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Atlas der schaurig-schönen Plätze

Die unheimlichsten Orte der Welt

Die unheimlichsten Orte der Welt

Gruselige Orte sind meist Spukschlösser oder sagenumwobene Burgruinen. Doch der Journalist und Segler Olivier Le Carrer beweist: Die wahrhaft schaurigsten Plätze der Welt liegen ganz woanders.
  • Segler Olivier Le Carrer

    Olivier Le Carrer/Frederking & Thaler Verlag

    Seit 30 Jahren bereist der passionierte Segler Olivier Le Carrer den Globus. In seinem Buch sammelt er allerdings nicht die schönsten Fleckchen der Erde, sondern entwirft einen „Atlas der unheimlichen Orte“. Welt der Wunder stellt die spektakulärsten Schauer-Orte und ihre bewegte Geschichte vor.

  • Die Klippen von Ault-Onival in Frankreich

    Imago/Nature in Stock

    Auf den ersten Blick wirkt das Foto idyllisch, doch wer genau hinsieht, erkennt: Die Häuser in der Mitte der Klippen-Landschaft sind bedrohlich nah am Wasser gebaut. Eigentlich hat Ault-Onival alles, was es zu einem pittoresken Badeort in Nordfrankreich braucht. Doch die Natur hat andere Pläne. Die grauen Fluten des Ärmelkanals versuchen schon immer zu zerstören, was hier von Menschenhand errichtet wurde. 1579 verschlangen die Fluten den Unterstand und den Hafen. Der Autor Victor Hugo („Les Misérables“, „Der Glöckner von Notre-Dame“) schrieb über den Ort: „Oft bricht die Klippe stückweise weg. Ein Teil des Ortes hängt bereits über den Felsspalten.“ Die Bewohner sind längst ins „Dachgeschoss“ des Felsen gezogen, doch bis heute werden Bauten von der Naturgewalt hinabgerissen.

  • Scilla in Kalabrien

    Imago/Werner Otto

    Das Foto von Scilla in Kalabrien könnte auch einem Reiseprospekt entstammen. Unheimlich wird es erst, wenn man weiß, dass der Name auf das Meeresungeheuer Skylla anspielt. Odysseus soll ihm begegnet sein. Heute erklärt man den Ursprung der Legende gern mit den Tücken der kalabrischen Gewässer. Die Strudel, Gegenströmungen und eigenwilligen Wellen flößen Seefahrern bis heute Respekt ein. Übrigens: Auf dem Schiffsweg Richtung Sizilien wartet – der Legende nach – schon das nächste Meeresungetüm: die Charybdis, eine gefräßige Tochter des Poseidon. Die Redewendung „zwischen Skylla und Charybdis“ bedeutet daher, zwischen zwei Gefahren zu stehen.

  • Burg Montségur

    Imago/Leemage

    Das Bild zeigt die imposante Burg Montségur in ihrer Blütezeit im Mittelalter. Heute zeugt nur noch eine Ruine von ihrer unheimlichen Historie. Die Burg in Frankreich war die letzte Bastion der Glaubensgemeinschaft der Katharer. 1244 endeten viele von ihnen auf dem Scheiterhaufen, da sie sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben und dem König die Treue zu schwören. Bis heute glauben manche, dass vier der Katharer damals fliehen konnten und ihren Einfluss als Geheimbund von anderer Stelle aus bis heute fortsetzen. Zum mystischen Ort wurde die Burg allerdings auch wegen eines Schatzes, den die Katharer angeblich gehütet haben. Zu Zeiten der Inquisition nannte man Montségur „die Synagoge Satans“. Später wurde hier – unter anderem von den Nazis – nach einem sagenumwobenen Relikt geforscht: dem heiligen Gral, der das Blut von Jesus aufgefangen haben soll.

  • Kolossalbauten der NS

    Imago/Imagebroker

    Heute ist Nürnberg ein sympathisches Touristenziel – in der Nazi-Zeit war die Stadt jedoch Zentrum von Adolf Hitlers Größenwahn. Das Reichsparteitagsgelände mit seinen Kolossalbauten auf fast 17 Quadratkilometer Fläche sollte die Macht der Nationalsozialisten demonstrieren. Auch wenn die meisten der Gebäude, die der bekannte Nazi-Architekt Albert Speer plante, nie realisiert wurden, fanden hier zahlreiche Massenaufmärsche von SA und SS statt.

