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Die Stadt als Fitnesscenter

Die Stadt als Fitnesscenter

Outdoorsport und Stadttrubel passen nicht zusammen? Von wegen – die meisten Metropolen locken mit coolen Outdoorspots für abwechslungsreiche Trainingsprogramme.
  • Outdoorspots

    istock/pyotr021

    Laufen, Yoga, Skaten, Radeln, BMX, Surfen oder Fußball? Vor allem jetzt, wenn es draußen wieder wärmer wird, lockt die Stadt mit jeder Menge attraktiver Spots, die zum kostenlosen Training im Freien einladen. Denn es muss nicht immer das teure Fitnessstudio um die Ecke sein, viele Sportarten machen draußen erst richtig Spaß und trainieren nicht nur Körper und Geist, sondern stärken zudem das Immunsystem. Ein weiterer Vorteil: Das Sporteln unter freiem Himmel kostet keinen Cent, richtet sich nicht nach strengem Stundenplan, bietet jederzeit Zugang und lässt sich problemlos alleine oder mit Freunden organisieren. Hier kommen die coolsten Outdoorspots der deutschen Metropolen und vor allem welche Sportarten im Freien Spaß machen.

  • Outdoor-Cityspots

    AP images

    Surfen in der Stadt? Seit der berühmten Eisbachwelle in der Münchner City ist das Wellenreiten direkt vor der Haustür keine Überraschung mehr. Am bekanntesten Spot der bayerischen Metropole tummelt sich Sommer wie Winter die Surfszene. Doch Vorsicht: Einheimische verweigern Neulingen gerne mal den Zutritt zur Welle. Doch flussabwärts wartet auf die Vertriebenen und „Anfänger“ noch ein zweiter Spot. In Thalkirchen gibt es nämlich noch eine künstliche Welle.

  • Outdoor-Cityspots

    REX

    Was der Central Park für New York, ist der Englische Garten für München. Die grüne Lunge bietet ausreichend Platz für jede Menge sportliche Aktivitäten. Mit knapp 80 Kilometern Wegenetz und massenhaft Grünflächen kommt hier bei Fitnesswütigen aller Art keine Langeweile auf. Ob man frühmorgens seine Joggingrunde dreht, mittags eine Yogasession einlegt oder aber abends mit dem Pferd trainiert, hier geht´s rund um die Uhr zur Sache.

  • Outdoor in der Stadt

    AP

    Wer mitten in der Stadt Mountainbiken möchte, findet in München die optimale Route. Von Thalkirchen schlängeln sich nämlich schmale, technisch anspruchsvolle Trails entlang der Isar bis in den Stadtteil Grünwald. Dort können sich alle Freaks noch im Dirtpark Bombenkrater austoben. Hier gibt es ein paar künstlich angelegte Sprünge und andere Spielereien für Anfänger und Fortgeschrittene. Auf der westlichen Seite der Isar führen Trails wieder zurück.

  • Outdoor in der Stadt

    K2

    Der Olympiapark München ist das Zentrum für Freizeitsport. Ob Nordic-Walking oder Schwimmen, Inlineskating oder Eislaufen, Gymnastik oder Indoor-Fußball. Und ganz egal in welcher Altersklasse - der Olympiapark München bietet nahezu sämtliche aktuellen Sport-, Wellness- und Freizeitprogramme an. Sogar gezielte Gesundheitsvorsorge wird hier geboten. Insbesondere Inlineskater, Jogger, Nordic-Walking-Freunde oder Skater tummeln sich im Park. UND: Im angrenzenden Olympiadorf finden Liebhaber des Trendsports Parkour einen riesigen Spielplatz zum Austoben.

  • Outdoor-Cityspots

    Thalkirchen Kletteranlage

    Für Kletterfreaks gibt es natürlich rund um München jede Menge Möglichkeiten, sich am Fels auszutoben. Wenn das Wetter jedoch nicht mitspielt, wartet in München Thalkirchen vom Deutschen Alpenverein die größte Indoor- und Outdoor-Kletter- bzw. Boulderanlage der Welt. Insgesamt stehen knapp 7.800 Quadratmeter Kletter- und Boulderfläche zur Verfügung.

