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Volksfeste

Farbenrausch, Bier und Tomatenschlacht: Die aufregendsten Feste der Welt

Farbenrausch, Bier und Tomatenschlacht: Die aufregendsten Feste der Welt

Religiöse und weltliche Volksfeste ziehen in allen Ländern und Kulturen immer wieder gigantische Besucherscharen an. Dahinter stecken oft jahrhundertealte Traditionen und Bräuche. Ob das hinduistische Farbenfest Holi, die Tomatina in Spanien oder das Münchner Oktoberfest: Wir zeigen die aufregendsten Feste rund um den Globus.
  • Farbpulver

    Imago / Zuma Press

    Das indische Frühlingsfest Holi ist die wahrscheinlich bunteste Party der Welt. Buntes Farbpulver – „Gulal“ genannt – wird in die Luft geworfen und gefärbtes Wasser über der Menschenmenge versprengt. Mindestens zwei Tage dauert das Fest, in einigen Gegenden sogar bis zu zehn Tage.

  • Fest der Farben

    Imago/Xinhua

    Zum „Fest der Farben“ scheinen alle gesellschaftlichen Schranken – wie Kaste, Status, Geschlecht oder Alter aufgehoben, die in Indien traditionell nach wie vor eine enorm wichtige Rolle spielen.

  • Farbenfest Indien

    Imago / Zuma Press

    Indem sie sich mit dem bunten Pulver bewerfen, feiern die Inder den Sieg des Guten über das Böse.

  • Farbmischungen

    Imago / Zuma Press

    Der sakrale Charakter ist noch heute sichtbar: Die aus bestimmten Blüten, Wurzeln und Kräutern gemischten Farben werden vor dem Fest zumeist auf den Altären der Hindu-Tempel geweiht, und die Menschen überbringen Segenswünsche.

  • Holi

    Imago/Xinhua

    Holi ist eines der ältesten hinduistischen Feste Indiens. Gefeiert wird traditionell fünf Tage nach dem Frühjahrsvollmond.

  • Festival of Colours

    Imago/Köhn

    2012 wurde Holi erstmals auch in mehreren Städten Deutschlands gefeiert – so wie hier auf dem Bild in Dresden. Wegen des großen Erfolgs geht das „Holi Festival of Colours“ in diesem Jahr ab Mitte Mai auf größere Tournee, durch insgesamt dreizehn Städte.

  • Kirschblütenfest Hanami

    Imago/PanoramiC

    Zehn Tage etwa dauert die japanische Kirschblüte, je nach Region von Ende März bis Mitte Mai. Das Kirschblütenfest Hanami feiern die Japaner mit Freunden, Familie oder Kollegen – am liebsten mit einem ausgiebigen Picknick im Park, natürlich unter blühenden Kirschbäumen.

  • japanische Kirsche

    Imago/ Mario Aurich

    Die japanische Kirsche trägt keine essbaren Früchte und hat besonders viele Blüten. Die Aspekte der Schönheit und Vergänglichkeit sprechen die Japaner besonders an. In Parks und Gärten freut man sich der erwachenden Kräfte der Natur und heißt den Frühling willkommen.

  • Frühlingsfest Las Fallas

    Imago/Xinhua

    Zu Beginn des Frühlingsfestes Las Fallas donnern ohrenbetäubende Böllerschüsse durch Valencia. Mitte März werden in der spanischen Mittelmeermetropole starke Geschütze aufgefahren, um den Winter zu vertreiben. Fünf Tage lang gibt es Feuerwerk, Stierkampf und Fiesta ohne Ende. Hauptattraktion sind die rund 400 „Fallas“, teils haushohe Skulpturen aus Pappmaché und anderen brennbaren Materialien. Am letzten Tag des Volksfestes werden sie in einem riesigen Feuer verbrannt – und der kurze spanische Winter ist damit offiziell beendet.

  • Elefantenfest

    Imago/Indiapicture

    Elefanten spielen eine wichtige Rolle in der indischen Mythologie, ihre kulturelle Bedeutung ist riesig. Zeitgleich zu Holi, dem Fest der Farben, findet in Jaipur das Elefantenfest statt. Prozessionen mit festlich geschmückten und bunt bemalten Elefanten, zeremonielle Tänze, Elefanten-Polo und Tauzieh-Wettbewerbe locken tausende Zuschauer in die nordindische Stadt.

