weltderwunder.tv

INHALTE

FOLGEN SIE WELT DER WUNDER

Fitness

Jogging-Trends: Laufen mal anders

Jogging-Trends: Laufen mal anders

Einfach nur geradeaus joggen kann jeder. Für alle, die sich mehr Abwechslung beim Laufen wünschen, geht´s gerne mal rückwärts, die Treppen hoch oder einfach über Stock und Stein ins Gelände.
  • Lauftrends

    Kari Traa

    Laufen gehört zum Volkssport Nummer Eins! Warum? Weil es fast jeder machen kann, weil es fit hält, kaum Kosten verursacht und Spaß bringt. Generell bedeutet Laufen für Otto-Normalverbraucher jedoch nur tristes Geradeaus-Joggen. Doch es geht auch anders. Wer momentan up to date ist, übt sich im angesagten Trail Running, Sight Running oder Natural Running. Mit diesen neuen Laufarten kommen Einsteiger auf den Geschmack und Lauf-Veteranen entdecken neue Seiten an ihrem Lieblingssport. Welt der Wunder klärt auf und erläutert die Spannendsten der aktuellen Lauf-Varianten.

  • Lautrends

    Kari Traa

    Wem es zu anstrengend ist, jeden Tag seine Laurunden auf Zeit zu absolvieren, dem sei Chi Running ans Herz gelegt. Das ist die Symbiose aus Tai Chi und Laufen. Es geht darum, leicht und unbeschwert zu laufen und somit Geschwindigkeit ohne körperliche Anstrengung zu erzielen. Was sich zunächst wie ein Widerspruch anhört, wird durch ideale Ausrichtung und Entspannung des Körpers im Lauf möglich. Das Motto ist „laufe wie ein Kind“, was soviel bedeutet, dass man sich wieder auf fließende, mühelose Bewegungen konzentriert. Ineffiziente und unnatürliche Bewegungsmuster werden mit der Zeit verlernt, stattdessen entwickelt sich ein natürlicher Laufstil, der u.a. hilft, Verletzungen zu vermeiden.

  • Lauftrends

    istock/poppa-d

    Auch beim Trail Running geht es hauptsächlich um die Leichtigkeit des Laufens. Allerdings ist der Läufer hierbei oft in den Bergen in jedem Fall aber auf einem Wanderweg unterwegs. Um in diesem schwierigen Gelände dennoch mühelos voranzukommen, ist eine besonders leichte Ausrüstung vonnöten. Jedoch ist Vorsicht geboten, da sich das echte Trail Running nur für geübte Bergwanderer empfiehlt, die anspruchsvolle Bergstrecken und mögliche Gefahren richtig einschätzen können.

  • Lauftrends

    CEP

    Laufen und seine Stadt oder neue Regionen entdecken? Das Sight Running ist besonders gut geeignet für Großstädter und Städtereisende mit Lauf-Leidenschaft. In mehreren deutschsprachigen Städten wie Berlin, Freiburg, Kassel, Dresden, Wien und München hat sich die rasante Stadtführung bereits durchgesetzt und so können professionell geführte Touren gebucht werden. Doch auch alleine kann man Städte im Lauf erkunden - die perfekte Kombination aus Sport und Kultur.

  • Lauftrends

    Merrell

    Barfußlaufen heißt eigentlich ohne Schuhe, ohne Socken auf weichen Untergründen wie Rasen oder Sand zu laufen. Es trainiert wunderbar die Fußmuskulatur, die dann nach einiger Zeit auch wieder in der Lage ist, die Füße zu stabilisieren. Spezielle Laufschuhe ohne oder nur mit wenig Dämpfung vermitteln das Gefühl barfuß zu laufen und geben gleichzeitig genügend Halt im Lauf. Zudem dienen sie dabei als Schutz vor Kälte, Nässe oder auch spitzen Gegenständen.

  • Lauftrends

    Five Fingers

    Das absolute Barfußerlebnis garantieren die Zehenschuhe vibram fivefingers. Sie bieten Schutz und Griffigkeit auch im Gelände, verfügen über ein atmungsaktives Obermaterial und sind eine echte Alternative für Minimalist-Läufer. Doch aufgepasst! Das Joggen ohne gedämpften Schuh ist nicht jedermanns Sache und will gelernt sein. Deswegen langsam anfangen und eventuell beim Erstversuch unter Aufsicht eines Profis trainieren. Der Körper muss sich nämlich an das Barfußlaufen gewöhnen und vor allem bei Rückenproblemen ist Vorsicht geboten. Am besten man lässt sich im Sportfachhandel beraten.

