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Die Highlights der CeBIT 2015 – Schlaue Socken und allwissende Barkeeper

Die Highlights der CeBIT 2015 - Schlaue Socken und allwissende Barkeeper

Einmal im Jahr verwandelt sich Hannover in die Welthauptstadt des Fortschritts. Auf der CeBIT können Technikinteressierte in die Zukunft sehen. Welt der Wunder stellt die spannendsten Neu-Entwicklungen vor.
  • Soziale Geschäfte in der Wolke

    CeBIT/Deutsche Messe Hannover

    In diesem Jahr drehte sich auf der CeBIT (16. bis 20. März) alles um Big Data, die Cloud, Social Business (also Marketing über soziale Netzwerke) und das „Internet der Dinge“ (also die digitale Vernetzung von immer mehr Produkten). Bereits seit 1986 erlauben Aussteller aus aller Welt den Blick in die Kristallkugel der technischen und digitalen Möglichkeiten. Das Kürzel steht für „Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation“, doch CeBIT klingt nicht nur kürzer, sondern auch viel futuristischer.

  • Die Fußballübertragung von Morgen

    CeBIT/Deutsche Messe Hannover

    In Zukunft werden Fußball-Fans, die das Spiel von der Couch aus beobachten, keine Zeit mehr finden, sich über vermeintliche Trainer-Fehlentscheidungen oder inkompetente Moderatoren-Kommentare zu ärgern. Stattdessen erfordert das Zuschauen von Morgen die volle Konzentration – so zumindest die Vision des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts. Eine Ultra HD-App macht den Zuschauer auf dem „Second Screen“ zum Regisseur. Will heißen: Der Hauptbildschirm bleibt der Fernseher, aber auf dem Tablet sieht man Zusatzinhalte nach Gusto. Mit der App können User beispielsweise Spielernamen einblenden, Spielfeld-Details heranzoomen oder die Bewegungen ihres Lieblingsspielers aus nächster Nähe verfolgen. Mit Auflösungen weit über dem heutigen Full HD-Standard (beispielsweise Ultra HD, 8K und 10K) ist es möglich, nahe heranzuzoomen, ohne einen sichtbaren Verlust an Bildqualität.

  • Trinkgeld für den Roboter?

    CeBIT/Deutsche Messe Hannover

    Man sieht ihn nicht, aber er ist da: der Barkeeper. In diesem Fall übernimmt moderne Technik vollautomatisch diese Rolle. Barobot stammt aus Polen und kann sich Bestellungen merken und Drinks aus einer Datenbank von über 1.000 alkoholischen und alkoholfreien Cocktail-Rezepten mixen. Nur eins kann die Technik noch nicht: verständnisvoll nicken, wenn Gäste ihre leidvolle Lebensgeschichte erzählen.

  • Kampfjet-Feeling im Auto

    Hudway

    Head-Up-Displays kennen Kampf-Jet-Piloten schon lange. Nun kommt diese Informationsdarstellung auch ins Auto-Cockpit. Der Vorteil: Während man bei klassischen Navis den Blick kurz von der Straße nehmen muss, werden die Zusatzinformationen hier auf die Windschutzscheibe projiziert – und der Kopf des Fahrers kann oben bleiben (auf Englisch „head up“). Eine kostenlose App des Startups Hudway aus Lettland verwandelt das Smartphone in ein Head-Up-Display. Sobald das Handy auf dem Armaturenbrett platziert wurde, zeigt es nicht nur die Route an, sondern auch den Zustand der Straße und die Geschwindigkeit. Autofahrer können sich ohne ablenkende Seitenblicke ganz auf die Straße konzentrieren und sollen dank der App auch bei schlechten Sichtverhältnissen Kurven schneller antizipieren, so die Idee.

  • Fernseher besetzt? Cool bleiben!

    CeBIT/Deutsche Messe Hannover

    Dieses Gerät könnte so manche Beziehungskrise vermeiden. Denn wenn der eine unbedingt seine vom Partner verhasste Lieblingsserie im Fernsehen gucken will, kann der andere in der Zwischenzeit in die Küche gehen und den Kühlschrank anstarren. Der Video-Kühlschrank von PlentiMedia kann nämlich nicht nur kühlen, sondern auf seinem 42 oder 46 Zoll großen Bildschirm auch Fotos und Filme präsentieren.

