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Weltraumforschung

Die erste Landung der Raumsonde “Rosetta”

Die erste Landung der Raumsonde "Rosetta"

Seit dem 2. März 2004 ist Philae an Bord der Raumsonde Rosetta zum Kometen Churyumov-Gerasimenko gereist. Am 12. November 2014 – 500 Millionen Kilometer entfernt von der Erde – setzte er auf der Kometenoberfläche auf. Dort sollen nun zehn Instrumenten in den nächsten Stunden reihum zum Einsatz kommen und der Vergangenheit unseres Sonnensystems auf die Spur kommen. Welt der Wunder zeigt in einer Bilder-Galerie die spektakulären Bilder der Mission Rosetta.
  • Ein

    DLR (CC-BY 3.0)

    Am 12. November 2014 um genau 17:09 Uhr war es soweit: Der Lander Philae hat erfolgreich auf der Kometenoberfläche Churyumov-Gerasimenko aufgesetzt. Das Team im Lander Control Center (LCC) des DLR, das den Lander steuert und betreibt, jubelte. Noch in der Nacht zum 13. November hatte Philae das Team im Lander Control Center in Atem gehalten: Die Kaltgasdüse an der oberen Seite des Landers, die ihn bei der Landung auf den Kometen drücken sollte, reagierte nicht wie erwartet …

  • Jubel nach erfolgreicher Abkoppelung

    ESA/J. Mai

    Da Philae jedoch über zwei Harpunen verfügt, die sofort nach Bodenkontakt ausgelöst werden und den Lander im Kometen verankern, hatte dies keine Auswirkung - pünktlich um 10.03 Uhr mitteleuropäischer Zeit kam am Boden die Nachricht an, dass Philae von der Rosetta-Sonde abgekoppelt hatte. Während des siebenstündigen Absinkens entfaltete sich das Landegestell und mehrere Instrumente nahmen ihre Arbeit auf.

  • DLR/ESA

    Eine ausgeklügelte Choreographie wurde Lander Philae mit auf den Weg gegeben, damit die Landung und der Einsatz der zehn Instrumente an Bord reibungslos ablaufen kann.

  • DLR (CC-BY 3.0)

    Eine Kaltgasdüse und Harpunen sollen dafür sorgen, dass Philae auf die eisige Oberfläche gedrückt und verankert wird. Das Signal des Aufsetzens wird gegen 17 Uhr im Lander Control Center (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erwartet. Von dort aus wird der Lander Philae überwacht und kommandiert.

  • DLR (CC-BY 3.0)

    Sofort nach dem ersten Kontakt mit dem Kometen werden zwei Harpunen vom Lander abgeschossen, die ihn am Kometen verankern. Philae ist so konzipiert, dass für fast alle wichtigen Funktionen im Fall eines Fehlers eine oder mehrere Ersatzlösungen existieren.

  • DLR (CC-BY 3.0)

    Das Problem ist nicht, bei der Landung zu zerschellen – die auf der Erde 100 Kilogramm schwere Landesonde wiegt auf dem vier Kilometer großen Kometen nur wenige Gramm. Die Schwierigkeit besteht vielmehr darin, dass der Philae-Lander nicht wieder vom Kometen abprallt.

  • DLR (CC-BY 3.0)

    Ziel einer langen Reise: der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko. Der Komet, der erst 1969 entdeckt wurde, hat einen Durchmesser (Kometenkern) von 4 Kilometern.

  • ESA/Rosetta/NAVCAM

    Diese Aufnahme hat die Raumsonde Rosetta am 26. Oktober 2014 vom Kometen Churyumov-Gerasimenko gemacht. Sie entstanden aus etwa 7,8 Kilometern Entfernung zur Oberfläche des Kometen.

  • ESA/Rosetta/NAVCAM

    Dieses Bild zeigt den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko aus etwa 64 Kilometern Entfernung. Das Bild wurde am 22. August 2014 von der Navigationskamera (NavCam) an Bord der Raumsonde Rosetta aufgenommen.

  • ESA

    An Bord der ESA-Sonde Rosetta befindet sich das Spektrometer VIRTIS. Erste Temperaturmessungen zeigten, dass die Oberfläche von Komet Churyumov-Gerasimenko nicht vollständig von Eis, sondern von einem dunklen Staub bedeckt ist.