  • Lauftrends

    istock/seanopatrick

    Wer im Marathon keine Herausforderung mehr sieht, wendet sich den Bergläufen zu. Wie der Name schon sagt, läuft man dabei nur oder fast nur bergauf. Manchmal ist der Weg so steil, dass selbst die besten Läufer gehen müssen. Dazu kommt meist noch eine enorme Anzahl an Höhenmetern, die überwunden werden müssen. Zum Beispiel der Zugspitz Ultratrail, bei dem die Läufer 100 Kilometer und 5.420 Höhenmeter zu überwinden haben.

  • Lauftrends

    Jochen Schweizer

    Weniger ums Laufen als um den Adrenalin-Kick, geht es beim House Running. Mit speziellen Gurten und Seilen gesichert, laufen die Teilnehmer die Fassade eines hohen Gebäudes hinunter.

  • Lauftrends

    CEP

    Nichts für Untrainierte, aber besonders gut als Herz-Kreislauf-Training geeignet: das Treppenlaufen. Bekannt geworden ist die Sportart vor allem auch durch Thomas Dold. Der Schwarzwälder hat die wichtigsten Rennen in den Treppenhäusern der höchsten Wolkenkratzer gewonnen. Der 29 Jahre alte Treppenläufer benötigte für die 2.046 Stufen hinauf in den 91. Stock des Taipei Financial Center nur 10:53 Minuten. Vor kurzem fand zum ersten Mal in Paris ein Wettrennen auf das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt statt. Der Sieger aus Polen schaffte die 1.665 Stufen des Eiffelturms in sieben Minuten und 50 Sekunden.

  • Lauftrends

    dpa

    Warum vorwärts, wenn es auch rückwärts schnell geht? Beziehungsweise läuft. Aushängeschild der kleinen, aber feinen deutschen Szene der Rückwärtsläufer (Retrorunner) ist Achim Aretz. Der 30-jährige Darmstädter Langstreckenspezialist hält drei Weltrekorde. Im täglichen Gebrauch ist das Rückwärts-Joggen jedoch eher unbrauchbar, denn wer will schon falschherum im Park um die Ecke seine Runden drehen?

  • Lauftrends

    Braveheart

    Ein Hindernislauf ist kein gewöhnlicher Lauf. Dafür sorgen Wände, die überwunden werden müssen, Matsch, durch den sich die Teilnehmer quälen und Seile, an denen man sich hochangeln muss. Dafür ist die Atmosphäre einzigartig: Das gemeinsame Erlebnis und Teamgeist stehen bei Hindernisläufen im Vordergrund. Vielleicht boomt der Sport gerade deswegen auch in Deutschland derart. Der StrongmanRun, der auf dem Gelände des Nürburgringes ausgetragen wird, stellte 2013 mit knapp 13.000 Anmeldungen einen Weltrekord auf.

  • Lauftrends

    Color Run

    Eine bunte Angelegenheit sind die Color Runs. Die Teilnehmer werden auf der fünf Kilometer langen Strecke unterwegs von Helfern mit Farbbeuteln beworfen. Ein farbenfrohes Spektakel, das hinter der Ziellinie eigentlich erst richtig losgeht.

  • Lauftrends

    istock/Warrengoldswain

    Beim Crosslauf geht es abseits befestigter Wege und Straßen quer durch die Natur. Die Crossläufer müssen, kürzere steile Anstiegen und Hindernissen, wie querliegende Baumstämme oder kleine Bäche, bewältigen. Dadurch werden Konzentration und Bewegungskoordination geschult. für Läufer gilt die Sportart als klassisches Wintertraining. Üblich sind dabei Strecken von nicht mehr als 15 Kilometern.

  • Lauftrends

    sportograf

    Ähnlich wie beim Hindernislauf geht es beim Survival-Rennen um das Bewältigen von künstlichen Hindernissen. Klettern, springen, rennen, krabbeln, kriechen, schwimmen, balancieren, hochziehen, rutschen oder robben, die Wettbewerbe sind nichts für Weicheier und Untrainierte.

Einfach nur geradeaus joggen kann jeder. Für alle, die sich mehr Abwechslung beim Laufen wünschen, geht´s gerne mal rückwärts, die Treppen hoch oder einfach über Stock und Stein ins Gelände.

Abonniere unseren Newsletter

Schön, dass du uns gefunden hast. Du möchtest weitere Nachrichten aus der Welt der Wunder? Dann trag‘ dich hier ein:

Abonniere unseren Newsletter

Schön, dass du uns gefunden hast. Du möchtest weitere Nachrichten aus der Welt der Wunder? Dann trag‘ dich hier ein: