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Erde extrem: Die unglaublichen Rekorde unseres Planeten

Erde extrem: Die unglaublichen Rekorde unseres Planeten

Unser Planet bietet zahllose Superlative: Abgrundtiefe Ozeangräben, Gebirge bis in die Wolken, Eisberge so groß wie Städte, glühend heiße Wüsten oder permanent aktive Vulkane. Eine Expedition zu den Extrempunkten der Erde.
  • Extreme Rekorde der Erde

    imago/Westend61

    Unser Heimatplanet ist bunt, vielfältig, groß - und an vielen Punkten ganz schön extrem. Ob tief unter dem Ozean oder hoch auf dem Dach der Welt: Es geht immer noch höher, tiefer, heißer, kälter, schneller, größer, extremer. Die meisten Rekorde stellt Mutter Natur selber auf: Riesige Wasserfälle, Sandwüsten oder Salzseen etwa. Doch für einige Superlative sorgen auch wir Menschen. Welche Hauptstadt ist die nördlichste, welche die südlichste? Und wohin führt die längste Straße? WdW zeigt die spektakulärsten und extremsten Orte auf unserem Planeten.

  • Antarktis

    imago/Xinhua

    Die Antarktis - das ewige Eis rund um den Südpol - bietet gleich eine Vielzahl an Rekorden. Die größte Wüstenregion der Welt ist gleichzeitig der südlichste Kontinent der Erde. Hier finden sich nicht nur der kälteste, sondern auch der windigste und der dunkelste Ort des Planeten. Außerdem liegt hier der südlichste Vulkan ...

  • Antarktis

    imago/Imagebroker

    Auf Ross Island liegt der am südlichsten gelegene aktive Vulkan: Mount Erebus ist 3.794 Meter hoch und bislang noch wenig erforscht - weil er nur während des extrem kurzen Polarsommers überhaupt zugänglich ist. Auf der russischen Forschungsstation Wostok zeigte das Thermometer am 21. Juli 1983 Minus 89,2 Grad Celsius an - die niedrigste jemals gemessene Temperatur am somit kältesten Ort der Welt. Den Rekord des windigsten Ortes des Planeten hält die Commonwealth Bay. Eiskalte Luft fließt hier an den Gletscherhängen ab, so dass Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 305 Stundenkilometern entstehen.

  • Ross-Schelfeis

    imago/imagebroker

    Die Trümmer des gigantischen, rund 11.000 Quadratkilometer großen Eisbergs B-15, der sich im Jahr 2000 vom Ross-Schelfeis ablöste, treiben immer noch die Küste entlang. Mit einer Fläche von etwa 525.000 Quadratkilometern ist das Ross-Schelfeis fast so groß wie Frankreich und damit das größte Schelfeisgebiet der Antarktis.

  • Libyen

    imago/blickwinkel

    Von antarktischer Kälte zu glühender Hitze: Die Sahara ist die größte nichtpolare Wüste der Erde. Mit etwa neun Millionen Quadratkilometern ist sie fast so groß wie Europa. Sie erstreckt sich von der Küste des Roten Meeres bis zur afrikanischen Atlantikküste. Sanddünen gibt es allerdings nur in etwa einem Viertel der Wüste. Der Rest besteht aus riesigen Kiesebenen, Felsplateaus und mitunter steil aufragenden Bergen. Den Hitzeweltrekord hält das kleine libysche Saharadorf Al-Aziziyah: 58 Grad Celsius wurden hier im September 1922 gemessen. Auch die extremen Temperaturschwankungen der Sahara sind rekordverdächtig: Während es tagsüber bis zu 60 Grad Celsius werden kann, fallen die Temperaturen im Winter auf bis zu minus 10 Grad Celsius.

  • Der aktivste Vulkan der Erde

    imago/imagebroker

    In der Frage, welcher der aktivste Vulkan der Erde ist, gehen die Expertenmeinungen auseinander. Sowohl die italienischen Feuerberge Ätna und Stromboli als auch der auf der Insel Réunion gelegene Piton de la Fournaise sind heiße Kandidaten. Auch der Kilauea auf Hawaii (Bild) beansprucht diesen Superlativ für sich. Seit 1983 spuckt er fast ohne Pause flüssige Lava. Der Stromboli schleudert seit über 200 Jahren immer wieder große Mengen Lava, glühende Asche und Schwefeldämpfe in die Atmosphäre.

  • Mount Everest

    imago/imagebroker

    "Göttin des Weltalls" wird der Mount Everest auf Tibetisch genannt. Weit über den Wolken, 8.850 Meter über dem Meer, liegt der Gipfel des höchsten Berges der Erde. Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze, ist mit seinen 2.962 Metern ein Zwerg dagegen. Der Mount Everest ist einer der 14 Berge, die die 8.000-Meter-Marke knacken - alle liegen im Himalaya-Gebirge. Jährlich wächst der Mount Everest um etwa fünf Millimeter, denn der Himalaja ist ein vergleichsweise junges und geologisch aktives Gebirge. Die Erstbesteigung gelang dem neuseeländischen Bergsteiger Sir Edmund Hillary und dem Sherpa Tensing Norgay im Jahr 1953. Inzwischen wurde der Gipfel über 3.000 Mal bezwungen.

