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Studie

Margarine ist gesünder als Butter!

Margarine ist gesünder als Butter!

Seit Jahrzehnten wird der Margarine nachgesagt, sie enthielte reichlich gesundheitsschädliche Transfettsäuren, die u.a. den Cholesterinhaushalt des Körpers belasten. Dies ist ein Mythos, der jetzt wissenschaftlich widerlegt wurde.
  • Verschiedene Sorten Margarine

    Schlütersche Verlagsgesellschaft

    In der aktuellen Studie hat das LUFA-ITL Labor der AGROLAB GROUP GmbH in Kiel 19 verschiedene Butter-, Margarine,- und Mischprodukte auf ihren Transfettsäuregehalt untersucht. Nehmen wir viele Transfette zu uns, erhöht sich die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zu erkranken. Zusätzlich ließ Ernährungsexperte Sven-David Müller alle Produkte unter anderem auch auf deren Anteil an gesättigten, einfach ungesättigten, und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren sowie auf deren Cholesteringehalt testen. Das Ergebnis ist eindeutig: Margarine enthält quasi keine Transfette, Butter hingegen einen überraschend hohen Anteil.

  • Unbewusst allgegenwärtig

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    Transfettsäuren entstehen vor allem bei der Teilhärtung von Pflanzenfetten und auch durch langes, starkes Erhitzen über 200°C, beispielsweise beim Braten oder Frittieren. Daher tauchen sie in zahlreichen Lebensmitteln auf und sind, was viele Leute nicht wissen, Bestandteil der täglichen Ernährung. Die Liste der stark fetthaltigen Lebensmittel, die Transfettsäuren enthalten können, ist breit gefächert: Pizza, Pommes, Wurst, fettes Fleisch, Croissants, Gebäck, Cracker, Nuss-Nougat-Creme, Chips, Berliner, Blätterteig und auch Sahne, Käse und Butter.

  • Gefährliche Fettsäuren

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    Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung können Transfettsäuren in Abhängigkeit von der konsumierten Menge das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. So steigern sie nicht nur das für Blutgefäße schädliche LDL-Cholesterin, sondern senken zudem auch das gefäßschützende HDL-Cholesterin. Und das kann zu einer erhöhten Gefahr von Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass der Anteil an Transfettsäure an der täglichen Gesamtenergiezufuhr weniger als ein Prozent betragen sollte. Bei durchschnittlich 2.000 Kilokalorien pro Tag kommt man dabei auf rund zwei Gramm.

  • Was ist also wirklich gesünder: Butter oder Margarine?

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    Der ernährungsmedizinische Wissenschaftler Sven-David Müller sagt: „Viele Informationen, wie zum Beispiel die, dass Margarine reichlich Transfettsäuren enthalten würde, sind einfach falsch und wurden nie belegt.“ Um das Durcheinander endgültig zu beenden und um wissenschaftlich zu beweisen, mit welchem Streichfett man sich wirklich gesünder ernährt, holte sich Müller genaue Analysen ein.

  • Lieber zu Margarine greifen!

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    Die zehn getesteten Margarine-Produkte enthielten lediglich zwischen 0,28 und 0,81 Gramm Transfettsäuren pro 100 Gramm. Alle Margarinen liegen mit ihrem Gehalt an Transfettsäuren damit deutlich unter einem Gramm pro 100 Gramm. Das sind Werte, die ernährungsphysiologisch zu vernachlässigen sind, erklärt Ernährungsexperte Müller. Margarine ist damit praktisch Transfettsäuren-frei.

  • Noch mehr gute Gründe für Margarine

    Essentials Collection

    Im Vergleich zu Butter weist Margarine zudem auch einen erheblich höheren Anteil essentieller Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren auf und enthält deutlich weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren, die das Herz-Kreislaufsystem schädigen. Margarine enthält durchschnittlich bis zu viermal mehr Omega-3-Fettsäuren als Butterprodukte.

  • Besser die Butter vom Brot nehmen lassen

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    Die neun getesteten Butter-Produkte, zu denen auch Mischfette, sogenannte Melanges und Butterschmalz zählen, schnitten in der Transfettsäuren-Studie weniger gut ab. Im Durchschnitt lag der Gehalt hier bei stolzen 2,6 Gramm Transfettsäuren pro 100 Gramm.

  • Ergebnisresümee

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    Die Analyse der 19 Streichfette auf Transfettsäuren hat einen uralten Mythos widerlegt und bewiesen, dass Margarine sehr wenig Transfettsäuren enthält, Butter hingegen relativ viel. Damit ist belegt, dass Margarine das gesündere Streichfett ist.

  • Ernährungsempfehlung

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    Auf Basis der Ergebnisse ist es jedem, der sich gesund ernähren möchte, zu empfehlen, auf Margarine umzusteigen. Mit Margarine als Streichfett kann man sich sein Brötchen ganz beruhigt schmecken lassen und sicher sein, das Transfettsäuren-Konto praktisch nicht zu belasten. Auch beim Backen, Kochen und Braten ist Margarine die wesentlich gesündere Alternative. Des Weiteren ist zu empfehlen, zusätzlich zu Margarine auch noch Nüsse, insbesondere Walnüsse, und hochwertige Pflanzenöle wie Raps-, Lein- oder Nussöl in den täglichen Speiseplan zu integrieren.

Seit Jahrzehnten wird der Margarine nachgesagt, sie enthielte reichlich gesundheitsschädliche Transfettsäuren. Dies ist ein Mythos, der jetzt wissenschaftlich widerlegt wurde.

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