  • Buñol die „Tomatina“

    Imago/UPI Photo

    Highlight des Jahres ist im spanischen Ort Buñol die „Tomatina“: Ende August findet hier eine riesige Tomatenschlatt statt – und alle sehen buchstäblich rot. Was aussieht wie ein blutiges Massaker, ist in Wirklichkeit ein riesiger Spaß. Tonnenweise überreife Tomaten werden von Lastwagen herab in die Straßen des Ortes gekippt, und das wilde Gematsche kann beginnen …

  • Tomatina

    Imago/Xinhua

    Zehntausende Menschen strömen zur Tomatina nach Buñol und bewerfen sich mit dem aromatischen Gemüse. Flüsse aus Tomatensaft strömen durch die Gassen, es sieht aus wie nach einem schrecklichen Blutbad. Und warum das Ganze? Einfach so, zum Spaß, aus purer Lebensfreude!

  • Rodeo-Show

    Imago/LarryMacDougal

    Party wie im Wilden Westen: Die Calgary Stampede, eine zehntägige Landwirtschafts-Ausstellung in der kanadischen Stadt Calgary, ist mit rund 1,5 Millionen Besuchern die größte Rodeo-Show der Welt. Mit einer prächtigen Parade startet, gefolgt von Bühnenshows, Pferderennen, Konzerten und vielen weiteren Attraktionen.

  • Oktoberfest

    Imago / Ralph Peters

    Im September heißt es auf der Münchner Theresienwiese wieder: „Ozapft is!“ Dann ist wieder Wiesnzeit, und das Oktoberfest kann beginnen …

  • Bayern

    Imago/Ralph Peters

    Die Bayernmetropole befindet sich während der zwei Festwochen im Ausnahmezustand. Mehr als sechs Millionen Besucher kommen jedes Jahr auf das größte Volksfest der Welt.

  • Wiesn

    Imago/STL

    Neben den rappelvollen Bierzelten sind auch die unzähligen Fahrgeschäfte auf der Theresienwiese eine gewaltige Attraktion. Von oben betrachtet, mutet das riesige Oktoberfest an wie eine eigene „Stadt in der Stadt“.

  • Midsommer

    Imago/McPhoto/Streu

    Der Sommer im hohen Norden ist viel kürzer als anderswo. Dafür sind die Sommernächte in Schweden umso länger und ausgelassener. Oberhalb des Polarkreises geht die Sonne am Mittsommerabend überhaupt nicht unter. Deshalb ist „Midsommer“ nach Weihnachten auch das größte Fest des Landes. Fröhliche Menschen tanzen um den Mittsommerbaum, oft in traditioneller Tracht und mit Blumenkränzen im Haar. Unter freiem Himmel wird ein gigantisches Büffet aufgetischt – und zum Höhepunkt wird ein stattliches Sonnenwendfeuer abgebrannt.

  • Pamplona

    Imago/Cordon Press

    Wild, oft blutig – und von Tierschützern kritisiert: Sanfermines, das berühmte Stiertreiben, versetzt die nordspanische Stadt Pamplona im Juli in einen Ausnahmezustand. Das ursprünglich kleine Volksfest zu Ehren des Stadtheiligen San Fermin wurde durch den Roman „Fiesta“ von Ernest Hemingway weltbekannt.

  • Stierkampf

    Imago/Future Image

    Auf dem Höhepunkt der Fiesta werden allmorgendlich Kampfstiere in die Altstadt getrieben, die sich ihren Weg Richtung Stierkampfarena bahnen müssen. Die risikofreudigen Besuchermassen sind ganz in weiß gekleidet, mit roten Halstüchern. Der Stierlauf ist eine fragwürdige Mutprobe: Niemand darf stehenbleiben oder rückwärts laufen – fast jedes Jahr gibt es Tote oder Verletzte.