  • Vulkan Mauna Kea

    imago/Thomas Frey

    Und es geht sogar noch höher: Zwar ist der Mount Everest der höchste Gipfel auf dem Land, doch der absolut höchste Berg liegt auf der Hauptinsel von Hawaii. Zwar ragen lediglich 4.205 Meter des Vulkans Mauna Kea über den Meeresspiegel hinaus; aber vom Meeresboden bis zum Gipfel gemessen ist er 9.754 Meter hoch - und überragt das „Dach der Welt" somit um fast einen Kilometer.

  • Amazonas

    Imago/Photoshot/Evolve

    Zwar ist der Nil - mit stolzen 6.671 Kilometern Länge - der längste Fluss der Erde. Der Amazonas, abgeschlagen auf Platz zwei, misst dagegen „nur" 6.438 Kilometer. Einen beeindruckenden Weltrekord hält der südamerikanische Strom allerdings mit den unglaublichen Wassermenge, die er transportiert: Wenn er an der brasilianischen Atlantikküste in den Ozean mündet, führt er die Rekordsumme von 209.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Kein Wunder, ist doch das tropische Regenwaldbecken des Amazonas eine der regenreichsten Regionen der Welt.

  • Great Barrier Reef

    imago/Travel-Stock-Image

    Es ist das größte Bauwerk, das jemals von Lebewesen geschaffen wurde: Mit einer Länge von 2.300 Kilometern ist das Great Barrier Reef vor Australiens Küste das größte Korallenriff der Erde. Unzählige Korallenpolypen errichteten es über Jahrmillionen hinweg. Ein äußerst zerbrechliches Ökosystem von einmaliger Vielfalt, Farbenpracht und Schönheit.

  • Riesiger, abgrundtiefer Pazifik

    imago/OceanPhoto

    Mit 166,24 Millionen Quadratkilometern nimmt der Pazifik rund die Hälfte der gesamten Meeresfläche unseres blauen Planeten ein - das ist mehr als die Fläche aller Kontinente zusammengenommen, oder etwa 35 Prozent der gesamten Erdoberfläche. Seine tiefste Stelle ist auch der absolut tiefste Ort der Erde: Bis zu 11.034 Meter unter der Meeresoberfläche liegt der Marianengraben, dort, wo die Pazifische und die Philippinische Kontinentalplatte aufeinandertreffen.

  • Salto Angel

    imago/imagebroker

    Das ist er, der höchste freifallende Wasserfall der Erde: 979 Meter Fallhöhe erreicht der Salto Ángel im Südosten von Venezuela, wenn sich der Carrao-Fluss von einem riesigen Tafelberg hinab in die Tiefe stürzt. Nach wie vor ist der Wasserfall nur per Flugzeug und einer anschließenden eintägigen Bootstour zu erreichen. Doch der einmalige Anblick belohnt für die strapaziöse Anreise.

  • Grand Canyon

    imago/blickwinkel

    Der Grand Canyon ist die wohl imposanteste Schlucht, die unser Planet zu bieten hat. Im Laufe von sechs Millionen Jahren Erdgeschichte hat sich der Colorado River 1.609 Meter tief in die Erde hineingefressen. 446 Kilometer lang und 14 Kilometer breit ist der Grand Canyon heute. Im Vergleich mit dem 6.009 Meter tiefen Canyon des Yarlung Tsangpo im Himalaya sind das zwar fast winzige Dimensionen - allerdings hat letzterer weniger steile Hänge. Wer einmal das Panorama des Grand Canyon erleben durfte, vergisst diesen Anblick nie wieder.

  • Der höchste Geysir

    imago/blickwinkel

    Im Yellowstone Nationalpark in den USA findet sich der wohl aktivste Geysir der Welt: Die höchste Fontäne, die jemals am Steamboat-Geysir gemessen wurde, hatte eine Wurfhöhe von 130 Metern. Im Norris-Geysir-Becken befindet er sich auf einer Höhe von 2.303 Metern über dem Meeresspiegel - und ist nur eine von vielen brodelnd heißen Quellen im Yellowstone, die die Energie aus dem Erdinneren an die Oberfläche schleudern.

  • Panamericana

    imago/sepp spiegl

    Die Panamericana - oder Pan-American Highway - führt um den halben Globus: Von Alaska bis Feuerland schlängelt sich das Schnellstraßensystem quer durch den amerikanischen Kontinent. Dabei passiert diese Traumroute etliche Klimazonen, führt durch dichten Dschungel und über steile Hochgebirgspässe. Rund 48.000 Streckenkilometer umfasst das Netzwerk - und misst in der längsten Nord-Süd-Ausdehnung etwa 25.750 Kilometer. Ein von Menschenhand geschaffener Weltrekord.

