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Drogenkonsum

Der Suchtatlas des Körpers – Teil 1: Kokain

Der Suchtatlas des Körpers – Teil 1: Kokain

Discoschnee, Sternenstaub, Weißes Gold – Für Kokain existieren viele verharmlosende Szenenamen. De facto macht Kokain aber so schnell abhängig wie kaum eine andere Droge. Doch was passiert im Körper, wenn ihm der Stoff wieder entzogen wird? Wie lange braucht unser Kopf, um clean zu werden? Wie hoch ist die Chance, wieder rückfällig zu werden? WdW klärt auf.
  • Kokain

    Thinkstock/Mokhina1

    Ursprünglich war das aus den Blättern des Kokastrauchs gewonnene Kokain als helfendes Schmerzmittel gedacht. Laut dem aktuellen Weltdrogenbericht steht es mittlerweile an fünfter Stelle der am meisten konsumierten Drogen weltweit. Als obligatorischer Bestandteil vieler Hollywoodfilme steht es für Coolness, Kohle und Karriere – ob klassisch als Pulver oder in Form von grobkörnigen Kristallen, dem Crack. Erfahren Sie mehr in unserer Bildergalerie.

  • Angriffsziele im Körper

    imago/Science Photo Library

    Gehirn, Schwächung des Immunsystems, Herz, Nieren, Schädigung der Nasenschleimhaut und der Nasennebenhöhlen

  • Welche Wirkung tritt auf?

    Thinkstock/pixologicstudio

    Kokain bewirkt im zentralen Nervensystem durch die Wiederaufnahmehemmung von Dopamin/Noradrenalin/Serotonin eine Stimmungsaufhellung, ein Gefühl gesteigerter Leistungsfähigkeit und Aktivität; Hunger und Müdigkeit verschwinden.

  • Entzugserscheinungen

    Thinkstock/Vanessa Galeote

    Direkt nach dem letzten Konsum bis nach mehreren Wochen (je nach vorherigem Konsum)

  • Entzugssymptome

    Thinkstock/OcusFocus

    Antriebslosigkeit, Ängste, depressive Verstimmungen bis hin zur Suizidalität

  • Wie lange dauert ein Entzug?

    Thinkstock/Creatas

    Bis zu 10 Wochen

  • Rückfallquote

    Thinkstock/OcusFocus

    85 Prozent

  • Regenerationsphase

    Thinkstock/7activestudio

    Nasenschleimhäute und Riechzellen regenerieren sich mit Glück nach etwa einer Woche. Bei einer zu weit fortgeschrittenen Nekrose der Riechschleimhaut durch das Schniefen des Kokains sind die Schäden irreversibel. Die Regenerationszeiten der zahlreichen anderen Organe sind abhängig von der Dauer und der Schwere der Abhängigkeit.

  • Nieren

    imago/imagebroker

    Da ein Teil des Wirkstoffs von Kokain über die Nieren abgebaut wird, kann es bei langfristigem Konsum zu irreversiblen Nierenschäden kommen.

  • imago/EntertainmentPictures

    Keiner dealte in den USA der 1970er und 80er Jahren erfolgreichen und mit größeren Mengen Kokain, als Dealer George Jung. Ihn verkörpert Johnny Depp in dem Film „Blow“ – ein englischer Szenename für Kokain.

Discoschnee, Sternenstaub, Weißes Gold – Für Kokain existieren viele verharmlosende Szenenamen. De facto macht Kokain aber so schnell abhängig wie kaum eine andere Droge. Doch was passiert im Körper, wenn ihm der Stoff wieder entzogen wird? Wie lange braucht unser Kopf, um clean zu werden? Wie hoch ist die Chance, wieder rückfällig zu werden? WdW klärt auf.

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