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Die Hotel-Trends des Jahres: Luxus mal anders

Die Hotel-Trends des Jahres: Luxus mal anders

Wohnzimmerflair statt goldener Wasserhähne. Individualität statt Prunk. Dieser Trend ist in der weltweiten Hotelbranche stark im Kommen. Regionale Einrichtungselemente, Wohnzimmer-Atmosphäre und Hotelbars sollen eine private Atmosphäre im Urlaub schaffen. Diese Hotels zeigen, wie bodenständiges Reisen fernab von verschwenderischem Luxus aussehen kann.
  • Lokaler Charme – sogar in Kettenhotels

    ME London

    Die Verbindung zum heimischen Publikum spiegelt sich auch in der Individualisierung der Hotels wieder. So bieten mittlerweile internationale Ketten Hotels an, die sich in Design, Kulinarik und Auftritt an den lokalen Charme der Stadt oder des Ortes anpassen. Die Gäste brauchen somit nicht unbedingt das Hotel verlassen, um den Spirit einer Stadt zu erleben. Neue Häuser die mit regionalem Charakter überzeugen, wären z.B. das nhow in Berlin mit eigenem Tonstudio und Kunstgalerie und das avantgardistische ME London der Gruppe Melia.

  • Wohnzimmer-Flair statt  Prunk – immersiver Toursimus

    Ruby Hotels&Resorts

    Der Hotellerie-Trend hin zum Individualismus und lokalem Flair knüpft an die „Travel like a Local“-Attitüde an. Um den Charme von privater Atmosphäre im Hotel noch intensiver zu versprühen, gibt es im Ruby Sofie Hotel in Wien beispielsweise keine Rezeption, dafür aber eine Art Wohnzimmer für die Gäste. Anstatt goldener Wasserhähne und Champagner bieten Szene-Hotels iPads, Leih-Gitarren und Cocktails mit regionalen Zutaten. Der Gast besucht nicht mehr nur ein Reiseziel, sondern taucht darin ein. Die Hotelbranche bezeichnet diese neue Art des Reisens als immersiven Tourismus.

  • Rückzugsorte für Entdecker - Luxus am anderen Ende der Welt

    Hud Hud Travels

    „Für Weitgereiste bedeutet Luxus, entlegene Orte und unberührte Natur zu erleben“, erklärt Stefan Menden, Geschäftsführer von Secret Escapes in Deutschland. Hierzu gehören Reisen mit exklusiven Huskyschlitten-Touren und einer Übernachtung auf einem im Polareis eingefrorenen Expeditionsschiff. Auch Privatinseln, Luxuslodges in Nationalparks, Häuser in entlegenen Berggebieten, Zeltcamps in der Wüste und Expeditionen an Orten, die sonst nur für Forscherteams zugänglich sind, seien der Luxus von heute. „Ein Stichwort ist auch Glamping“ - eine Mischung aus Glamour und Camping mit luxuriöse Zeltcamps. Das Besondere bei dieser Art von Reisen ist, dass die Urlauber nicht auf Annehmlichkeiten, wie eine Klimaanlage, fließendes Wasser bis hin zum Champagner, verzichten müssen.

  • Hotels werden zum Szene-Treffpunkt

    Florian Holzherr

    Vorbei sind die Zeiten, in denen Hotels nur zur Übernachtung Auswärtiger gedient haben. „Wir beobachten eine wachsende Zahl von Hotelbars und Tagescafés, die auch als Szene-Treffpunkt für Einheimische konzipiert sind“, erklärt Stefan Menden. So verschiebt sich die Grenze zwischen Besuchern und Einheimischen zunehmend, indem die Gäste ihre Unterkunft und den Szeneclub oder das Hipster-Café unter einem Dach finden. Beispiele für dieses Phänomen in Berlin sind das Amano Hotel mit eigener Bar und Dachterrasse. In München ist das Flushing Meadows ein bei Locals angesagter Treff dank Rooftop-Bar.

  • Urlaub im Museum - Historische Hotels

    Six Senses Hotels Resorts Spas

    Historische Hotels in ehemaligen Burgen, Klöstern und Schlössern gab es schon immer. Immer mehr Gäste entscheiden sich für einen Aufenthalt in einem dieser individuellen Häuser mit lokalem Charme und Geschichte, aber modernen Einrichtung. Beispiele für historische Hotels, sind das Douro Valley der Luxushotelkette Six Senses in Portugal oder das DERAG Livinghotel De Medici in Düsseldorf.

Wohnzimmerflair statt goldener Wasserhähne. Individualität statt Prunk. Diese Hotels zeigen, wie bodenständiges Reisen fernab vom verschwenderischen Luxus aussehen kann.

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