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Drogenkonsum

Der Suchtatlas des Körpers – Teil 2: Nikotin

Der Suchtatlas des Körpers – Teil 2: Nikotin

Keine Droge ist weiter verbreitet als Nikotin. Selbst explizite Warnhinweise auf Zigarettenschachteln schrecken Raucher nicht ab. Wie sehr unterschätzen wir den Nikotinkonsum tatsächlich? Wie lange braucht unser Kopf, um clean zu werden? Wie hoch ist die Chance, wieder rückfällig zu werden? WdW klärt auf.
  • Nikotin

    imago/Science Photo Library

    Ob Gelegenheits- oder Kettenraucher: Jeder Zug an einer Zigarette befördert über 4.800 verschiedene Substanzen in unsere Körper. Viele davon sind giftig und krebserzeugend und schädigen nicht nur innere Organe – auch die Mundgesundheit leidet unter dem Tabakkonsum. Erfahren Sie in unserer Bildergalerie was der Suchtstoff Nikotin mit unserem Körper anstellt.

  • Angriffsziel

    imago/Science Photo Library

    Lunge und Bronchien, Haut, Gehirn

  • Welche Wirkung tritt auf?

    imago/Science Photo Library

    Nikotin stimuliert die Acetylcholinrezeptoren und bewirkt eine erhöhte Ausschüttung von Adrenalin sowie der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin.

  • Wann zeigen sich erste Entzugserscheinungen?

    Thinkstock/Alexander Bedrin

    Bereits nach wenigen Stunden

  • Welche Entzugssymptome quälen den Körper?

    Thinkstock/tab1962

    Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Zittern, Schwitzen, Kopfschmerzen, erhöhte Aggressivität

  • Wie lange dauert ein Entzug?

    Thinkstock/Stockbyte

    Etwa zwei Wochen (körperlicher Entzug), der psychische Entzug kann mehrere Jahre dauern, da neue Verhaltensmuster erlernt werden müssen

  • Wie hoch ist die Rückfallquote?

    Thinkstock/KatarzynaBialasiewicz

    Ca. 85 Prozent

  • Wann ist der betroffene Körperbereich nach dem Entzug wieder regeneriert?

    Thinkstock/Sebastian Kaulitzki

    Nach einem bis neun Monaten: Hustenanfälle und Kurzatmigkeit nehmen ab, das Immunsystem wird stärker, die Lunge wird gereinigt. Nach einem Jahr: Das Risiko einer koronaren Herzerkrankung ist nur noch halb so hoch wie das eines Rauchers. Nach zehn Jahren: Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist nur noch halb so hoch, als habe man weitergeraucht. Nach 15 Jahren: Das Herzinfarktrisiko ist wieder genauso gering wie das eines Menschen, der nie geraucht hat.

  • Lunge

    Thinkstock/Spectral-Design

    Spätestens neun Monate nachdem man mit dem Rauchen aufgehört hat, läuft die Selbstreinigungsfunktion der Bronchien wieder normal.

  • Thank You For Smoking

    imago/United Archives

    Geistreich, zynisch und eine Parade-Lehrstunde in Sachen Meinungsmache: die Filmsatire „Thank You For Smoking.“ In seinen unermüdlichen Versuchen der Tabakbranche ein positives Ansehen zu verpassen, ist sich Nick Naylor für keinen Trick zu schade. Er selbst ist Lobbyist der amerikanischen Tabakindustrie, hat seine Moral in dem Zug schon lang über Bord geworfen und ist auch noch stolz drauf. Es bedarf keiner großen Kunst, zwischen den Zeilen des Films zu lesen, um dessen Message zu verstehen: „Thank you for NOT smoking.“

Keine Droge ist weiter verbreitet als Nikotin. Selbst explizite Warnhinweise auf Zigarettenschachteln schrecken Raucher nicht ab. Wie sehr unterschätzen wir den Nikotinkonsum tatsächlich? Wie lange braucht unser Kopf, um clean zu werden? Wie hoch ist die Chance, wieder rückfällig zu werden? WdW klärt auf.

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