  • Flughunde am Abendhimmel

    Imago/Imagebroker

    Das Spektakel am Himmel kann mit den schlimmsten Szenen aus Hitchcocks Filmklassiker „Die Vögel“ mithalten. Was hier über den Bäumen des Kasanka-Nationalparks in Sambia kreist, sind ganz besondere Tiere: Palmenflughunde. Diese Fledermaus-Art befällt alljährlich zu Beginn der Regenzeit im Oktober den Ort. Der Himmel wirkt dann wie eine lebendige schwarze Wolke. Im Dezember ist der Spuk wieder vorbei. Die Flughunde mögen aufgrund ihrer Zahl bedrohlich wirken, doch das eigentlich gefährliche ist, dass ihre Anwesenheit Krokodile, Raubvögel und Pythons anzieht.

  • Halbinsel Kola

    Imago/ITAR/TASS

    Im äußersten Nordwesten Russlands, dicht an der norwegischen Grenze, liegt ein vermeintliches Paradies für Liebhaber unberührter Natur. Gleichzeitig aber ist die Halbinsel Kola auch ein wahr gewordener Albtraum. Hier zeugen verlassene Geisterstädte vom Zerfall der Sowjetunion. Leidenschaftslose Betonklötze mit eingeschlagenen Fenstern, leerstehende Fabriken und Metallgerippe sind ein unheimlicher Anblick, doch die reale Bedrohung liegt im Wasser. Von den 247 atomgetriebenen U-Booten der UdSSR wurden 192 in den Ruhestand versetzt. Die meisten davon liegen in der Sapadnaja-Liza-Bucht – als gefährliche radioaktive Abfälle der unsauber entsorgten Atom-U-Boote aus dem Kalten Krieg.

  • Das Tal der Könige

    Imago/UIG

    Die ockerfarbenen Felsen sind weltbekannt: Das Tal der Könige ist eine Totenstadt der alten Ägypter. Von den 46 Grabstätten waren rund 27 für die Beisetzung von Königen bestimmt. Bei der „Hausnummer“ Kings Valley 62 liegt ein besonders tragischer Fall. Echnaton zeugte mit seiner eigenen Schwester einen Sohn namens Tutanchaton. Der Sprössling der inzestuösen Bindung litt unter verschiedenen Behinderungen, wurde aber dennoch im Alter von neun Jahren Pharao. Bekannt wurde er als Tutanchamun – einen Namen, den er sich selbst gab. Verschiedene merkwürdige Todesfälle unter Archäologen sorgen dafür, dass sich Jahrtausende später Legenden um den Fluch des Tutanchamuns bilden.

  • Berg Golgota in Jerusalem

    Imago/epd

    Der Berg Golgota in Jerusalem ist für Christen ein ganz besonderer Schauplatz: Hier soll Jesus gekreuzigt worden sein. Auch die Bibel-Geschichte von der Wiederauferstehung spielt hier. Tragisch blieb seine Geschichte auch noch im Lauf der Geschichte, denn der symbolträchtige Ort wurde zum Schauplatz von zerstörerischen Machtkämpfen, Bränden und Meuchelmorden.

  • Kibera, ein Slum aus Müll

    Imago/Xinhua

    Es gibt keinen Stadtplan für Kibera. Das Meer aus Wellblechhütten, Schlamm und Müll ist einer der trostlosesten Anblicke auf Erden. Der größte Slum Afrikas liegt in Kenia und beherbergt eine Million Bewohner. An keinem anderen Ort leben so viele Menschen auf so engem Raum: Im Schnitt leben in einem Zimmer zehn Personen. Da wundert es kaum, dass hier die Hygienemängel so schnell wachsen wie die Aids- und die Kriminalitätsrate.

