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Menschlicher Körper

Körperfakten – Teil 2: Welcher Schmerz ist der intensivste?

Körperfakten - Teil 2: Welcher Schmerz ist der intensivste?

Was kann mein Körper wirklich leisten? Wo sind seine Grenzen? Wie kann ich sie verschieben? In Welt der Wunder geben führende Mediziner und Forscher faszinierende Antworten auf die spannendsten Fragen zu unserem Körper. Diese Woche: Schmerzen
  • Schürfwunde

    Imago/JOKER

    „Als verbrühte man sich mit heißem Wasser“: Da nur die Schmerzsensoren in den oberen Hautschichten aktiviert werden und das Schmerzsignal dadurch schwächer ist, weiß das Gehirn: Die Verletzung ist nicht lebensgefährlich.

  • Nasenbeinbruch

    Imago/Sven Simon

    „Ein immenser Druck, der aber schnell nachlässt“: Nasenbeinbrüche zählen zu den häufigsten Gesichtsverletzungen. Im Vergleich zu Organverletzungen oder Knochenbrüchen klingen die Schmerzen meist recht schnell ab.

  • Migräne

    Imago/Westend 61

    „Wie ein Presslufthammer, der gegen die Schädeldecke donnert“: Migräne entsteht durch eine Entzündung der Blutgefäße in der Hirnhaut. Sie schwellen an, reizen das umliegende Gewebe und damit die Schmerzsensoren.

  • Herzkrämpfe

    Imago/Science Photo Library

    „Als ramme einem jemand eine heiße Nadel in die Brust“: Krämpfe im Herzmuskel, Prinzmetal-Angina genannt, gehören zu den stärksten Schmerzen überhaupt. Sie dauern meist wenige Sekunden bis einige Minuten an.

  • Nierenkolik

    Imago/Science Photo Library

    „Schlimmer als eine Schusswunde“: Eine akute Nierenkolik entsteht, wenn Nierensteine oder Blutgerinnsel den Harnleiter blockieren. Dass die Nieren so schmerzempfindlich sind, ist jedoch überlebenswichtig, denn eine Nierenkolik kann tödlich enden.

  • Schwangere Frau mit dickem Bauch

    Imago/Science Photo Library

    Die Schmerzen bei der Geburt gehören zu den intensivsten und sind in etwa vergleichbar mit denen einer Nierenkolik. Etwa 50 Prozent aller natürlichen Geburten finden unter einer sogenannten Periduralanästhesie (PDA) statt. Bei dieser Betäubung werden Nerven nahe dem Rückenmark blockiert. Doch selbst eine PDA kann den Geburtsschmerz nicht völlig ausschalten, sondern sie nur senken. Auch hängt die wahrgenommene Intensität des Schmerzes davon ab, wie ängstlich bzw. entspannt die Frau ist. Fühlt sie sich wohl, schüttet ihr Körper bei der Geburt vermehrt die Hormone Serotonin (schmerzhemmend) und Oxytocin (wehenfördernd) aus. Hat sie Angst und ist verspannt, gibt ihr Körper das Stresshormon Adrenalin ab, das die Wehen hemmt, die Geburt dadurch länger dauert und die Schmerzen sich verstärken.

In Welt der Wunder geben führende Mediziner und Forscher faszinierende Antworten auf die spannendsten Fragen zu unserem Körper. Diese Woche: Schmerzen

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