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Hygiene

Eklige Kollegen – Das große Krabbeln im Büro

Eklige Kollegen - Das große Krabbeln im Büro

Unser Büro ist ein lebendiger Ort. Bakterien, Pilzen und Kleinstlebewesen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind, aber sogar Krankheiten auslösen können, befinden sich rund um unseren Schreibtisch.
  • Atemschutz im Büro

    Istock/nyul

    Das Grauen beginnt schon in der Kaffeetasse. In dem abgestandenen Bodensatz können sich neben Schimmelpilzen auch bis zu 300.000 Bakterienzellen befinden. Jede fünfte Tasse enthält sogar Kolibakterien, die sich normalerweise im menschlichen Darm befinden. Selbst Spülen hilft nur bedingt: Das Wasser beseitigt zwar einige der Mikroben, über die Spülschwämme jedoch gelangen immer wieder neue hinein.

  • Schwamm dreckig

    Istock/Sombats

    Spülschwämme sind ein ideales Biotop für Krankheitserreger. Etwa 20.000 Keime befinden sich in einem nur zehn Quadratzentimeter großen Küchenschwamm, darunter häufig Kolibakterien und Salmonellen. Oft sind sie für Lebensmittelvergiftungen verantwortlich, rund 200.000 Fälle gibt es davon jährlich in Deutschland.

  • Pflanze Schimmel

    Istock/HandmadePictures

    Auch die Pflanzen, die im Büro für gute Luft und Wohlbefinden sorgen sollen, haben es in sich. Auf einer Büropflanze tummeln sich Schimmelpilze, Springschwänze, Trauermücken und sogar Maden. Und auch auf der Toilette sind wir nicht allein. Häufiger Gast auf dem stillen Örtchen: das Silberfischchen. Die Urzeittiere lieben warme und feuchte Räume. Ihr Körper ist mit silberglänzenden Schuppen bedeckt, daher der Name. Bevorzugte Nahrung: Haare, Hautschuppen und Schmutz.

  • Alte Tastaturen

    Istock/Garsya

    Schlimmer sieht es jedoch auf unserem eigenen Schreibtisch aus. Auf der Computertastatur zum Beispiel befinden sich vierhundertmal so viele Mikroben wie auf einer Toilette. Kein Wunder: Auf die Tastaturen fallen jeden Tag etwa 1,89 Gramm Dreck. Im US-amerikanischen Ort Hannover in New Hampshire wurden über die öffentlichen Rechner auf dem Campus sogar fast 700 Studenten mit einer Bindehautentzündung infiziert.

  • Bürostuhl

    Istock/icefront

    Ein weiteres Biotop: der Bürostuhl. Die warme Atmosphäre im Stoffbezug bietet vor allem Hausstaubmilben optimale Lebensbedingungen. Diese winzigen Spinnenverwandten ernähren sich von menschlichen Hautschuppen und siedeln sich dementsprechend überall dort an, wo sich Menschen aufhalten. Der Kot der Hausstaubmilbe kann durch das Einatmen Allergien und Asthma auslösen. Auch im Teppichboden wimmelt es nur so von Tieren: Unter anderem gedeiht hier der Polsterwarenkäfer. Er ist nur 3,5 Millimeter lang und liebt Auslegeware.

  • Maus neben Computer-Maus

    Istock/Pidah

    Sogar Ratten finden immer wieder den Weg in unsere Büros. Die Nager können durch die Kanalisation in Wohnungen und Büros eindringen, selbst im dritten Stock. Sie kommen aus Toiletten, Löchern und Ritzen in den Wänden. Ratten sind äußerst anpassungsfähig und kommen mit jeder Art von Futter und Lebensraum zurecht. Die Tiere können Dutzende von Infektionskrankheiten übertragen. Es genügt bereits, mit kleinen Urin-, Kot- und Speichelspuren in Berührung zu kommen.

  • Kakerlake auf Tastatur

    Istock/SergeyToronto

    In der Küche finden sich neben Ratten auch Insekten. Weniger gesundheitsgefährlich als eher unappetitlich sind zum Beispiel Kakerlaken: Die Tierchen leben nahezu überall, sind genügsam und fressen buchstäblich alles. Zudem vermehren sie sich schnell und werden so zur Plage. Auch Heimchen, eine circa zwei Zentimeter große Grillenart, können sich in der Küche ansiedeln. Wer zu ungespritztem Biogemüse greift, kann die kleinen Krabbler schnell auf seinem Teller finden.

  • Bücherskorpion

    Imago/blickwinkel

    Sogar zwischen staubigen Buchseiten findet sich noch Leben: Der Bücherskorpion, ein gerade mal drei Millimeter großes Raubtier, lebt vornehmlich zwischen alten Wälzern. Er ernährt sich von winzigen Insekten und Hausstaubmilben. Auch wenn die Kollegen längst zu Hause sind und man mal wieder Überstunden schiebt, besteht also mit Sicherheit kein Grund, sich allein zu fühlen!

Unser Büro ist ein lebendiger Ort: Bakterien, Pilzen und Kleinstlebewesen, die Krankheiten auslösen können, befinden sich rund um unseren Schreibtisch.

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