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Menschlicher Körper

Körperfakten – Teil 14: Wie viele Informationen kann ein Gehirn speichern?

Körperfakten - Teil 14: Wie viele Informationen kann ein Gehirn speichern?

Wann schlägt unser Herz zum ersten Mal? Haben Säuglinge Höhenangst? In Welt der Wunder geben führende Mediziner und Forscher faszinierende Antworten auf die spannendsten Fragen zu unserem Körper.
  • Baby vor dem Gerüst eines Wolkenkratzers

    Imago/Xinhua

    Im 15. Stock auf einem Glasboden zu stehen, wäre für viele Menschen ein Albtraum – für Säuglinge ist es ein Kinderspiel. Denn Menschen entwickeln Höhenangst erst, wenn sie im Alter von sechs bis zehn Monaten das Krabbeln lernen. Sobald wir uns aktiv nach vorn bewegen, beginnt das Gehirn, Bilder am Rand des Blickfeldes wahrzunehmen und Warnsignale auszugeben.

  • viele verschiedene Tabletten

    iStock/grThirteen

    Am häufigsten werden entzündungshemmende Arzneistoffe wie Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen oder auch ASS (Aspirin) eingenommen. Diese Stoffe sind chemisch saure Substanzen. Da sich bei einer Entzündung der pH-Wert des betroffenen Gewebes ebenfalls in Richtung sauer verändert, reichern sich diese Mittel genau dort an. Vor Ort hemmen sie dann die Bildung sogenannter Mediatoren. Das sind vom Körper gebildete, lokal wirkende Botenstoffe, die Schmerzen auslösen oder verstärken. Für den Körper sind sie wichtig, da Schmerz dem Gehirn meldet, dass etwas nicht in Ordnung ist. Daraufhin setzt es entsprechende körpereigene Heilungsprozesse in Gang. Gleichzeitig haben die Botenstoffe aber Wirkungen, die den Magen-Darm-Trakt, die Nieren oder auch das Herzkreislaufsystem schützen. Unterdrücken wir den Prozess mit einem Schmerzmittel, können dadurch zwar Schmerzen gelindert, unter Umständen aber auch Nebenwirkungen wie Gastritis, Magen-Darm-Geschwüre oder ein Blutungrisiko entstehen.

  • Frau mit Tablette und nachdenklicher Miene

    iStock/nyul

    Um den Körper und seine eigenen Heilungs- und Schutzmechanismen nicht nachhaltig zu verändern, sollten wir diese Schmerztabletten somit nur im Ausnahmefall einnehmen. Ähnliche Schmerzmittel sind Paracetamol oder Metamizol, die jedoch weniger gut bei Schmerzen durch Entzündungen helfen. Ihre genaue Wirkweise ist der Forschung noch nicht bekannt, doch scheinen auch sie Schutzhormone zu beeinflussen. Trotzdem weisen sie in manchen Fällen eine etwas bessere Magenverträglichkeit auf. Vorsicht ist bei Paracetamol geboten, weil es giftig auf die Leber wirken kann. Deshalb müssen hier unbedingt die Dosierungsempfehlungen im Beipackzettel beachtet werden.

  • Embryo

    iStock/selvanegra

    Vier Wochen nach der Vereinigung von Ei- und Samenzelle ist der sich entwickelnde Keimling 40-mal größer als das befruchtete Ei. Exakt am 22. Tag beginnen die Zellen, die zum Herzmuskel heranwachsen, zum ersten Mal rhythmisch zu pulsieren. Allerdings besteht dieses frühe Herz nur aus einem u-förmigen Rohr von zwei Millimetern Länge – und ist fast halb so groß wie der ganze Embryo. Zuerst wird hier nur das Blut hin und her bewegt. Erst in der fünften Woche bildet sich dann ein richtiger Kreislauf mit einem gerichteten Blutfluss.

  • Medizinisches Marihuana

    Stock photo /Thom_Morris

    Kaum ein anderer Stoff ist, was seine langfristigen Auswirkungen auf den Körper betrifft, unter Forschern derart umstritten wie Marihuana, beziehungsweise sein Wirkstoff THC. Während manche Studien THC sogar eine krebsvorbeugende Wirkung attestieren, warnen andere Forscher vor einem erhöhten Risiko einer Psychose oder einer Senkung des Intelligenz-Quotienten durch Marihuana. Unumstritten sind dagegen die kurzfristigen Auswirkungen auf das Gehirn, die nur wenige Sekunden nach dem Konsum von THC einsetzen.

  • Digitale Darstellung eine Handschlags

    iStock/TonisPan

    Unser Körper steckt voller Energie: Im Fettgewebe eines Menschen ist im Schnitt eine Energiemenge von 390 Megajoule gespeichert, das entspricht 93 Millionen Kalorien. Was, wenn man diese Energie anzapfen würde? Thad Starner von der Georgia Technology University hat es getan - und dabei tragbare Technik verwendet. Damit kommt er auf 76 Watt, und das reicht aus, um 30 Smartphones oder einen Laptop zu betreiben.

  • Digitale Darstellung eines menschlichen Schädels

    iStock/Nixxphotography

    Das menschliche Gehirn besteht aus circa 100 Milliarden Nervenzellen, den Neuronen. Jedes Neuron hat rund 20.000 synaptische Verbindungen zu anderen Neuronen. Davon ausgehend, dass jede dieser Verbindungen einem Computer-Bit entspricht, verfügt das Gehirn über eine Speicherkapazität von 100 bis 1.000 Terabytes. Das entspricht dem Informationsgehalt von ungefähr 500 Millionen Büchern.

  • menschliche Skelette

    iStock /Spooky2006

    Jeder gesunde Mensch hat 206 Knochen. Babys verfügen zunächst noch über 270 Knochen, aber im Laufe des Wachstums verschmelzen einige. Die Knochen machen etwa 14 Prozent unseres Körpergewichts aus. Sehnen, Muskeln und Knorpel fügen unsere Knochen zum Skelett zusammen. Der wichtigste Knochen ist die Wirbelsäule. Sie hält alle Skelett-Teile zusammen und gibt unserem Körper seine Elastizität. Wie eine Zugfeder sitzen die 24 Wirbel in unserem Rücken, zusammengehalten von sechs starken Bändern, den Bandscheiben und jeder Menge Muskeln. Die Wirbelsäule hält uns aufrecht und fängt Erschütterungen besser ab als ein Lkw-Stoßdämpfer.

Wann schlägt unser Herz zum ersten Mal? Haben Säuglinge Höhenangst? Führende Mediziner und Forscher geben Antworten auf die spannendsten Fragen zu unserem Körper.

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