  • Outdoorspots City

    getty images

    Kölns größter Sandkasten ist die Playa mitten in Köln. Dort wurden schon Olympiasieger fit gemacht. Beliebt ist die Anlage am Fuß des Rhein Energie Stadions bei Jung und Alt, denn vor Ort gibt es Beach-Volleyball, Beach-Handball, Beach-Soccer und andere Beach-Sportarten.

  • Outdoorspots City

    Getty Images

    Die Jahnwiese rund um die Domstadt ist voll mit Sportlern jeden Levels. Hier findet man Fußballfans, die am Nachmittag mit Freunden kicken ebenso wie Fitnessanhänger, die auf Bänken oder auf dem Trimm-dich-Pfad ihre Übungen absolvieren.

  • Outdoor-Cityspots

    istock/AmmentorpDK

    Eine wunderbare Szenerie bietet die Laufstrecke entlang des Rheins. Vor allem in den frühen Abend- oder Morgenstunden ist diese Strecke mit dem Dom im Blick ein absoluter Genuss.

  • Outdoor-Cityspots

    istock/AmmentorpDK

    Auf dem Gelände des ehemaligen Eis- und Schwimmstadions bietet seit knapp zwei Jahren der Lentpark jede Menge sportliche Nutzungsmöglichkeiten. Im Winter gibt es eine eigene Eisarena mit einer Eisfläche von 1.800 Quadratmetern und einer Eishochbahn im Obergeschoss, die 260 Meter lang und acht Meter breit ist. Neben Eiskunstlauf kann man zudem Eishockey spielen oder aber im Eisschnelllauf trainieren. Aber auch im Sommer kann man sich im Trainingsgelände und Trimm-Dich-Pfad ordentlich austoben.

  • Outdoor-Cityspots

    istock/a_b

    Mit einer Wassertiefe von bis zu 18 Metern und einer Sichtweite von bis zu 15 Metern bietet der See Tauchern optimale Verhältnisse, um die vielseitige Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden.

  • Outdoor-Cityspots

    Corbis

    Der Frankfurt-Marathon findet seit 1981 in der Finanzmetropole am Main statt. Er ist der älteste City-Marathon Deutschlands und hinsichtlich der Teilnehmer nach Berlin der zweitgrößte. Vorbei an Wolkenkratzer-Skyline und Kleingarten-Idylle führt die große Runde beim Frankfurt-Marathon 2015 durch die Wirtschaftsmetropole bis zum einmaligen Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle. Vor allem aber startet der letzte große Städtemarathon der Saison am 25.10.2015 immer in Frankfurt.

  • Outdoor-Cityspots

    AP

    Viele Frankfurter erkunden den Main am liebsten per Boot. Deswegen zählt das Rudern vor oder nach Feierabend auch zu einer der beliebtesten Sportaktivitäten der hessischen Metropole. Kein Wunder, denn vom Wasser aus wirkt die Stadt nochmal ganz anders: Neben funkelnden Glasfassaden am Mainufer erhebt sich auf der Sachsenhäuser Seite die Dreifaltigkeitskirche und dahinter sind Dom und Skyline zu sehen.

  • Outdoor-Cityspots

    REX

    Bei Surfern und vielen Board-Sportfreunden ist das Stand-Up–Paddeln (SUP) bereits in aller Munde. In den letzten Jahren hat der Surfspaß viele Freunde und Aktive begeistern können. Und auch Hamburg hat den neuen Trend für sich entdeckt, so sieht man immer öfter entspannte Paddler auf der Alster trainieren. Seit 2010 bietet z.B. „Hamburg SUP“ Kurse an, zudem steht allen Surfwütigen ein eigenes SUP-Testcenter am Goldfisch-Bootssteg am Isekai in Hamburg-Eppendorf mit direktem Wasserzugang zur Verfügung. Einzigartig wird das Stehpaddeln an der Alster durch die imposanten Kulissen rund um Außen- und Binnenalster und die vielen Tourenvarianten durch idyllische Alsterfleets mit Badewasserqualität.

