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Das sind die fünf größten Weltraum-Mythen

Das sind die fünf größten Weltraum-Mythen

Kann man die chinesische Mauer mit bloßem Auge aus dem All sehen? Hatte der Bordcomputer der Mondmission weniger Rechenleistung als ein Taschenrechner? Und ist Teflon wirklich ein Nebenprodukt der Raumfahrt? Die größten Weltraum-Mythen – und was dahinter steckt…
  • Die Chinesische Mauer in der Dämmerung

    iStock/bingdian

    Die Chinesische Mauer ist das größte Bauwerk der Welt – und das Gerücht, man könne sie sogar aus dem All sehen, hält sich hartnäckig. Auf hochauflösenden Fotos der NASA ist das gigantische Bauwerk zwar tatsächlich zu erkennen, mit bloßem Auge jedoch ist das nicht möglich. Astronauten berichten, dass sie die Mauer selbst bei optimalen Wetterbedingungen nicht erkennen konnten. Auch die Pyramiden von Gizeh und große Gebäude sind aus dem Weltraum nicht zu sehen.

  • Ausstellung zur Mondlandung

    imago/UPI Photo

    Am 20. Juli 1969 landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Ihr damaliger Bordcomputer besaß die Maße eines Kühlschranks und brachte über dreißig Kilogramm auf die Waage. Seine Rechenleistung: gerade einmal zwei Megahertz. Jeder simple Taschenrechner, Mp3-Player und selbst ältere Handys stellen diese Leistung heute tatsächlich locker in den Schatten. Zum Vergleich: Ein iPhone besitzt eine Rechenleistung von über 1.000 Megahertz.

  • Eine Teflon-Pfanne

    iStock/schamie

    Teflon ist ein besonders hitzebeständiges Material, das zum Beispiel für die Beschichtung von Bratpfannen benutzt wird. Das Gerücht, Teflon wäre bei der Entwicklung neuer Materialien für die Raumfahrt entdeckt worden, hält sich bis heute. Tatsächlich aber wurde Teflon bereits 1938 von dem US-amerikanischen Chemiker Roy Plunkett erfunden. Die Raumfahrt steckte zur damaligen Zeit noch in den Kinderschuhen. Wir verdanken ihr aber viele andere Erfindungen, etwa präzise Wettervorhersagen, Satellitenfernsehen, das GPS-Ortungssystem und Titanlegierungen für Brillengestelle.

  • Bild des

    imago/Granata Images

    Ende der siebziger Jahre veröffentlichte die NASA ein Bild der Raumsonde Viking I, das die Welt in Erstaunen versetzte. Es zeigte ein menschliches Gesicht, das aus der Marsoberfläche herauszuragen schien. Seither ranken sich viele Verschwörungstheorien um das „Marsgesicht“. Spätere Aufnahmen enttarnten es schließlich als zerklüftete Gesteinsformation, die aufgrund des Schatteneinfalls bei der Aufnahme die Konturen eines Gesichts erhielt.

  • Ein Kugelschreiber

    iStock/studioaraminta

    Die NASA, so heißt es, steckte mehrere Millionen Dollar in die Entwicklung eines Kugelschreibers, der im Weltraum schreiben kann – während sich die Russen mit einem simplen Bleistift behalfen. Seit den Sechzigern hält sich diese Legende hartnäckig. Doch was ist dran am „Space Pen“? Es gibt ihn wirklich – jedoch wurde er nicht im Auftrag der NASA, sondern von einer privaten Firma entwickelt. Die Firma warb damit, dass der Stift angeblich selbst von den Astronauten mit ihren dicken Handschuhen benutzt werden kann. Statt mehrerer Millionen zahlte die NASA aber nur ungefähr zwei Dollar pro Stück. Heute ist er ein beliebtes Souvenir in NASA-Shops.

Das All, unendliche Weiten – und unendlich viel Raum für Mythen und Legenden. Rund um das Thema Raumfahrt halten sich hartnäckig die erstaunlichsten Gerüchte. Das sind die fünf häufigsten Fragen und Antworten.

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