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Ernährung

Die gefährlichsten Lebensmittel: Fisch und Fleisch

Die gefährlichsten Lebensmittel: Fisch und Fleisch

Wie sorglos können wir Salami, Hackfleisch und Muscheln essen, ohne versteckte Gifte zu uns zu nehmen? In einer wöchentlichen Reihe outet Welt der Wunder die versteckten Gesundheitsrisiken von scheinbar harmlosem Essen. In dieser Woche: Fisch und Fleisch.
  • Zeitbombe Salami?

    Thinkstock/Whitestorm

    In vielen Salamis steckt das Farbmittel Cochenillerot A (E124). Da es in Verdacht steht, Krebs auszulösen, ist es in den USA, in Norwegen und in Finnland verboten. Seit 2010 müssen Lebensmittel in der Europäischen Union mit dem gesonderten Warnhinweis „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen“ gekennzeichnet werden.

  • Was passiert im Körper?

    Thinkstock/kaspiic

    Nach vier Minuten: Da noch nicht alle Inhaltsstoffe von E124 identifiziert wurden, sind Wechselwirkungen mit anderen Stoffen möglich. Es kann zu allergischen Reaktionen kommen.

  • Was passiert im Körper?

    Imago/Science Photo Library

    Nach einem Jahr: E124 schädigt auf Dauer das Nervensystem. Das enthaltene Aluminium passiert problemlos die Blut-Hirn-Schranke und gelangt so in unser Gehirn. Die Folge können Parkinson und Multiple Sklerose sein.

  • Austern, Miesmuscheln, Pfahlmuscheln

    Thinkstock/javarman3

    Es ist eines der giftigsten Stoffe der Natur: Saxitoxin. In einer Muschel aus einem belasteten Meeresgebiet können bis zu 5 Milligramm dieses Algengifts enthalten sein.

  • Auswirkungen auf den Körper

    Thinkstock/Filip Obr

    Weniger als 1 Milligramm des Gifts kann einen Erwachsenen töten. Es verhindert die Weiterleitung von Nervensignalen, löst eine Muskellähmung und den Atemstillstand aus.

  • Besonderheit

    Thinkstock/Lisovskaya

    Saxitoxin stellt nicht nur eine Gefahr bei roh verzehrten Muscheln dar. Selbst das Garen vernichtet nicht das ganze Nervengift. Muscheln lagern es in ihrem Körper an, wenn sie Plankton aus dem Wasser filtern. Ist der Saxitoxingehalt sehr hoch, sterben die Muscheln. Diese Muscheln sind dann entweder in rohem Zustand offen oder nach dem Kochen noch zu.

  • Hackfleisch & Würste aus den USA

    Thinkstock/bhofack2

    In den USA werden Schlachtabfälle zu sogenanntem Pink Slime verarbeitet. Die Produktionsreste der Schlachterei werden zerkleinert und in Ammoniak gebadet, um die zahlreich vorhandenen Krankheitserreger abzutöten.

  • Auswirkungen auf den Körper

    Imago/Westend61

    Größere Mengen Ammoniak sind zwar toxisch, riechen aber so unangenehm, dass man damit behandelte Produkte nie essen würde. Und genau da liegt die Gefahr: Die Hersteller wollen möglichst wenig Ammoniak einsetzen. Dadurch steigt aber wiederum die Anzahl der potenziell tödlichen Krankheitserreger.

  • Besonderheit

    imago/biky

    In Deutschland ist Pink Slime verboten. Doch wenn uns die Fleischskandale der vergangenen Jahre etwas gelehrt haben, dann, dass gefährliche Lebensmittel immer wieder den Weg nach Europa finden – dank neuer Deklarationen, Regelungen oder über dunkle Kanäle …

  • Teewurst, Pfefferbeißer, Rullepölser

    Imago/Müller-Stauffenberg

    In Rohwurst können Listerien vorkommen – Bakterien aus dem Darm von Schlachtvieh.

  • Auswirkungen auf den Körper

    Imago/Science Photo Library

    Im Körper vermehren sie sich in Leber und Milz. Es beginnt mit Durchfall – und kann zu Organversagen führen.

  • Besonderheit

    Thinkstock/Smitt

    In Dänemark sind im August 2014 zwölf Menschen durch Listerien gestorben. Bei Kühlschranktemperatur vermehren sich die Bakterien gut. Da Rohfleisch kaum erhitzt wird, ist es anfällig für Keime.

Wie sorglos können wir Salami, Hackfleisch und Muscheln essen, ohne versteckte Gifte zu uns zu nehmen? In einer wöchentlichen Reihe outet Welt der Wunder die versteckten Gesundheitsrisiken von scheinbar harmlosem Essen. In dieser Woche: Fisch und Fleisch.

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