  • Landkarte von Südafrika und Madagaskar

    Imago/Leemage

    Von Madagaskar aus machten sich Seefahrer auf den Weg und entdeckten Europa. Das ist kein Druckfehler im Geschichtsbuch, sondern eine historische Tatsache. Gemeint ist nämlich die gleichnamige Insel, die so klein ist, dass sie auf dieser Landkarte nicht verzeichnet ist. Europa liegt im Gebiet des roten Kreises. Leider stellte sich heraus, dass sich dort nicht genug Süßwasser zum Überleben fand. Die Aussiedler wollten zurück nach Hause, doch ertranken bei der Überfahrt im Einbaum allesamt bei schwerer See. Die nächste Gruppe von Zuwanderern wurde ebenfalls Opfer einer Tragödie: Nach Vergewaltigungsvorwürfen untereinander entzweiten sich die Kolonisten in zwei Lager, die sich gegenseitig ausrotteten. Die Misere der heutigen Bewohner, einem kleinen französischen Militärkommando, haben dagegen mit einer recht harmlosen Plage zu kämpfen: Mückenschwärme.

  • Mausoleum Gur Emir

    Imago/Imagebroker

    „Wenn ich ans Licht des Tages zurückkehre, wird die Erde erzittern.“ Diese Inschrift an den Mauern des Mausoleums Gur Emir klingt wie eine posthume Drohung. Begraben liegt hier einer der größten Massenmörder der Geschichte. Tamerlan herrschte seit 1369 über Transoxanien – heute das Kerngebiet Usbekistans und eines Teils Kasachstans. Die Ermordung von siebzehn Millionen Menschen soll der Tyrann zu verantworten haben. Der mord- und reiselustige Eroberer metzelte von den Ausläufern des Himalayas über die Türkei bis nach Persien und Indien. 1941 wollte ein russischer Anthropologe, der von Tamerlan fasziniert war, dessen Abstammung von Dschingis Khan nachweisen und ließ den Terror-Regenten exhumieren. Dass wenige Stunden nach der Öffnung des Grabes die Deutschen die Sowjetunion überfielen, war für manche Verschwörungstheoretiker Anlass, an die furchteinflößende Inschrift des Mausoleums zu erinnern …

  • Schiff voll Müll

    Imago/Imagebroker

    Die Malediven gelten als Inbegriff der malerischen Trauminseln. Eine dieser Inseln wird man allerdings nie als malerisches Postkartenmotiv entdecken: Thilafushi ist ein künstliches Eiland und hat lediglich einen einzigen, wenig appetitlichen Zweck: Müllhalde. Das Problem war nämlich, dass die paradiesische Natur nicht nur Einheimischen gefällt, sondern immer mehr Zuwanderer und Touristen anlockt. Thilafushi sollte das Müllproblem der übervölkerten Inseln lösen. Doch es stellte sich heraus, dass das Ausmaß der anfallenden Müllberge unterschätzt wurde. Aus der Not heraus wird der Müll heute teils verbrannt. Die giftigen Rauchgase bekommt auch die sechs Kilometer entfernte Hauptstadt Malé ab, wenn der Wind ungünstig weht. Die Müllinsel wächst täglich – und mit ihr die Gefahr, dass die Lagune kontaminiert wird.

  • Indische Kinder vor Feuer

    Imago/Zuma Press

    Rauchsäulen steigen auf, die Landschaft ist von Verwerfungen gezeichnet: Jharia im Nordosten Indiens wirkt wie ein Schlachtfeld. Der Auslöser ist Feuer, das bereits seit mindestens hundert Jahren unter der Erde schwelt. Der Grund: Jharias stillgelegte Kohlengruben. Luftfeuchtigkeit und Temperatur können bei nicht ganz versiegelten Schächten so zusammenwirken, dass Staub sich bei der geringsten Sauerstoffzufuhr entzündet. 500.000 Menschen leben auf oder neben diesen gigantischen Ofenplatten der Natur. Insgesamt 70 unberechenbare Brandherde sorgen manchmal dafür, dass der Boden sich auf 50 Grad aufheizt, giftige Rauchgase austreten, Gebäude einstürzen und Menschen in aufklaffenden Rissen versinken. 60 Millionen Tonnen Kohle haben sich bereits in Rauch aufgelöst, ebenso viel Wohnraum und Agrarfläche. Die Situation macht Jharia zur Stadt mit der größten Umweltverschmutzung Indiens.

