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Die unglaublichsten Wetterphänomene: Vom Feuertornado bis zur Wolkenwurst

Die unglaublichsten Wetterphänomene: Vom Feuertornado bis zur Wolkenwurst

Ob zu heiß oder zu kalt, zu trocken oder zu feucht – das Wetter ist immer ein Thema. Es gibt allerdings auch Wetterphänomene, die sind alles andere als gewöhnlich – und oft nur mit viel Glück zu beobachten.
  • Wolkenwurst

    Siering/imago

    Bei diesem außergewöhnliche Wetterphänomen handelt es sich um eine so genannte Arcus-Wolke, auch Böenwalze genannt. Dieser Typ entsteht unter bestimmten Bedingungen an der Vorderseite von zwei verschiedenen Wolkenformen: Cumulonimbus und Cumulus. Arcus-Wolken haben trotz ihres schlauchförmigen Aussehens nichts mit Tornados zu tun.

  • Kugelblitz

    biky/imago

    Halb im Reich der Mythen verhaftet ist der Kugelblitz. Es gibt zwar immer wieder Augenzeugen, die während Gewittern von Lichtkugeln berichten, die durch Wände kommen und sich langsam in Bodennähe fortbewegen, bevor sie wieder verschwinden. Aber die Entstehung dieses Phänomens liegt weitgehend im Dunkeln und es gibt keine Fotobeweise. Wissenschaftler haben verschiedene Hypothesen über die Entstehung von Kugelblitzen - von der optischen Täuschung über Hochstromentladungen bis hin zur Verdampfung von Halbmetallen.

  • Elmsfeuer

    JOKER/imago

    Als noch große Segelschiffe die Weltmeere durchkreuzten, war das Elmsfeuer gefürchtet. Die Bezeichnung geht auf den Schutzpatron der Seefahrer zurück, Bischof Erasmus von Antiochia, dessen italienscher Name Elmo lautete. Wird während gewittriger Wetterlagen die elektrostatische Ladung in der Luft zu groß, entlädt sie sich an spitzen hohen Gegenständen, wie beispielsweise den Masten eines Schiffes. Aber auch im modernen Luftverkehr kommt Elmsfeuer vor. Bei Flügen durch Gewitterwolken kann es zu elektrostatischen Entladungen an der Nase des Flugzeugs oder an den Spitzen der Tragflächen kommen.

  • Feuertornado

    iStock/Michael Warren

    Spektakuläre Wetterphänomene wie ein Feuertornado sind so respekteinflößend wie atemberaubend. Auch Kugelblitze oder Saharasand in Deutschland sind nur einige der Wetterphänomene, die Beobachter immer wieder in Erstaunen versetzen. Manches Mal sind sich sogar Fachleute nicht vollständig im Klaren darüber, wie sie genau entstehen.

  • Helmholtz-Wolken

    imagebroker/imago

    Diese Wolken nennen Meteorologen Kelvin-Helmholtz-Wolken. Sie entstehen, wenn sich zwei übereinander liegende Luftschichten in entgegengesetzte Richtungen bewegen. An der Schnittstelle zwischen den Schichten bilden sich dadurch Wellen, die untere feuchtere Luft wird nach oben verwirbelt. Sie kühlt dabei ab, kondensiert und es bilden sich wellenartige Wolken.

  • Tornado

    ZUMA Press/imago

    Tornados kommen weltweit am häufigsten im Zentrum der USA vor. Dort sind die Voraussetzungen für ihre Entstehung aufgrund der weiten Ebenen, der feuchtwarmen Luft aus dem Golf von Mexiko und der trocken-kalten Luft aus den Rocky Mountains besonders günstig. Das Gebiet zwischen Texas und Nebraska wird auch "Tornado Alley" genannt. Nicht selten kommen dort mehrere Tornados gleichzeitig vor, die sich wie in einem zerstörerischen Tanz umeinander drehen. Dieses außergewöhnliche Naturschauspiel wird auch "Multivortex-Tornado" genannt.

  • Tornado

    ZUMA Press/imago

    1968 kamen am Palmsonntag bei einem Doppeltornado in der Nähe von Elkhart in Indiana 36 Menschen ums Leben. Da die Wirbelstürme Strom- und Telefonleitungen umgerissen hatten, konnten die Katastrophenhelfer die Nachbarstaaten nicht vor dem herannahenden Unheil warnen.

  • Polarlicht

    UPI Photo/imago

    Bunte Bänder tanzen über den Himmel und tauchen die Umgebung in ein flackerndes Licht. Auslöser des Polarlichts sind Sonnenwinde, die elektrisch geladene Teilchen ins All schleudern.

  • Polarlicht

    blickwinkel/imago

    Meist tritt das Polarlicht nur bis sechzig Grad nördlicher, bzw. südlicher Breite auf. Wenn die Sonne sehr aktiv ist, kann man sogar in Deutschland (wie hier in Baden-Württemberg) ab und zu in den Genuss dieses Lichtspiels kommen.

  • Sandsturm Sahara

    blickwinkel/imago

    Die Luft verfärbt sich gelb und überall setzen sich kleine Sandkörnchen fest. Auch in Deutschland kann es zu Sandstürmen kommen. Im Februar 2004 sorgte Sand aus der Sahara für eine unheimliche Stimmung im Voralpenland.

  • Sandsturm Sahara

    JOKER/imago

    Winde transportieren den Sand aus der Sahara über das Mittelmeer und die Alpen bis nach Norddeutschland. Meist ist die Menge jedoch gering, da die Staubwolken aus der Sahara auf dem Weg nach Norden abregnen.

  • Sonnenhalo

    Xinhua/imago

    Bei extrem niedrigen Temperaturen kann es vorkommen, dass die Sonne einen "Heiligenschein" bekommt. Der Halo entsteht, wenn sich die Sonnenstrahlen in den Eiskristallen in der Luft brechen.

  • Kristallbäume

    imagebroker/imago

    Die vereisten Bäume und Sträucher erinnern an feine Kristallskulpturen. Das Phänomen ist jedoch nicht nur im Winter zu beobachten. Auch im Frühjahr kommt es vor, dass Eis Äste und Blätter einhüllt.

  • Fata Morgana

    imagebroker/imago

    Jedes Kind, das die Zeichentrickserie "Sindbad, der Seefahrer" kennt, hat auch schon von der Fata Morgana gehört. Dieses Trugbild gaukelt Karawanen in der Wüste eine nahe Oase vor. Oder eine riesige Wasserfläche. Aber auch in unseren Breiten kommt sie vor - besonders im Sommer auf Landstraßen. Die Fata Morgana ist eine Luftspiegelung. Voraussetzung dafür sind eine heiße Luftschicht auf dem Boden und eine darüber liegende kalte Luftschicht. Die optische Dichte der heißen Luftschicht ist geringer, als die der kalten. Daher werden Lichtstrahlen reflektiert, wenn sie in einem großen Winkel auf die Grenze zwischen den Luftschichten treffen.

  • Doppelter Regenbogen

    imagebroker/imago

    Wie der normale Regenbogen entsteht auch der Doppelregenbogen durch Lichtbrechung und Reflektion in Regentropfen. Allerdings wird der Lichtstrahl doppelt reflektiert. Daher ist der zweite Regenbogen auch nicht so intensiv, wie der erste und seine Farben sind in umgekehrter Reihenfolge angeordnet.

Ob zu heiß oder zu kalt, zu trocken oder zu feucht – das Wetter ist immer ein Thema. Es gibt allerdings auch Wetterphänomene, die sind alles andere als gewöhnlich und oft nur mit viel Glück zu beobachten.

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