  • St. Patrick’s Day

    Imago / Fotoarena

    St. Patrick ist der Nationalheilige der Iren – und jedes Jahr am 17. März wird dem Schutzpatron des Landes gedacht. Feuchtfröhlich und ausgiebig wird am St. Patrick’s Day – auch „Paddy’s Day“ genannt – quer durchs Land gefeiert. Nach einer riesigen Parade durch die Innenstadt von Dublin sind die Straßen und Pubs den ganzen Tag über von hunderttausenden Iren bevölkert, es wird ausgiebig Ceilidh getanzt und Guinness getrunken.

  • Karneval in Rio

    Imago/Xinhua

    Karneval in Rio de Janeiro: Das bedeutet heiße Sambarhythmen, farbenprächtige Kostüme, fantasievolle Motivwagen, Menschenmassen in Ekstase. Die Parade der Sambaschulen durch die Metropole am Zuckerhut gehört zu den größten Festen der Welt. Wie die hiesigen Karnevalshochburgen Köln, Mainz oder Düsseldorf steht auch die brasilianische Megacity in der fünften Jahreszeit Kopf – und feiert ihre tropisch-temperamentvolle Version von Fasching.

  • Venedig

    Imago/McPhoto

    Völlig anders als in Rio – und weltweit genauso einzigartig – ist der Karneval in Venedig. Eröffnet wird et mit dem sogenannten Engelsflug: Eine prominente Persönlichkeit der Stadt schwebt, gesichert an einem Stahlseil, über den Markusplatz. Darauf folgen die Tage der rauschenden Maskenbälle und fantasievollen Kostüme, die tausende Besucher aus der ganzen Welt anziehen.

  • Tag der Toten

    Imago/Zuma Press

    Der „Día de los Muertos“ – oder „Tag der Toten“ – ist einer der wichtigsten Feiertage in Mexiko. Traditionell wird an diesem Tag der Verstorbenen gedacht. Bereits ab Mitte Oktober werden die Feierlichkeiten vorbereitet, das eigentliche Fest dauert vom 31. Oktober bis Allerseelen, also dem 2. November. Die Gräber der Verstorbenen werden von den Angehörigen mit Gegenständen dekoriert, die sie zu Lebzeiten besonders gerne mochten.

  • Halloween

    Imago/Christian Ohde

    Kürbisse und ein bisschen Horror: Von Nordamerika aus ist Halloween in den vergangenen Jahren immer weiter in andere Weltgegenden übergeschwappt. Am 31. Oktober steigen Halloweenpartys mit gruseliger Verkleidung und ausgehöhlten Kürbisse. Kinder ziehen von Tür zu Tür und fordern „Süßigkeiten oder Streich“. Auch in Deutschland ist das Gruselfest zu Beginn der dunklen Jahreszeit nicht mehr wegzudenken.

  • Neujahrsfest

    Imago/China Foto Press

    Die Verschmelzung alter und moderner Bräuche macht den ganz besonderen Reiz des chinesischen Neujahrsfestes in Hong Kong aus: Flammende Drachen, Löwentänze, Blaskapellen und Akrobaten füllen die Straßen. Gläubige begeben sich in die Tempel der Stadt. Die festliche Stimmung zu dieser Zeit ist ansteckend – denn die Chinesen heißen das neue Jahr mit Begeisterung willkommen. Höhepunkt der Feiern ist ein bombastisches Feuerwerk über dem Victoria-Hafen.

  • Neujahrsfest Indien

    Imago/Xinhua

    Lichter, Lampen und Kerzen werden am Abend des indischen Neujahrsfestes angezündet, 2013 fällt es auf den 3. November. „Diwali“, das Lichterfest, bedeutet wörtlich so viel wie „eine Anordnung von Lichtern“. Die indische Bevölkerung feiert dann die Vertreibung des Dämonenkönigs und die Rückkehr von Lord Rama: Nach vierzehn Jahren im Exil soll er zu seinem Volk zurückkehren.

Religiöse und weltliche Volksfeste ziehen in allen Ländern und Kulturen immer wieder gigantische Besucherscharen an. Dahinter stecken oft jahrhundertealte Traditionen und Bräuche. Ob das hinduistische Farbenfest Holi, die Tomatina in Spanien oder das Münchner Oktoberfest: Wir zeigen die aufregendsten Feste rund um den Globus.

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