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Entschleunigende Kraftorte in den Alpen

Die Seele baumeln lassen, ohne andere Alpen-Touristen

Wer raus aus der Stadt, aber auf gar keinen Fall mitten rein in die inzwischen völlig überlaufenen (Vor-)Alpen-Hotspots will, der sucht sich unbekannte Kraftorte voller Ruhe und Gelassenheit.

Die sommerliche „Nacktheit“ des Arlbergs erleben
© TVB Warth Schröcken Stiphout

Die sommerliche „Nacktheit“ des Arlbergs erleben

Im Winter deckt eine gewaltige Schneedecke die Hänge des Arlbergs zu. Und in den Hotspots Lech, St. Anton und Zürs steppt der Bär. Die traditionellen Walserdörfer Warth und Schröcken bilden dagegen die ruhige Seite des Arlbergs. Und im Sommer sowieso: Da zeigt sich die Hochgebirgslandschaft zwischen Allgäu und Silvretta von ihrer „nackten“ (also schneefreien) - und ruhigen - Seite.
Seelenruhe in den französischen Alpen finden
© Manu Reyboz

Seelenruhe in den französischen Alpen finden

Der Nationalpark Vanoise ist der erste seiner Art in Frankreich. Zwischen Montblanc, Gran Paradiso und Barre des Écrins stehen über 40 Viertausender und hunderte Dreitausender stramm. Das beste Basislager für Entdeckertouren zu Steinbock, Steinadler & Co. ist der Huttopia Natur-Campingplatz in Bozel. Dieses 2.000-Seelen-Bergdorf liegt direkt am Parkeingang und taugt so als idealer Ausgangspunkt für abstandsregelgeplagte Wanderer, Wildwassersportler und Angler.
Dreitausender sammeln, ohne anstehen zu müssen
© Österreich Werbung Baumgartner

Dreitausender sammeln, ohne anstehen zu müssen

Dank des Promifaktors von Großglockner und Großvenediger in direkter Nachbarschaft schlummert die Osttiroler Schobergruppe noch immer im Dornröschenschlaf. Die vielen Dreitausender rund um den Hochschober (3.242m) sind unbekannt, menschenleer und ideale Aussichtsbalkone auf die Bergpromis am Hauptkamm.
Sich beim Wandern im Toten Gebirge quicklebendig fühlen
© Leader - TV Ausseerland-Salzkammergut

Sich beim Wandern im Toten Gebirge quicklebendig fühlen

Grundlsee, Altauseer See, Toplitzsee: Das steirische Ausseerland im Salzkammergut ist für seine spektakuläre Seenlandschaft bekannt. Aber so wasserreich die Täler, so wasserarm die Gipfel. Hoch oben versteckt sich eine bizarre Wüste aus Kalkstein: das Tote Gebirge. Durch dieses Mordor-artige Zentralplateau führt nur ein einziger Weg: der von der Phüringerhütte (1.638m) zum Albert-Appel-Haus (1.660m).
Zu Fuß ein unbekanntes Karwendeltal kennenlernen
© Olympiaregion Seefeld

Zu Fuß ein unbekanntes Karwendeltal kennenlernen

Das Karwendel ist eines der beliebtesten Wanderziele in den Nordalpen. Kein Wunder, denn die klassischen Startpunkte Scharnitz und Seefeld sind per Auto und Bahn schnell und unkompliziert erreichbar. Was will man also mehr? Ruhe! Wer die sucht, sollte die bekannten Karwendeltäler links liegen lassen und sich dem Eppzirler Tal zuwenden. Los geht die Tour im Dörflein Gießenbach zwischen Scharnitz und Seefeld. Ziel der Tour: die urig-unbekannte Eppzirler Alm (1.459m).
Ruhepol zwischen urbanem Alpenlifestyle und entschleunigenden Bergsteigerdörfern
© TVB Innsbruck

Ruhepol zwischen urbanem Alpenlifestyle und entschleunigenden Bergsteigerdörfern

Kaum zu glauben: Keine 30 Minuten vom quirligen, angesagten Innsbruck entfernt, steht man auf einsamen Berggipfeln oder wandert durch traditionelle Almlandschaften. Das Sellrain mit seinen Bergsteigerdörfern liegt nämlich im alpinen Niemandsland zwischen dem urbanen Innsbruck und den Tiroler Gletscher-Hotspots.

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