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Oktoberfest: 10 spannende Fakten und Neuigkeiten über das größte Volksfest der Welt

17 Festzelte, 180 Fahr- und Schaugeschäfte und jede Menge Bier

Jedes Jahr im September lockt das Oktoberfest Millionen Besucher nach München. Wir haben die interessantesten Fakten und Neuerungen rund um die Maß, Festzelte und Fahrgeschäfte auf der Wiesn zusammengetragen.

O'zapft is! Auf eine friedliche Wiesn
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O'zapft is! Auf eine friedliche Wiesn

Es ist soweit: Vom 17. September bis zum 03. Oktober 2022 ist in München Wiesn-Zeit – zum 187. Mal. In welches Zelt soll ich gehen? Gibt es ein neues Fahrgeschäft? Was ist die Oide Wiesn? Wir haben die spannendsten Fakten und Neuheiten rund um das riesige Volksfest zusammengetragen. Na dann Prost!
Über 6 Millionen Wiesn-Besucher
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Über 6 Millionen Wiesn-Besucher

Rund 6,2 Millionen Menschen besuchten 2019 das größte Volksfest der Welt. In den Jahren 2020 und 2021 wurde das Oktoberfest aufgrund der Pandemie abgesagt. Der bisherige Besucherrekord liegt bei 7,1 Millionen – dies war 1985 zur Zeit der Jubiläumswiesn. Der Großteil der Feierlustigen stammt aus Deutschland. Aber immer mehr Besucher kommen auch aus dem Ausland. Insbesondere bei den Italienern, Amerikanern, Japanern und Australiern ist das Oktoberfest beliebt und oft das Highlight des Jahres. Überdurchschnittlich viele Italiener trifft man am zweiten Wochenende, dem sogenannten Italiener-Wochenende.
Action pur und neue Fahrgeschäfte
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Action pur und neue Fahrgeschäfte

Achterbahn, Skyfall und Riesenrutschen – nicht nur Kinder haben auf der Wiesn ihren Spaß. Insgesamt rund 180 Schausteller sorgen für ein Kitzeln im Bauch und strahlende Augen. Adrenalin-Junkies und Probierfreudige können sich dieses Jahr auf neue Fahrgeschäfte freuen, darunter der Circus-Circus: zwölf freischwingende Gondeln, die sich bis zu 360 Grad drehen. In einer Wellenbewegung geht die wilde Fahrt dann los, ideal für Familien. Ebenfalls neu ist das Dschungel Bogenschießen für alle mit ruhiger Hand und Treffsicherheit.
Oide (alte) Wiesn
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Oide (alte) Wiesn

Historische Karussells, Volkstanz, alte Schiess- und Wurfbuden: 2010 fand zum 200-jährigen Jubiläum erstmals die historische Wiesn statt. Geplant war ein einmaliges Ereignis, doch die Oide Wiesn kam – insbesondere bei den Münchnern selbst – so gut an, dass sie einen festen Platz auf dem riesigen Volksfest bekommen hat. Rund 500.000 Menschen feiern hier jetzt jährlich. Wer Lust auf eine nostalgische Reise hat, findet den abgetrennten Bereich hinter dem Riesenrad. Gerade für Familien und ältere Menschen ist die ruhigere und beschauliche Atmosphäre ideal. Für das leibliche Wohl sorgen vier Festzelte. Im Gegensatz zur klassischen Wiesn kostet die Oide Wiesn Eintritt (4 Euro pro Erwachsener, Kinder unter 14 Jahren sind kostenfrei), die Attraktionen sind jedoch günstiger.
Die Zelte: Hacker, Käfer oder Hofbräu?
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Die Zelte: Hacker, Käfer oder Hofbräu?

