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Da liegt was in der Luft! Diese Pollen quälen Allergiker

Da liegt was in der Luft! Diese Pollen quälen Allergiker

Wenn in Deutschland die ersten Bäume und Sträuchern wieder anfangen zu blühen, verbreiten sie fleißig ihre Pollen. Für viele bedeutet das: Heuschnupfen! Auf diese Pflanzenpollen müssen sich Allergiker ganzjährig einstellen.
  • Hasel

    iStock/RugliG

    Das verärgert Heuschnupfenallergiker: Viele Pflanzen blühen aufgrund der sich wandelnden klimatischen Verhältnisse nicht nur früher, sondern auch länger. Wer allergisch auf Hasel (Bild) und Erle reagiert, wird bereits Anfang Februar merken, wie die Nase kribbelt. Dann beginnt die Vorblüte der beiden Birkengewächse. Besonders hart wird es für die Betroffenen zur Hauptblüte Ende Februar bis Mitte März.

  • Weidenkätzchen mit Schmetterling

    Imago/blickwinkel

    Wenn Ende März bzw. Anfang April der Frühling in den meisten Teilen Deutschlands Einzug hält, treiben auch immer mehr Bäume aus. So entfalten Pappel und Weide (Bild) ab Ende März ihre Knospen, die sie inklusive Nachblüte schon mal bis Mai behalten.

  • Birke

    Imago/CHROMORANGE

    Das Vierergespann Esche, Hainbuche, Birke und Buche sorgt während der Hauptblüte im April den häufigen Griff zu Taschentüchern, Tabletten und Augentropfen. Dabei geht die Blüte der Birke sogar bis in den Juni hinein.

  • Eiche

    Imago/blickwinkel

    Bei wem die Nase vor allem im Mai läuft, dessen Immunsystem reagiert vermutlich auf Eiche (Bild) und Kiefer.

  • Gräserpollen

    Imago/blickwinkel

    Am längsten haben Allergiker mit dem Flug von Gräserpollen zu kämpfen. Was bereits Ende April beginnt, hört nämlich erst Ende September wieder auf. Die Hauptbelastungszeit liegt von Ende Mai bis Mitte Juli. Der Spitzwegerich erstreckt sich sogar noch bis in den August hinein.

  • Roggenfeld

    Imago/fotomedia

    Kurz und knackig hält es dagegen der Roggen. Die Getreideart beginnt Ende Mai zu blühen, was in der Regel bis Mitte/Ende Juni andauert.

  • Traubenkraut

    Imago/Rech

    Im Hochsommer blühen Brennnessel, Beifuß und Traubenkraut (Bild). Letzteres beendet Mitte September in der Regel die Heuschnupfenzeit.

  • Erdbeeren

    iStock/swati dubey nawal

    Manche Pollenallergiker haben das Pech, zusätzlich auf bestimmte Lebensmittel zu reagieren. Wer auf Frühblüherpollen wie Birke, Erle und Hasel anspringt, kann beispielweise auch allergische Reaktionen gegenüber Kartoffeln, Paprika, Erdbeeren, Kirschen oder Haselnüssen aufweisen.

  • Kümmel

    iStock/Mariusz Prusaczyk

    Menschen mit einer Beifußpollenallergie (zu der auch das Traubenkraut gehört) vertagen oftmals beispielsweise keinen Kümmel, Sellerie, Anis, Fenchel, Muskat oder Pfeffer. Und wen die langwierige Gräserallergie plagt, der kann mitunter schon mal Unverträglichkeiten bei Getreidemehl, Erdnüssen und Soja feststellen.

  • Frau mit Heuschnupfen

    iStock/Wavebreakmedia

    Laut Deutschem Allergie- und Asthmabund e.V. leiden 16 Prozent aller Deutschen an Heuschnupfen. Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahr 2013 zeigte zudem, dass durchschnittlich mehr Frauen als Männer betroffen sind.

  • Pollen fliegen auf Menschen zu

    Imago/Science Photo Library

    Einer der Hauptgründe für Heuschnupfen ist ein immer hygienischer gewordener Lebensstil. Unser Immunsystem fühlt sich in dieser keimfreien Umgebung nahezu unterfordert und reagiert wie? Genau – mit Langeweile. So sucht es sich in der Umgebung Feinde, die eigentlich keine sind. Wer auf dem Land aufgewachsen ist – am ehesten auf dem Bauernhof –, ist meist frei von Allergien, da sich der Körper regelmäßig mit unterschiedlichen Bakterien und Keimen auseinandersetzen musste.

  • Spritze

    Imago/UIG

    Bei einer Hyposensibilisierung handelt es sich in der Regel um eine Allergie-Impfung, bei der dem Patienten, die Allergieauslöser gespritzt werden. Im Falle von Gräsern können auch Tabletten oder Tropfen gegeben werden. Der Sinn bei allen Formen dieser Therapie ist, dass sich das Immunsystem langsam an die Reize gewöhnt und künftig bei Kontakt nicht sofort „Alarm schlägt“. Für gewöhnlich erstreckt sich die Hyposensibilisierung über einen Zeitraum von drei Jahren. Wie gut die Methode anschlägt, ist von Fall zu Fall jedoch verschieden. Eine 100-prozentige Wirksamkeit ist nicht gegeben.

Wenn in Deutschland die ersten Bäume und Sträucher wieder anfangen zu blühen, verbreiten sie fleißig ihre Pollen. Für viele bedeutet das: Heuschnupfen! Auf diese Pflanzenpollen müssen sich Allergiker ganzjährig einstellen.

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