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Der große Müdigkeits-Selbstcheck – Test 4: Schlechter Schlaf

Der große Müdigkeits-Selbstcheck – Test 4: Schlechter Schlaf

Gehen Sie unsere Selbstchecks Punkt für Punkt durch und entscheiden Sie, was auf Sie zutrifft. Wichtig: Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Hausarzt, wenn Sie fünf Tage oder länger unter ständiger Müdigkeit leiden. Bescheinigt er Ihnen, dass Sie auf den ersten Blick kerngesund sind, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mithilfe unserer Selbstchecks die Gründe für Ihre Müdigkeit entdecken, nahezu bei 100 Prozent.
  • Schlechter Schlaf

    iStock/kieferpix

    Schlaf ist das wichtigste Mittel des Menschen, um sich zu regenerieren. Wer häufig morgens nicht erholt aufwacht und tagsüber müde ist, sollte sich Gedanken über die Qualität seines Schlafs machen.

  • Baden

    iStock/Piotr Marcinski

    Wer sich hinlegt und nicht zur Ruhe kommt, kann sich mit einer heißen Dusche oder einem Bad helfen. Das erhöht die Körpertemperatur und sorgt für schnelleres Einschlummern und einen tieferen Schlaf. Für die beste Wirkung: etwa 15 Minuten in 34 bis 38 Grad warmem Wasser baden, danach zügig ins Bett gehen.

  • Durchschlafen

    iStock/tetmc

    „Das deutet darauf hin, dass Sie zwar lange genug schlafen (80 Prozent der Menschen brauchen sieben bis acht Stunden Schlaf) – aber nicht tief genug“, erklärt der Schlafmediziner Dr. Michael Feld. „Starkes Schnarchen, nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe) oder Bewegungsstörungen (Restless Legs) können den Schlaf stören. Es ist dann so, als habe das Ladekabel des Handys einen Defekt, und man hat trotz acht Stunden am Ladegerät morgens nur 50 Prozent Akkuleistung.“

  • Schlaflabor

    imago/photo2000

    Wenn eine Schlafstörung öfter als dreimal die Woche auftritt, länger als drei Stunden pro Nacht dauert und sich länger als drei Wochen hinzieht, sollten Sie zum Arzt gehen. „Um festzustellen, ob mit Ihrem Schlaf etwas nicht stimmt, verkabeln wir Sie für eine oder mehrere Nächte und zeichnen auf, was nachts in Ihrem Körper und Gehirn passiert“, erklärt Dr. Feld.

  • Schnarchen

    iStock/monkeybusinessimages

    „Etwa jeder zweite Mann ab 40 schnarcht, und davon haben etwa 20 Prozent eine Schlafapnoe“, sagt Dr. Feld. Dabei verschließen sich die oberen Atemwege, sodass es zu Atemaussetzern kommt. Das Gefährliche: Die meisten bemerken nichts von dem nächtlichen Überlebenskampf ihres Körpers. „Ich schätze, dass in Deutschlands Betten Tausende mit unerkannter Schlafapnoe liegen. Das Krankheitsbild ist immer noch grotesk unterdiagnostiziert“, sagt Dr. Feld.

  • Tagesmüdigkeit

    iStock/Rostislav_Sedlacek

    Die ständigen Unterbrechungen der Tiefschlafphasen führen zu Tagesmüdigkeit, Leistungsabfall und Sekundenschlaf. Dazu erhöht der extreme Stress für den Körper das Herzinfarkt- und das Schlaganfallrisiko dramatisch. Die Faustregel des Mediziners: „Je länger, lauter und heftiger jemand schnarcht, desto höher ist das Risiko, dass daraus eine Schlafapnoe entsteht. Grund dafür ist, dass das Rachen- und Zungengewebe im Laufe der Zeit immer weiter ausleiert.“

  • Innere Uhr

    iStock/Stacey Newman

    Wer andauernd gegen seine innere Uhr lebt, riskiert Müdigkeit, die sich wie ein permanenter Jetlag anfühlt. Studien zeigen, dass das ständige Ignorieren des eigenen Rhythmus' auch das Risiko für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen drastisch erhöht. Machen Sie im Folgenden den Test und finden Sie heraus, wie ihre innere Uhr tickt!

  • Aufstehen

    iStock/gpointstudio

    • Ich mache oft morgens Sport • Wichtige Dinge erledige ich nicht so gern abends • Ich komme gut aus dem Bett und bin morgens oft der Erste bei der Arbeit • In der Woche bleibe ich abends lieber zu Hause • Am liebsten gehe ich gegen 23 Uhr schlafen • Ich wache auf und bin sofort fit • Ich schlafe selten mehr als sechs Stunden

  • Büroarbeit

    iStock/Ridofranz

    Sie finden sich in den meisten Punkten wieder? Dann sind Sie eine Lerche und sollten Ihre wichtigsten Aufgaben am Vormittag erledigen. Wer mittags schon müde ist, darf sich einen Mittagsschlaf gönnen – „aber nicht länger als 20 Minuten“, warnt Dr. Feld. Wer hingegen keinen oder nur einen der Punkte angekreuzt hat, ist eine Eule – und hat es im Alltag schwer. Was bereits in der Schulzeit anfängt, setzt sich im Berufsleben meist fort: Eulen sind vielfach gezwungen, gegen ihren inneren Rhythmus zu leben ...

  • Gymnastikübungen

    iStock/KatarzynaBialasiewicz

    ... Ein Zeichen dafür ist schlechte Laune am Morgen – nehmen Sie es hin und machen Sie das Beste daraus. Helles Licht, ein großes Glas Wasser und einige Gymnastikübungen am offenen Fenster machen wach. Legen Sie wichtige Aufgaben möglichst in den Nachmittag oder die Abendstunden. Ein kleiner Trost: Studien zeigen, dass Eulen oft kreativer, geselliger, flexibler und ausdauernder als Lerchen sind. Zwischen Lerche und Eule gibt es Mischtypen – Allrounder, die zu jeder Tageszeit fit sind.

Schlaf ist das wichtigste Mittel des Menschen, um sich zu regenerieren. Raubt Ihnen schlechter Schlaf Ihre Energie?

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