  • Salzsee Bolivien

    imago/imagebroker

    Der größte Salzsee der Erde liegt im südwestlichen Bolivien. Die 12.000 Quadratkilometer Fläche des Salar de Uyuni erstrecken sich auf dem Altiplano-Hochplateau in den Anden, in einer Höhe von 3.650 Metern. Auf ungefähr zehn Milliarden Tonnen schätzen Experten die Salzmenge des Sees, in dem so gut wie kein Leben möglich ist. Rund 25.000 Tonnen Salz baut der Mensch pro Jahr ab.

  • Totes Meer

    imago/UPI Photo

    Eingebettet zwischen Israel, Jordanien und dem Westjordanland bildet das Tote Meer den am tiefsten gelegenen Punkt der Erdoberfläche. 417 Meter unter dem Meeresspiegel liegt dieser Salzsee. Bei einem Salzgehalt von bis zu 25 Prozent lieben es Einheimische und Touristen, sich auf der Wasseroberfläche treiben zu lassen, ohne schwimmen zu müssen. Der Jordan, einziger Zufluss des Toten Meeres, wird immer intensiver zur Deckung des Wasserbedarfs in der dicht besiedelten Region genutzt. Deshalb rechnen Experten damit, dass der See bis 2050 ganz verschwunden sein könnte.

  • Baikalsee

    imago/imagebroker

    See der dreifachen Rekorde: Der Baikalsee ist der größte, tiefste und älteste Süßwassersee der Erde. Mit einer Tiefe von bis zu 1.637 Metern und einer Oberfläche von 3,15 Millionen Hektar enthält er rund 20 Prozent allen Süßwassers, das in nicht gefrorener Form auf unserem Planeten existiert. In Zahlen: rund 23.600 Kubikkilometer Wasser. Vor 25 Millionen Jahren entstand er im Süden Sibiriens. Von den Einheimischen wird er auch das „Auge der Erde" genannt.

  • Grönland

    imago/Mint Images

    Die größte Insel der Erde ist Grönland, mit 2,17 Millionen Quadratkilometern. Damit ist das als autonome Region zu Dänemark gehörende „Land der Menschen", wie die Insel von ihren Einwohnern genannt wird, sechsmal so groß wie Deutschland. Zehn Prozent des weltweiten Eisvorkommens beinhaltet die durchschnittlich eineinhalb Kilometer dicke Eisdecke des geologisch zum arktischen Nordamerika gehörenden Eilands.

  • Reykjavik

    imago/Hoch Zwei

    Nur 270 Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises, im Südwesten von Island, liegt die isländische Hauptstadt Reykjavik - und kann damit den Titel der am nördlichsten gelegenen Hauptstadt der Welt für sich in Anspruch nehmen.

  • Wellington

    imago/Bluegreen Pictures

    Rekordhalterin auf der Südhalbkugel ist Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Keine andere Hauptstadt liegt südlicher auf dem Globus. 1839 gegründet, ist die Metropole im Süden der neuseeländischen Nordinsel kulturelles wie politisches Zentrum des Landes.

  • Landscape Arch

    imago/McPHOTO

    Devils Garden wird das Sandsteingebiet im US-Bundesstaat Utah genannt, in dem sich der längste natürliche Brückenbogen der Welt befindet: 93 Meter misst der imposante Landscape Arch - und ist gleichzeitig ein stummer Zeuge der Erdgeschichte. Die Gesteinsschichten, die sich vor 150 Millionen Jahren hier abgelagerten, wurden im Verlauf der Jahrtausende von Wind und Wetter geformt und ausgewaschen. Was zunächst nur ein kleines Loch im Sandstein war, wurde mit der Zeit zu einem imposanten Felsbogen.

  • Vatikan-Stadt

    imago/Granata Images

    Gerade mal 0,44 Quadratkilometer umfasst die Vatikanstadt, im Herzen der „ewigen Stadt" Rom gelegen. Die Enklave rund um Petersdom und Petersplatz ist das Zentrum der katholischen Welt. Der Papst, die Geistlichen und Mitglieder der Schweizergarde bringen es auf insgesamt rund 900 Einwohner.

  • Monaco

    imago/UPI Photo

    Zweitkleinster Staat nach dem Vatikan ist das Fürstentum Monaco mit einer Fläche von 1,95 Quadratkilometern. Auf einem Quadratkilometer leben hier etwa 16.600 Menschen, was Monaco zum am dichtesten besiedelten Staat der Welt macht.

  • Taiga

    imago/Russian Look

    Wer dachte, die größte Urwaldfläche der Welt läge in den Tropen, liegt falsch. Denn die borealen Wälder im hohen Norden sind fast viermal so groß wie etwa der Tropenwald im Amazonasbecken. Zwischen 50 und 70 Grad nördlicher Breite umfassen die Fichten- und Kiefernwälder der Taiga ungefähr 15 Millionen Quadratkilometer - was etwa 30 Prozent der gesamten Waldfläche auf der Erde ausmacht.

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