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Lampions statt Eiersuche: So feiern die Griechen Ostern

Lampions statt Eiersuche: So feiern die Griechen Ostern

Wenn es um das Fest der Auferstehung Christi geht, weist das orthodoxe Brauchtum Griechenlands eine Reihe von großen Unterschieden zu den hiesigen Feierlichkeiten auf. Während einige Orte das Fest überaus besinnlich begehen, feiern andere Regionen lieber laut und ausgelassen.
  • Korfu: Tongefäße im freien Fall

    Flickr/Emmanuel Eragne

    Kräftig gefeiert wird die Wiederauferstehung Christi zum Beispiel auf der Insel Korfu. Die Kirchenglocken läuten das freudige Ereignis ein. Gleichzeitig ziehen Paraden durch die Straßen – von den Terrassen werfen die Inselbewohner Ton-Gefäße auf die Straße. Abends gehen die Feierlichkeiten mit einem Gottesdienst weiter, die Menschen stellen erleuchtete Kerzen auf ihre Balkone und ein großes Feuerwerk erhellt den Abendhimmel.

  • Patmos: Die Auferstehung religiöser Traditionen

    Shutterstock

    Über der Stadt Patmos auf der gleichnamigen Insel thront das Kloster von St. Johann. Daher wird das Osterfest hier überaus religiös und spirituell gefeiert. Entsprechende Darbietungen stellen eine Reihe der geschichtlichen Ereignisse dar: etwa, wie Jesus den Jüngern die Füße wusch oder wie man Christus vom Kreuz herab hob. Nicht zuletzt wird im Kloster St. Johann die Liturgie der Liebe abgehalten. Diese Darbietung findet am Ostersonntag statt.

  • Chios: Vorgetäuschter Raketenkrieg

    Flickr/Maximilien_Nguyen

    Tausende von Feuerwerksraketen erhellen die Osternacht auf Chios in der nordöstlichen Ägäis. Denn damit „beschießen “ die zwei Gemeinden Agios Markos und Panagia Erithiani gegenseitig ihre Kirchen – und das schon seit mehr als 125 Jahren. Der Brauch geht auf die Zeit türkischer Besetzung und das Verbot des Osterfestes zurück. Damals täuschten die Bewohner einen Krieg vor und verschreckten somit die Angreifer.

  • Leonidio: Tradition aus Fernost

    Flickr/Panos_S._photos

    Das kleine Städtchen Leonidio auf dem Peloponnes feiert Ostern auf eine deutlich besinnlichere Art. Hier steigen hunderte von erleuchteten Lampions in den Nachthimmel auf. Diese Tradition gibt es schon mehr als 100 Jahre. Woher diese Tradition stammt ist nicht komplett geklärt. Man geht aber davon aus, dass Seefahrer dieses Ritual zuvor in Asien gesehen haben und es schließlich nach Griechenland mitbrachten.

  • Monemvasia : Eine explosive Puppe im Kirchengarten

    Shutterstock

    Nicht allzu weit entfernt befindet sich das Städtchen Monemvasia. Hier ziehen feierliche Prozessionen sowie mit Kerzen erleuchtete Gottesdienste Besucher gleichermaßen in ihren Bann. Weiterer Höhepunkt ist die Verbrennung einer Judas-Puppe aus Holz und Stroh. Diese wird nicht nur angezündet, sondern auch noch mit Feuerwerkskörpern gefüllt.

  • Fasten auf die griechische Art: Kulinarische Bräuche zwischen Karneval und Ostern

    Shutterstock

    Auch die Griechen fasten während der 40 Tage zwischen Fasching und Ostern. Dies beinhaltet in erster Linie einen Verzicht auf Fleisch. Den Verzicht auf Genuss bedeutet es aber keineswegs. Auf dem Speiseplan stehen bunte Salate mit Zitronensaft und Olivenöl sowie Fischrogenpaste und Eingelegtes. Als Hauptgerichte kommen insbesondere Fisch und Meeresfrüchte auf den Tisch. Zum Dessert gibt es Honigkuchen oder Halva, eine Süßigkeit aus Reis- oder Maismehl.

Wenn es um das Fest der Christi Auferstehung geht, weist das orthodoxe Brauchtum Griechenlands eine Reihe von großen Unterschieden zu den hiesigen Feierlichkeiten auf. Während einige Orte das Fest überaus besinnlich begehen, feiern andere Regionen lieber laut und ausgelassen.

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