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Die dreistesten Verstecke der Drogenschmuggler

Die dreistesten Verstecke der Drogenschmuggler

Ecstasy im Kinderspielzeug, Beinprothesen voller Heroin oder Koks im gefälschten WM-Pokal – die Drogenverstecke der Schmuggler werden immer dreister. Südamerikanische Drogenkartelle bauen mittlerweile sogar eigene U-Boote, um ihren Stoff in die USA zu transportieren.
  • Drogenversteck

    Istock/belchonock

    Der Kampf zwischen Drogenschmugglern und Polizei erinnert an ein Katz-und-Maus-Spiel: Die Einen müssen sich ständig neue Verstecke und Möglichkeiten einfallen lassen, um ihren Stoff über Grenzen hinweg zu transportieren und die Anderen müssen immer wieder Wege finden, ihnen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Gemeinsam mit den USA kämpfen die Lateinamerikaner seit 2009 verstärkt gegen die Drogenkartelle des Landes. Dabei gelangen einige spektakuläre Erfolge, zuletzt konnten die Behörden des Landes eine Lieferung von 134 Tonnen Marihuana sicherstellen. Trotzdem - oder gerade deshalb - rüsten auch die Drogenhändler und -schmuggler weiter auf und finden immer neue Wege, ihren Stoff zu transportieren. Unsere Bildergalerie zeigt die dreistesten Beispiele der letzten Jahre.

  • Mexikanische Grenze

    Imago/UPI Photo

    Da machten die Ermittler sicher große Augen: In der mexikanischen Grenzstadt Mexicali beschlagnahmten Mitglieder einer Anti-Drogeneinheit eine selbstgebaute Kanone, mit der Marihuana über die Grenze in die USA geschossen wurde. Nach Angaben der Behörden bestand die Waffe aus einem Plastikrohr und einem Metalltank, die nötige Druckluft produzierte ein Automotor. So konnten die Schmuggler Marihuana-Pakete mit einem Gewicht von mehr als 13 Kilogramm in die Vereinigten Staaten feuern. Eines dieser Pakete wurde den Schmugglern allerdings zum Verhängnis - es wurde von US-Grenzbeamten entdeckt, die ihren mexikanischen Kollegen daraufhin einen Tipp gaben.

  • Bobbycar

    Imago/NSADCO

    Da wird das Kinderzimmer zur Drogenhöhle: In einem Bobbycar fand die Münchner Polizei große Mengen Heroin sowie Verpackungsmaterialien und andere Utensilien, die zum Handel mit dem Stoff benötigt werden.

  • Potato Head

    Imago/United Archives

    Kinderspielzeuge sind scheinbar beliebte Schmuggelverstecke für Drogen. In einer Puppe von Mr. Potato Head – bekannt aus dem Film Toy Story – entdeckte der australische Zoll 300 Gramm Ecstasy-Tabletten. Die Pillen stammten von einem Absender aus Irland

  • DEA mit Elmo-Puppe

    DEA

    Hier präsentieren Beamte der amerikanischen Anti-Drogenbehörde DEA (Drug Enforcement Administration) eine Puppe der Sesamstraßenfigur Elmo. Im Inneren entdeckten sie zwei Kilo der Droge Methamphetamin, das entspricht rund vier Millionen Konsumeinheiten. Das so genannte Meth ist in den USA in den vergangenen Jahren zu einem großen Problem geworden, da es billig produziert werden kann und sehr schnell süchtig macht.

  • Spürhund im Supermarkt

    Imago/Reinhard Kurzendörfer

    Auch vor Lebensmitteln machen die Drogenschmuggler nicht halt. So staunte die belgische Polizei vermutlich nicht schlecht, als sie eine präparierte Banane fand, die mit Kokain-Päckchen aufgefüllt wurde.

  • Wm-Pokale

    Imago/Imagechina

    Während der WM 2010 entdeckte die kolumbianische Polizei eine Replik des WM-Pokals, gefüllt mit elf Kilo Kokain – das entspricht einem Marktwert von etwa 500.000 Euro. Das Original ist lediglich 150.000 Wert. Immerhin: Der falsche Pokal sollte zum späteren Weltmeister nach Spanien verschickt werden.

  • Schiedsrichter

    Istock/pkripper503

    Mitunter findet sich auch die eine oder andere bekannte Persönlichkeit unter den Drogenschmugglern: Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Byron Moreno wurde vor einigen Jahren auf dem New Yorker Flughafen wegen Heroinschmuggels verhaftet. Insgesamt hatte der Ecuadorianer sechs Kilo der Droge in seiner Unterwäsche versteckt.

  • Hundewelpen

    Imago/blickwinkel

    Besonders widerlich ist diese Variante des Drogenschmuggels: Insgesamt drei Kilo Kokain hatten kolumbianische Drogenschmuggler in den Körper von Hundebabys reinoperiert, um die Drogen so in die USA zu transportieren. Die DEA konnte die Drogen glücklicherweise entfernen, ohne dass einer der Hunde dabei zu Schaden kam.

  • Grabsteine

    Istock/yogibehr

    Drogen haben schon viele Menschen ins Grab gebracht – ein Grabstein voller Kokain ist aber doch eher ungewöhnlich, selbst für die DEA. Die südamerikanischen Drogenkartelle lassen wirklich nichts unversucht, um ihren Stoff unbemerkt über Grenzen zu schmuggeln...

  • Marienstatue

    Istock Heinz Meis

    ... nicht mal vor Heiligenstatuen haben die Drogenhändler noch Respekt. In einer Marienstatue wurde ebenfalls Kokain transportiert. Die dazugehörige Pressemitteilung der DEA wurde dementsprechend mit dem Titel "Nichts ist mehr heilig" herausgegeben.

  • Gekühlter Fisch

    Istock/bbossom

    Kokainschmuggel im Tiefkühlfisch: Über eine Tonne Kokain fand die mexikanische Marine in einer Lieferung mit Tiefkühlfisch...

  • Haifische

    Istock/Bamboome

    ... interessanterweise kam die Lieferung, die auf 30 Haifische aufgeteilt war, aus den USA; Ziel unbekannt. Die mexikanischen Sicherheitskräfte entdeckten das Schiff mit den Drogen vor der Halbinsel Yucatán.

  • Tauchboot

    Imago/Xinhua

    Tauchboote sind ebenfalls sehr beliebte Verstecke für Drogen - die Mini-U-Boote ohne eigenen Antrieb werden an Schiffen befestigt und mit Drogen gefüllt. So können die Drogen quasi unsichtbar übers Meer transportiert werden.

  • Tauchboot

    Imago/Xinhua

    Dagegen wirkt ein Tauchboot wie ein Spielzeug: Nahe der ecuadorianisch-kolumbianischen Grenze entdeckten Sicherheitskräfte ein selbstgebautes U-Boot - das Gefährt sollte dazu dienen, Drogen von Südamerika in die USA zu transportieren. Durch den frühen Zugriff konnte das Schiff aber bereits vor seiner „Jungfernfahrt“ sichergestellt werden.

  • Uboot

    Imago/Xinhua

    So raffiniert die Methode mit den selbstgebauten U-Booten auch sein mag - die Behörden haben sich mittlerweile auf die neuen Transportwege eingestellt. Immer häufiger werden die so genannten „Narcosubs“ auf ihrem Weg in die USA aufgebracht.

  • Beinprothese als Versteck

    Imago/Sepp Spiegl

    Eine sehr ungewöhnliche Variante des „Bodypacking“ entdeckte der Frankfurter Zoll bei einem Kameruner – der Mann hatte seine Beinprothese zum Drogenversteck umfunktioniert und so versucht, 198 Behälter mit Kokain einzuschmuggeln.

  • Bodypacks

    Istock alenkadr

    Viele Drogen werden von den so genannten Bodypackern über Grenzen geschmuggelt. Die Kuriere schlucken dazu in der Regel Päckchen mit Drogen, um sie so durch Zoll- und Polizeikontrollen zu transportieren. Allerdings ist das hochriskant: Nicht nur werden viele von ihnen beim Transport erwischt - es besteht auch die Gefahr, dass sich ein solches Päckchen im Verdauungstrakt öffnet, was den Tod des Bodypackers zur Folge hätte.

  • Legokiste

    Imago/Plusphoto

    Auch vor den guten alten Legosteinen machen die Drogenschmuggler keinen Halt. So einthielt eine Kiste neben den bei Kindern beliebten Steinen auch ein dubioses Paket - darin eingeschweißt: Kokain. Entdeckt wurde das Versteck von DEA-Agenten bei Drogendealern im New Yorker Stadtteil Bronx.

  • Poptarts

    Imago/Levine-Roberts

    Einem anderen Weg des Drogenschmuggels in Lebensmitteln ist die DEA auf die Schliche gekommen: In Mini-Törtchen - so genannte "Pop-Tarts" - hatten Dealer Marihuana versteckt. Sinnigerweise wurde auch der Name auf den Packungen geändert, statt Pop-Tarts enthielten diese "Pot-Tarts" – eine Anspielung auf die umgangssprachliche Bezeichnung "Pot", die in englischsprachigen Ländern für Marihuana benutzt wird.

  • Hängematten

    Istock/Kseniya Ragozina

    Wer käme auf die Idee, dass in einer Hängematte Drogen versteckt werden können? Der Zoll kommt auf solche Ideen - anders ist nicht zu erklären, wie die Beamten ein derartiges Kokainversteck ausfindig machen konnten. Die Drogen wurden ins Innere der Seile eingearbeitet.

  • Spürhund am Flughafen

    Imago/Xinhua

    Da mutet dieses Versteck fast schon langweilig an: In der Verschalung eines Koffers entdeckten tschechische Zollbeamte Kokain, das in die Form des Koffers gepresst wurde. Dieser Transportweg ist nicht unüblich, da eine gleichmäßige Schicht aus Kokain auf Röntgenbildern nur schlecht entdeckt werden kann, wenn sie exakt der Form ihres Verstecks entspricht.

  • Drogentunnel

    Imago/Xinhua

    Weniger Kreativität müssen diejenigen Schmuggler an den Tag legen, die grenznah arbeiten. So transportierten mexikanische Drogenhändler jahrelang verschiedene Drogen über einen Tunnel in die USA transportierten, bis die unterirdische Schmuggelroute entdeckt wurde.

  • Drogentunnel

    DEA

    Der Eingang zu einem solchen Drogenschmuggel-Tunnel zwischen Mexiko und den USA - seit 1990 wurden über 150 solcher unterirdischer Routen entdeckt.

Ecstasy im Kinderspielzeug, Beinprothesen voller Heroin oder Koks im gefälschten WM-Pokal – die Drogenverstecke der Schmuggler werden immer dreister. Südamerikanische Drogenkartelle bauen mittlerweile sogar eigene U-Boote, um ihren Stoff in die USA zu transportieren.

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