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Wilderei

Elfenbeinvernichtung in den USA

Elfenbeinvernichtung in den USA

Um an Elfenbein zu gelangen, werden jedes Jahr allein in Afrika etwa 40.000 Elefanten von Wilderern getötet. Länder wie die USA und Gabun setzten bereits ein Zeichen und vernichteten Tonnen des weißen Goldes.
  • Elefant mit Stoßzähnen

    iStock/NightOwlZA

    Elfenbein gilt aufgrund seiner Seltenheit als einer der kostbarsten Rohstoffe. Aus ihm werden seit Jahrhunderten Schmuck- und Gebrauchsgegenstände hergestellt. Doch der Preis dafür ist hoch: Jedes Jahr bezahlen zehntausende Elefanten die Gier der Menschen mit ihrem Leben.

  • Elfenbeinstatuen

    USFWS Mountain Prairie

    Im Kampf gegen die Elefantenwilderei setzen die USA ein starkes Zeichen. Sechs Tonnen vom US-Zoll beschlagnahmten Elfenbeinprodukten wurden am 14.11.2013 nahe Denver, Colorado vernichtet.

  • Plakat gegen Elfenbeinhandel

    USFWS Mountain Prairie

    Das Plakat sagt es: Allein 2012 wurden 30.000 Elefanten gewildert. Der WWF äußerte sich zu dieser Aktion wie folgt: „Die Wildereikrise in Afrika verschärft sich immer mehr. Etwa jede Viertelstunde wird ein Elefant für sein Elfenbein getötet. Nur wenn wir die Absatzmärkte schließen und die Nachfrage eindämmen, wird die Wilderei aufhören, “ so Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.

  • Schmuck aus Elfenbein

    USFWS Mountain Prairie

    Über Geschmack lässt sich streiten, über Elfenbeinschmuck nicht: Unter dem vernichteten Material waren geschnitzte Stoßzähne, Ringe, Figuren, Amulette und anderen Utensilien aus Elfenbein, die sich seit Ende der 1980er Jahre angesammelt hatten. Der Handel mit Elfenbein ist seit dem Washingtoner Artenschutzabkommen von 1989 illegal.

  • Ab in den Schredder

    USFWS Mountain Prairie

    Mit der Vernichtung von Elfenbein soll der illegale Handel eingedämmt werden. Heutzutage darf nur noch antikes Elfenbein verkauft werden, dessen Ursprung genau nachgewiesen werden kann. Das ist aber im Einzelfall schwierig. Vernichtung von illegalem Elfenbein hatte es zuletzt im Juni 2013 auf den Philippinen gegeben. Davor verbrannten Gabun im Jahr 2012 sowie Kenia in den Jahren 1989 und 2011 ihre Bestände.

  • Teures Pulver

    USFWS Mountain Prairie

    Jährlich werden mit illegalen Naturgütern bis zu 19 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Die enormen Gewinnspannen locken immer mehr organisierte Kriminelle an, die sich vom Waffen-, Drogen- und Menschenhandel dem illegalen Wildtierhandel zuwenden. Auch soll der Elfenbeinhandel von Milizen und Terrorgruppen wie der Lord’s Resistance Army im Kongo und Südsudan und durch die Al-Schabab-Milizen in Somalia als Einkommensquelle zur Finanzierung ihrer Waffen genutzt werden.

Um an Elfenbein zu gelangen, werden jedes Jahr allein in Afrika etwa 40.000 Elefanten von Wilderern getötet …

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