Sie reagieren außerdem besonders empfindlich auf das Reifegas von Äpfel und Tomaten.
Traube
© iStock-egal

Traube

Nicht nur als Saft oder Wein, sondern auch als Frucht erfreuen sich Trauben großer Beliebtheit. Was viele nicht wissen: In der Obstschale verderben sie schnell. In einer Papiertüte im Kühlschrank halten sie dagegen bis zu einer Woche lang. Ein weißer Film auf den Früchten zeigt übrigens, dass sie besonders frisch sind.
Zitrusfrüchte
© iStock-xeni4ka

Zitrusfrüchte

Zitronen, Orangen, Mandarinen und Grapefruits gehören nicht in den Kühlschrank, da sie kälteempfindlich sind und ihr Aroma verlieren. Zu hohe Temperaturen hingegen lassen sie schneller austrocknen. Optimale Bedingungen für die Vitamin-C-Spender bietet eine kühle Speisekammer. Wenn die Zitrusfrüchte bereits etwas eingedellt oder matschig sind, lassen sie sich zu einem frischgepressten Saft verarbeiten.

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