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Naturkatastrophen Philipp

Erdbeben: Tödliche Gefahr aus dem Erdinneren

Erdbeben: Tödliche Gefahr aus dem Erdinneren

Im Inneren unserer Erde schlummern unvorstellbare Kräfte. Wenn sich Erdplatten übereinander oder aneinander vorbei schieben, können sie ganze Gebirge aufwerfen. Trotz aller Technik lassen sich die Beben nicht genau voraussagen; immer wieder kommt es daher zu furchtbaren Katastrophen. Wie jetzt wieder in Italien…
  • Trümmer

    imago/Italy Photo Press

    Wenn die Bedrohung aus der Tiefe zuschlägt, gibt es für die Betroffenen keinen Ausweg mehr – oftmals werden sie sogar im Schlaf überrascht. So wie die aktuelle Katastrophe: In der Nacht vom 23. auf den 24. August 2016 erschüttert ein schweres Erdbeben der Stärke 6,2 mit seiner gewaltigen Kraft Mittelitalien. Betroffen sind die Regionen zwischen Umbrien, Latium und den Marken; das Beben war aber auch in Rom und an der Adriaküste zu spüren. Die nationale Zivilschutzbehörde berichtet von zahlreichen Verletzten und Verschütteten, darunter 247 Tote und 368 Verletzte - Tendenz steigend. Italien wird auf Grund seiner geografischen Lage immer wieder von Erdbeben erschüttert, wie etwa im Jahr 2009…

  • Verwüstung

    imago/ZUMA Press

    Als die Erde 2009 in den Abruzzen bebte, brachen tausende Gebäude zusammen. Die traurige Bilanz nach dem Beben: 308 Menschen hatten ihr Leben gelassen und Tausende waren verletzt worden. Neunzig Prozent der weltweiten Erdbeben ereignen sich auf dem Pazifischen Feuerring. Dieser erstreckt sich über 40.000 Kilometer rund um den Stillen Ozean. Doch auch in anderen Teilen der Welt müssen Menschen mit der ständigen Bedrohung aus den Tiefen der Erde leben, die immer wieder Todesopfer fordert und ganze Landstriche verwüstet.

  • Erdbebenmessgerät

    istock/allanswart

    24 Jahre ist es her, als am 13. April 1992 ein heftiges Erdbeben nicht nur Deutschland sondern auch Niederlande und Belgien erschütterte. Es war mit der Stärke von 5.9 sogar das stärkste Beben in Westdeutschland und den angrenzenden Regionen seit mindestens 236 Jahren.

  • Zerstörte Schiffe

    imago/ZUMA Press

    27. Februar 2010 um 3:34 Uhr Ortszeit: Vor der Küste der Region Maule in Chile wackelt die Erde. Dem Beben folgte ein Tsunami, der weitere Küstengebiete des südamerikanischen Landes heimsuchte. Mit einer Stärke von 8,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala war es das stärkste Erdbeben in Chile seit fast 50 Jahren.

  • Verwüstung

    imago/ZUMA Press

    Dieses Erdbeben ließ den Boden von April bis Mai 2015 wackeln und das nicht nur in Nepal. Es kam auch zu Erschütterungen in Indien, Tibet, China, Pakistan und Bangladesch.

  • Trümmer

    imago/Xinhua

    Rund 650 Menschen tötete ein Erdbeben in Muisne am 16. April 2016. Es handelt sich dabei um das schwerste seiner Art in Ecuador seit dem Tumaco-Erdbeben 1979.

  • Zerstörung nach Beben

    imago/Kyodo News

    Ein großes Beben im Jahr 2011 – das verheerendste der Geschichte Japans – ließ einen Tsunami folgen, der weite Landstriche verwüstete. Fast 20.000 Menschen starben in den Trümmern und Wassermassen. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es zum Super-GAU.

  • Mann vor Trümmerhaufen

    imago/United Archives International

    Das Erdbeben im Osten der Türkei in der Nähe der Grenze zum Iran bei der Provinz Van kostete mehr als 570 Menschen das Leben. In der betroffenen Region stürzten fast 2.300 Häuser ein. Insbesondere in der Stadt Erciş waren die Zerstörungen gravierend.

  • Zerstörte Häuser

    imago/Xinhua

    13. Januar 2010: In Haiti kommen bei einem Erdbeben der Stärke 7,0 schätzungsweise rund 250.000 Menschen ums Leben, weitere 1,2 Millionen werden obdachlos.

  • Tangshan nach Beben und heute

    imago/Xinhua

    28. Juli 1976: China wird von einem Erdbeben mit einer Stärke zwischen 7,8 und 8,2 erschüttert, die Zahl der Toten liegt bei 240.000. Die Stadt Tangshan nach dem Erdbeben im Juli 1976 (unten) und heute (oben).

  • Zerstörte Gebäude

    imago/UIG

    26. Dezember 2004: Ein Erdbeben der Stärke 9,0 im indischen Ozean schickt riesige Flutwellen an die Küsten vor allem von Thailand, Sri Lanka und Indonesien. Rund 230.000 Menschen sterben, darunter 552 Deutsche, die meisten von ihnen Urlauber.

  • Nach dem Beben und heute

    imago/Xinhua

    12. Mai 2008: Ein Beben der Stärke 7,9 erschüttert die chinesische Provinz Sichuan. Rund 90.000 Menschen werden getötet oder gelten als vermisst. Das Bild links entstand kurz nach Erdbeben, das rechte im Jahr 2015 nach dem Wiederaufbau.

  • Verzweiflung vor Trümmern

    imago/epd

    Oktober 2005: Bei einem Erdbeben der Stärke 7,6 kommen im Norden Pakistans mindestens 78.000 Menschen ums Leben, Hunderttausende werden obdachlos.

  • Erschütterte Häuser

    imago/Dieter Bauer

    21. Juni 1990: Im Nordwesten des Irans verlieren 50.000 Menschen ihr Leben. Die Stärke des Bebens liegt zwischen 7,3 und 7,7.

  • Auto unter Trümmern

    imago/UIG

    26. Dezember 2003: Ein Erdstoß der Stärke 6,5 erschüttert den Südosten des Irans. Etwa 26.000 Menschen kommen ums Leben, die historische Stadt Bam wird völlig zerstört.

  • Verzweifelte Menschen nach Beben

    imago/ITAR-TASS

    7. Dezember 1988: 25.000 Menschen werden bei einem Beben der Stärke 6,9 in Armenien in den Tod gerissen.

Trotz aller Technik lassen sich Erdbeben nicht genau voraussagen; immer wieder kommt es daher zu furchtbaren Katastrophen.

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