  • Outdoor-Cityspots

    Original Bootcamp

    Bei jedem Wetter zusammen mit anderen im Freien trainieren? Das ist das Motto von „Original Bootcamp“. Ihren Sitz haben die Erfinder des neuen Fitnesskonzepts eigentlich in Köln, aber durchführen lässt sich der Grundsatz „back to nature“ natürlich in allen großen Städten Deutschlands – so zum Beispiel auch in Hamburg. An Plätzen wie im Volkspark, Eppendorfer Park oder im Stadtpark wird in der Gruppe zweimal wöchentlich trainiert, immer draußen und an der schönsten Orten der Natur. Im Mittelpunkt stehen Übungen, die den gesamten Körper trainieren, die Koordination und die Kondition fördern. Ähnlich wie beim Cross Fit (eine Art Zirkeltraining) gehen die Teilnehmer unter professioneller Anleitung bis an ihre Leistungsgrenze.

  • Outdoor-Cityspots

    istock/julief514_

    Mit einer stattlichen Größe von 164 Hektar ist die Außenalster an allen Ufern ein beliebter Anlaufpunkt. Bei Joggern sind die Wege entlang des Gewässers angesagt und kleine Segelschiffe sowie Barkassen drehen ihre Runde auf dem See. Der Alsterpark und etliche Grünflächen mit schattenspendenden Bäumen sind bei Sportbegeisterten im Norden ganz besonders beliebt: Kicken, joggen, Yoga, Volleyball – hier kommen Jung und Alt auf ihre Kosten.

  • Outdoor-Cityspots

    AP

    2010 öffnete die Tempelhofer Freiheit am ehemaligen Flughafen in Berlin ihre Tore für die Allgemeinheit. Seitdem genießen die Besucher des ehemaligen Flughafengeländes vor allem den Luxus der Weite inmitten der Stadt. Klar, dass die Fläche insbesondere bei Sportlern sehr beliebt ist. So tummeln sich neben Joggern, Radlern, Kampfsportlern und Inlineskatern auch ausgefallene Sportler wie Skatesurfer auf dem riesigen Areal.

  • Outdoor-Cityspots

    AP

    Der Mellowpark befindet sich direkt an der Spree und ist nicht nur bei Skatern beliebt. Angeln, Baden oder mit Freunden abhängen – mit einer Fläche von ca. 60.000 Quadratmetern bietet der Park Platz für die verschiedensten sportlichen Aktivitäten. Herzstück ist eine große Bowl für fortgeschrittene Rollbrettathleten (siehe Bild), daneben gibt es eine Dirtstrecke für Mountainbiker (ein speziell angelegter schmaler Weg mit verschiedenen Hindernissen und Spielereien), einen Skatepark, eine 20 Meter breite Miniramp, eine Halfpipe, eine Indoor-Skateanlage und vieles mehr.

  • Outdoor-Cityspots

    REX

    Klimmzug-Stangen, Turnbarren, große Bänke für Liegestütze. Die Jugendräte in Stuttgart-Süd haben einen sportlichen Plan ausgetüftelt. Sie wünschen sich für den Südheimer Platz einen Parcour-Sportpark, auch Calisthenics genannt. Hier sollen von 2016 an die Anhänger der Trendsportart ihre Übungen machen können. In Stuttgart gäbe es 4.000 Aktive, die den Parcour-Sport betreiben. Der Bezirksbeirat befürwortet das Projekt Sportpark und prüft derzeit die Finanzierungsfrage.

  • Outdoor-Cityspots

    istock/kasto80

    Slackline, das Balancieren auf einem dünnen Band, hat sich in den letzten Jahren zum absolutem Megatrend entwickelt. Es fördert die Balance, trainiert fast sämtliche Muskeln, hilft seine Konzentration zu stärken und macht vor allem irrsinnig Spaß. Kein Wunder, dass viele Stadtparks zum Slacklinen animieren. Wie auch im Stuttgarter Wilhelma-Park. Für die Bäume stellt der Sport jedoch oft eine Tortur dar, da die Stämme ungeschützt unter dem Druck leiden und oft Schaden von den Gurten erhalten. Deshalb hat die Wilhelma zusammen mit der Stadt Stuttgart schon vor zwei Jahren einen Versuch gestartet: Einzelne Bäume im Uni-Park und im Unteren Schlossgarten wurden mit speziellen Stammschützern versehen - so kann die Slackline der Rinde nichts anhaben.

Outdoorsport und Stadttrubel passen nicht zusammen? Von wegen – die meisten deutschen Metropolen locken mit coolen Outdoorspots für abwechslungsreiche Trainingsprogramme.

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