  • Ausbrechender Vulkan

    Imago/Westend61

    Der Meeresarm, der die Inseln Java und Sumatra trennt, ist bei Seeleuten nicht sehr beliebt. Der Engpass ist von Untiefen, Ölförderanlagen, illegalem Schleuser-Schiffsverkehr sowie Piraterie geprägt. Die Bewohner auf dem Festland haben dagegen ganz andere Sorgen. Der Vulkan Krakatau ist äußerst launisch und explodiert bei der kleinsten Gelegenheit. Seine erste belegbare Eruption im Jahr 416 war so stark, dass sie die Spaltung der ursprünglich zusammenhängenden Vulkanlandschaft in drei Inseln hervorrief. Als Folge der Explosion kam es zu einem Tsunami, der die Bevölkerung fast komplett auslöschte. 1883 kam es erneut zu einem gigantischen Ausbruch. Die Druckwelle war bis Europa spürbar. Entwarnung kann man bis heute nicht geben, denn die Indo-Australische Platte schiebt sich noch immer unter die Eurasische Platte, was die Gefahren von Vulkanismus und Erdbeben drastisch erhöht.

  • Der japanische Wald Aokigahara

    Imago/Zuma Press

    Die Golden Gate Bridge in San Francisco ist eine der größten Sehenswürdigkeiten der USA. Doch zieht die Brücke auch Selbstmörder an. Auch in Japan gibt es einen Ort, der Suizidgefährdete anlockt: Aokigahara, „das Meer aus Bäumen“. Der Ort inspirierte zu zahlreichen Spukgeschichten und urbanen Legenden, unter anderem über ein geheimnisvolles, nicht beweisbares Magnetfeld. Die Behörden schätzen, dass etwa 100 Personen pro Jahr die Abgeschiedenheit dieses Waldes aufsuchen, um freiwillig ihr Leben zu lassen. Die Dunkelziffer dürfte höher sein, denn das Dickicht des Urwalds am Fuß des Vulkans Fuji lässt sich kaum komplett durchkämmen. Zudem schluckt die dichte Vegetation das Licht selbst am Tag.

  • Insel Nauru

    Imago/UIG

    Von oben betrachtet sieht Nauru nach einem vielversprechenden Reiseziel für erholungsbedürftige Inselfans aus. Aus der Nähe betrachtet wirkt das Eiland jedoch surreal und geradezu postapokalyptisch. Über ein Jahrhundert lang wurde hier Phosphat abgebaut, welches unter anderem als Dünger verwendet wird. Dieser Hauptgeschäftszweig der Insulaner hat die Natur gezeichnet. Von Flora und Fauna ist kaum etwas übriggeblieben. Die Arbeitslosenquote liegt – ebenso wie die Zahl der Übergewichtigen – bei fast 90 Prozent. Der Anteil der Diabetiker liegt bei 40 Prozent und die Lebenserwartung sank auf 58 Jahre. Auch das ist eine Folge des Phosphat-Abbaus, der Anfang des 20. Jahrhunderts unter der deutschen Kolonialherrschaft begann und später von den Briten weitergeführt wurde. Auch nach der Unabhängigkeit der Insel blieb diese Praktik das Kerngeschäft der Insulaner.

  • Surfer auf Riesenwelle

    Imago/Mint Images

    Ist eine Monsterwelle ein Traum oder Albtraum? Für Surfer hängt die Antwort maßgeblich davon ab, wie viel Glück und Geschick sie haben. Die Mavericks lauert etwa 30 Kilometer südlich von San Francisco auf Wagemutige und Opfer. Die Welle vor der Küste von Half Moon Bay gilt unter Experten als gefährlichste der Welt. Um zur Startposition zu gelangen, müssen Surfer erstmal eine Dreiviertelstunde aufs Meer hinaus paddeln und dabei Strömungen und Felsen umschiffen. Der erste, der die bis zu 15 Meter hohe „Big wave“ meisterte, war ein Schüler. 1975 versuchte Jeff Clark sein Glück zum ersten Mal und studierte seinen nassen Gegner 15 Jahre lang. Als er sein Wissen preisgab, folgten viele seinem Vorbild. Manche davon überlebten die Mutprobe nicht. Zu den Opfern von Mavericks zählten auch Profis wie der hawaiianische Champion des „Big-Wave-Surfing“, Mark Foo.