  • Rasierer bestellt Nachschub

    Procter & Gamble

    Wer denkt, dass es sich bei diesem Produkt um einen herkömmlichen Nassrasierer handelt, der hat sich geschnitten: Im Internet der Dinge darf natürlich auch die Gesichtspflege nicht vergessen werden. Die Gillette-Box vermeidet nicht nur ungepflegten Bartwuchs, sondern auch Versorgungsengpässe. Über eine eingebaute SIM-Karte kann der Mann neue Klingen besorgen, ohne das Haus verlassen zu müssen. Ein Knopfdruck auf die „Order“-Taste genügt, um neue Rasierklingen zu bestellen, die innerhalb von 24 Stunden per Post geliefert werden sollen. Die Grundidee will Procter & Gamble eventuell auch auf andere Produkte anwenden – beispielsweise Windelbehälter.

  • Von den Socken

    Sensoria

    Welchen IQ haben Socken? Das Startup Sensoria verwandelt die Fußwärmer dank eingebauter Sensortechnik in intelligentes Gewebe. Die Hightech-Fitness-Socken sind zusätzlich mit einem Bluetooth-Knöchelring ausgestattet, welcher die von den Sensoren ermittelten Daten ans Smartphone sendet. Die dazugehörige App kann Daten wie Schrittfolge, verbrannte Kalorien und Lauftechnik auswerten und daraus Trainingshinweise ableiten. Diese Verbesserungsvorschläge macht dem Träger eine Stimme aus dem Handy. Leider löst auch diese Innovation nicht das größte textile Alltagsproblem: das geheimnisvolle Verschwinden von Socken in Waschmaschinen.

  • Ich AG 2.0

    Imago/Rüdiger Wölk

    Der Roboter Robochop macht das Internet der Dinge (be)greifbar: Der hünenhafte , einarmige Industrieroboter kann über eine App gesteuert werden. Über das Internet kann jeder weltweit zum Designer und Produzenten individueller Objekte werden, die der Roboter live vor Ort auf der Cebit baut.

  • Schnee von Morgen

    IBM

    Skifahren, unabhängig von der Wetterlage und ohne das Haus zu verlassen: Das ermöglicht der Skifahr-Simulator von Blizzard Ski. Dank der Verbindung von digitalen Eindrücken auf dem Monitor mit der realen Bewegung entsteht das, was bei Computerspielen „Immersion“ genannt wird – das totale Eintauchen in die simulierte Situation.

  • Dinosaurier sind doch nicht ausgestorben!

    IBM

    Angst muss man vor dieser Urzeit-Echse nicht haben. Im Gegenteil: Der Mini-Dinosaurier aus der CogniToy-Reihe ist sogar kinderlieb. Er beantwortet dank „Cognitive Computing“ neugierige Kinderfragen und soll den Kleinen im Kindergartenalter spielerisch Wissen und soziale Interaktion beibringen. Das Computersystem unter der grünen Haut ist über die Cloud mit IBMs Supercomputer Watson verbunden. Dank Watsons Hilfe kann der Dino die menschliche Sprache verstehen, Fragen analysieren und mit intelligenten Algorithmen adäquat Konversation betreiben. Wie sein kleiner Besitzer lernt der Dino jeden Tag dazu.

  • Wenn das Fahrrad spricht

    Imago/Future Image

    Von wegen, man könne das Rad nicht neu erfinden! Auf der CeBIT ist genau das passiert: Die Telekom und der Fahrradhersteller Canyon haben einen Drahtesel erschaffen, der denken kann. Zumindest an sich selbst, denn das Bike überprüft permanent den Zustand seiner Einzelteile und bestellt diese auf Wunsch selbständig nach, wenn sie verschlissen sind.

  • Intelligentes Wasser

    Markus Jans/Dornbracht

    Wie fühlt sich Nebel an? Wie riecht ein Regenbogen? Wie sieht Sommerregen aus? Sensory Sky vom Armaturen-Experten Dornbracht will Duschen zum Erlebnis machen. Mit digitaler Steuerung lassen sich verschiedene Regenarten, Nebel, Licht und Düfte zu einem sinnlichen Naturspektakel im Badezimmer kombinieren. Zusammen mit Microsoft-Software lässt sich das Duschen nun auch per Smartphone steuern, um Strom und Wasser zu sparen. Am Microsoft-Stand versetzte Dornbracht mit „Smart Water“ die CeBIT-Besucher in die Rolle von Hotelgästen, die einen günstigeren Preis erhalten, wenn sie Wasser sparen.

Einmal im Jahr verwandelt sich Hannover in die Welthauptstadt des Fortschritts. Auf der CeBIT können Technikinteressierte in die Zukunft sehen. Welt der Wunder stellt die spannendsten Neu-Entwicklungen vor.

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