Insgesamt 120.000 Gäste haben in den 17 Großzelten Platz zum Trinken, Essen, Singen und Feiern bis zur Ektase. Ob klassisch im Augustiner, schick im Käfer oder gemütlich im Schützen Festzelt für jeden Geschmack ist was dabei. Die meisten Feierlustigen – rund 10.000 – finden im Hofbräu Festzelt, Winzerer Fähndl und Schottenhammel Platz. Für Wiesnneulinge hier die Liste der Zelte: Augustiner Festhalle, Armbrustschützenzelt, Bräurosl (Pschorr-Festzelt), Festzelt Tradition, Fischer-Vroni, Hacker-Festzelt, Herzkasperl-Festzelt, Hofbräu-Festzelt, Käfer Wiesn-Schänke, Kufflers Weinzelt, Löwenbräu-Festzelt, Marstall Festzelt. Ochsenbraterei, Paulaner Festzelt, Bräurosl (Pschorr-Festzelt), Schottenhamel-Festhalle, Schützen-Festzelt, Volkssängerzelt Schützenlisl.
Das Wichtigste: Das Wiesn-Bier
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Das Wichtigste: Das Wiesn-Bier

Die meisten Münchner und Bierkenner wählen das Zelt nach der Brauerei des Bieres. Insgesamt gibt es sechs verschiedene: Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. 2019 wurden in den zwei Wiesn-Wochen unglaubliche 7,3 Millionen Maß Bier ausgeschenkt. Der hohe Preis, in diesem Jahr zwischen 12,60 und 13,80 Euro, hält die Besucher nicht vom Trinken ab. Das Wiesn-Festbier unterscheidet sich vom normalen Bier. Es ist untergärig, etwas süßer und stärker als Helles mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent.
Gewichtheben mal anders
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Gewichtheben mal anders

Die Wiesn-Bedienungen müssen einiges schleppen. Rund 2,3 Kilogramm wiegt ein voller Bierkrug und sie tragen gleich zehn oder mehr davon. Der Weltrekord liegt bei 25 vollen Maßkrügen: Das sind 57 Kilogramm. Oliver Strümpfel trug diese 40 Meter weit ohne etwas zu verschütten. Bei den Frauen liegt der Rekord bei Anita Schwarz mit 19 Maß.
Zuckerwatte und Schweinshaxe
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Zuckerwatte und Schweinshaxe

Auf der 42 Hektar großen Theresienwiese sorgen heuer fast 150 Gastro-Betriebe für das leibliche Wohl. Die Auswahl an süßen sowie deftigen Speisen ist groß: Zuckerwatte, kandiertes Obst, gebrannte Mandeln, Brezeln mit Obazda und Radi, Schweinshaxe mit Kartoffelknödel, Hendl und Steckerlfisch. Darüber hinaus verdrücken die hungrigen Besucher 2019 rund 124 Ochsen und 29 Kälber.
Ein süßes Andenken: Lebkuchenherzen
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Ein süßes Andenken: Lebkuchenherzen

Süß und würzig zugleich: Lebkuchen (Pfefferkuchen) ist eigentlich ein klassisches Weihnachtsgebäck, doch auch auf der Wiesn ist er heiß begehrt. Die großen braunen mit Zuckerguss verzierten Herzen tragen Sprüche wie „I mog Di“, „Für meinen Schatz“, „Grüße aus München“ und sind das ideale Andenken oder Mitbringsel. Den besonderen Geschmack hat Lebkuchen unter anderem Anis, Fenchel, Kardamom, Muskat, Nelken, Piment und Zimt zu verdanken. Heute sind die süßen Herzen nicht mehr vom Oktoberfest wegzudenken, doch noch vor 40 Jahren fand man sie dort nicht.
Die Geschichte: Ein Volksfest zur Hochzeit
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Die Geschichte: Ein Volksfest zur Hochzeit

Das erste Oktoberfest fand am 17. Oktober 1810 zu Ehren des Brautpaares Kronprinz Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen statt. Der Name der Braut ist bis heute im Namen des Schauplatzes der Theresienwiese verewigt. Den Menschen hatte das große Fest so gut gefallen, dass es von da an jedes Jahr ausgetragen wurde, zuerst von Privatveranstaltern später von der Stadt München.
Getrübte Feierlaune
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Getrübte Feierlaune

Über 20-mal wurde das Oktoberfest seit seiner Gründung bereits ausgesetzt. Kriege, Epidemien oder auch die Hyperinflation sorgten für schlechte Zeiten. Übrigens: Nach dem Wiesn-Bombenanschlag am 26. September 1980 mit 13 Toten und hunderten Verletzten, ging das Spektakel schon nach einem Tag weiter.

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