  • Superstition Mountains

    Imago/All Canada Photos

    Superstition Mountains, übersetzt: Gebirge des Aberglaubens. Der Name ist Programm, denn die sagenumwobene Goldmine, die sich in der Nähe des Ortes Apache Junction in Arizona befinden soll, hat noch niemand wiederentdeckt. Europäische Einwanderer nutzten einst die Goldgrube - das erzürnte jedoch die Indianer, deren heiliges Land entweiht wurde und sie massakrierten die Goldgräber kurzerhand. Glaubt man der Sage, sind alle, die danach die Mine suchten, ums Leben gekommen. Die Attraktion der Gegend ist heute nach dem Holländer benannt, der die Goldader schriftlich beschrieben hat. Auch er ging natürlich verloren beim Versuch, den mystischen Ort aus Goldgier zu entweihen und verschwand für immer. Der Lost Dutchman State Park soll die Legende des verlorenen Holländers am Leben halten. Historiker sind überzeugt, dass es die Höhle wirklich gab. Sie fanden aber einen Fehler in der Geschichte: Der Holländer war in Wahrheit Deutscher. Das Missverständnis beruht darauf, dass das englische Wort „dutch“ (für holländisch) ähnlich klingt wie „deutsch“.

  • Grafik von abstürzendem Flugzeug ins Meer

    Imago/Science Photo Library

    Neben Spukschlössern oder der Area 51 ist dieser Ort ein Klassiker der geheimnisvollen Plätze: das Bermuda-Dreieck, welches sich von den Bermuda-Inseln über Florida und Puerto Rico erstreckt. Das Areal steht im Ruf, für überdurchschnittlich viele ungeklärte Schiffs- und Flugzeug-Unglücke verantwortlich zu sein. Die Erklärungsversuche beweisen viel Fantasie: Lastet ein Fluch auf dem Gebiet? Befindet sich an dieser Stelle im Meer ein Raum-Zeit-Loch? Wirkt hier die unsichtbare Kraft des verschollenen Kontinents Atlantis? Stecken Außerirdische dahinter? Oder Magnet-Anomalien, die jeden Kompass verrücktspielen lassen? Geowissenschaftler haben riesigen Methangas-Vorkommen auf dem Meeresboden gefunden. Entweicht Gas, könnte das den Auftrieb eines Schiffes stören und es zum Sinken bringen oder sich an den Motoren eines Flugzeugs entzünden – so eine These. Nüchtern betrachtet, lässt sich der Mythos vom Bermuda-Dreieck allerdings schwer halten. Bedenkt man, dass das betroffene Seegebiet etwa doppelt so groß wie Deutschland ist, wirkt die Zahl der Unglücke nicht wirklich statistisch auffällig. Was im Bermuda-Dreieck aber nachweislich schnell verschwindet, ist Geld. Denn die Bermudas gelten als Steuerparadies.

  • Atlas der unheimlichen Orte

    Frederking & Thaler Verlag

    Mit den vollmundigen Verlockungen aus typischen Reiseführern hat Olivier Le Carrers nichts gemein. Sein „Atlas der unheimlichen Orte“ bietet eine Geografie des Grauens, die sich wie eine Sammlung von spannenden Grusel-Storys liest. Der Weltenbummler entführt seine Leser auf „Eine düstere Reise um die Welt“. Mit bedrohlicher Intensität beschreibt er die surrealen Schauplätze und erweist sich dabei nicht nur als Globetrotter und Kenner der Geschichte, sondern auch als Autor, der packend zu unterhalten weiß. (Verlag: Frederking & Thaler, Preis: 29,99 Euro, ISBN: 978-3-95416-184-3)

Gruselige Orte sind meist Spukschlösser oder sagenumwobene Burgruinen. Doch der Journalist und Segler Olivier Le Carrer beweist: Die wahrhaft schaurigsten Plätze der Welt sind ganz woanders.

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