  • ESA–C. Carreau/ATG medialab

    Künstlerische Darstellung der Rosetta-Sonde, die an ihrem Ziel-Kometen angekommen ist. Das Bild ist nicht maßstabsgerecht: Die Sonde hat einen Durchmesser von 32 Metern inklusiver der Solarpanele, der Durchmesser des Kometenkerns beträgt etwa vier Kilometer.

  • DLR (CC-BY 3.0)

    Die Landung auf 67P/Churjumov-Gerasimenko ermöglicht es den Wissenschaftlern erstmals Experimente vor Ort durchführen zu können.

  • DLR (CC-BY 3.0)

    Seit dem Start 2004 trägt Rosetta den kleinen Lander Philae wohl behütet vor all den rauen interplanetarischen Gegebenheiten durchs All.

  • DLR (CC-BY 3.0)

    Die Übermittlung der Signale von der Raumsonde Rosetta zur Bodenstation dauert etwa 30 Minuten.

  • ESA–C. Carreau/ATG medialab

    Die Raumsonde Rosetta legt insgesamt eine Strecke von ungefähr 7 Milliarden Kilometern zurück.

  • ESA / AOES Medialab

    In dieser Woche erreicht das Landegerät Philae den Kometen. Sie hat das Ziel, mehr über die Entstehung unseres Sonnensystems zu erfahren.

  • ESA/MPS

    Dieses Bild der Erde nahm Rosetta am 12. November 2009 mit der OSIRIS-Kamera aus einer Entfernung von 633.000 Kilometern auf. Es war der dritte Vorbeiflug der Raumsonde an der Erde auf ihrem langen Weg zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko.

  • ESA ©2009 MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/RSSD/INTA/UPM/DASP/IDA

    Während ihres dritten und damit auch letzten Vorbeiflugs an der Erde am 13. November 2009 nahm die Kometensonde Rosetta dieses Bild auf. Es zeigt ein Hochdruckgebiet über dem Südpazifik.

  • ESA © 2007 MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/ LAM/IAA/ RSSD/ INTA/UPM/ DASP/ IDA

    Auf ihrem Weg zum Kometen Churyumov-Gerasimenko passierte die Raumsonde Rosetta am 25. Februar 2007 den Planeten Mars. Das Bild zeigt eine globale Ansicht des Mars. Es wurde am 24. Februar 2007 aus etwa 240.000 Kilometer Entfernung mit dem Teleobjektiv Kamerasystems OSIRIS (Optical, Spectroscopic, and Infrared Remote Imaging System) aufgenommen. Gut sichtbar sind Wolkenschleier in der Atmosphäre sowie die Eiskappe am Südpol, die im einsetzenden Frühling der Südhalbkugel fast ihre größte jahreszeitliche Ausdehnung hat.

  • ESA

    Während des ersten Vorbeiflugs der Kometensonde Rosetta an der Erde am 04. März 2005 nahm Rosettas Navigationskamera den Mond auf. Zu dieser Zeit entfernte sich die Sonde bereits wieder von der Erde in Richtung Weltraum. Das Bild wurde künstlich aufgehellt.

  • ESA

    Mondaufgang über dem Pazifik - fotografiert von der Rosetta-Sonde am 04. März 2005.

  • ESA

    Europas Kometenjäger Rosetta nahm nach seinem Vorbeiflug an der Erde dieses Bild auf. Es entstand in einer Höhe von nur 1.954 Kilometern am 05. März 2005. Zu dieser Zeit entfernte sich Rosetta bereits wieder von der Erde. Auf der unteren Bildseite ist die Antarktis, darüber Südamerika zu sehen. Die Küstenlinien sind ebenfalls gut erkennbar.

  • CIVA/Philae Consortium/ESA

    Beim Test des Kamerasystems fotografierte Rosetta sich selbst: Zu sehen ist die Rückseite eines Solarpanels. Die hellen Konturen lassen die intensive Beleuchtung der Vorderseite erahnen. Auch die durch Streulicht schwach beleuchteten Konturen und Oberflächen der Sonde sind erkennbar.

  • ESA–S. Corvaja

    Die Ariane 5 G+ während der letzten Startvorbereitungen am Abend des 24. Februar 2004. Der erfolgreiche Start der Rosetta-Mission vom Europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana fand am 02. März statt.

Aam 12. November 2014 landetw erstmals eine Sonde auf einem Kometen. Der Plan: Das Landegerät Philae löst sich von seinem Mutterschiff Rosetta, um auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufzusetzen.

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