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Internationaler Tag gegen Homophobie

Alternative Lebensstile in New York: Die neue Urbanität

Alternative Lebensstile in New York: Die neue Urbanität

Der Big Apple an der Ostküste der USA ist bunt, laut und zieht seit jeher andersdenkende Menschen an. Egal, ob es dabei um die Homosexuellen-Szene, neue Trendsportarten oder urbanes Gärtnern geht, New York ist ein Mekka für alternative Lebensstile in verschiedenen Formen.
  • Skyline New York

    iStock/dononeg

    New York: Sehnsuchtsort für Freigeister, Künstler, Musiker und Menschen, die das Stadtleben neu definieren wollen. Wie haben sich alternative Lebensstile in New York entwickelt und welche neuen Trends gibt es in der amerikanischen Metropole? Urbanität hat verschiedene Gesichter und unterschiedliche Geschichten.

  • Schwulenparade New York

    imago/Waldemar Boegel

    Bereits während des Zweiten Weltkrieges war New York die amerikanische Homosexuellen-Hochburg. Bereits in den 1960er Jahre gab es eine blühende homosexuelle Szene mit Bars und Clubs. In dieser Zeit wurden zwar erste Organisationen gegründet, die sich für die Rechte von Schwulen und Lesben einsetzten, jedoch war die Rechtslage noch nicht angepasst, sodass schwul, lesbisch oder bisexuell sein noch immer strafrechtlich verfolgt werden konnte.

  • Schwulenviertel Greenwich Village

    imago/Future Image

    In den 60er Jahren kam es immer wieder zu Polizeirazzien in Bars in New Yorks Schwulenviertel Greenwich Village. Erstmals am 28. Juni 1969 wehrte sich eine größere Gruppe Homosexueller dagegen und vertrieb die Polizisten. Damit setzte sie einen Meilenstein für Anerkennung und Gleichbehandlung sexueller Minderheiten. An dieses Ereignis in der Christopher Street wird bis heute erinnert: Der Christopher Street Day wird in vielen Städten weltweit jährlich gefeiert.

  • Feiernde schwule Männer

    iStock/dbeato

    Obwohl New York stets als liberaler Bundesstaat bezüglich homosexueller Menschen galt, fehlte die komplette rechtliche Gleichstellung bis zum Jahr 2011. Erst seit knapp vier Jahren dürfen gleichgeschlechtliche Paare im Big Apple legal heiraten. Am 22. Juli 2011, in der Nacht zum Samstag, unterschrieb der Gouverneur Andrew Cuomo das Gesetz. Tausende New Yorker nahmen das als Anlass, auf die Straßen zu strömen und ausgelassen zu feiern.

  • Parkour

    iStock/ littlehenrabi

    Stickige Mucki-Bude war gestern: Der neue New Yorker Großstädter macht vor, wie kreativer Outdoor-Sport fit hält. Egal, ob allein oder in einer Gruppe, die Stadt bietet verschiedene Möglichkeiten. Beliebt ist im Big Apple vor allem „Le Parkour“. Auf künstlerische und waghalsige Methode bewegt sich der Sportler über Gebäude kletternd und über Dächer springend fort. Parkour ist allerdings nichts für Menschen mit Höhenangst.

  • Muskulöser Mann

    iStock/CURAphotography

    Wer hätte gedacht, dass es einmal normal sein würde mit nacktem Oberkörper im Freien Gewichte zu pumpen – und das mitten in der Großstadt? Street Workout nennt sich das Fitnessstudio unter freiem Himmel. Die bekanntesten Street Workout-Sportler stammen aus New York. 2014 fand dort sogar die Weltmeisterschaft statt. Die erste Meisterschaft wurde 2011 in Riga in Lettland ausgetragen.

  • Yoga im Central Park

    iStock/Darwinsm81

    Einfach mal die große, schnelle Stadt hinter sich lassen, in sich gehen und Ruhe finden. Das machen die New Yorker am liebsten beim gemeinsamen Yoga im Central Park. Jeder kann mitmachen – dazu braucht es nichts weiter als der Wille und eine Yoga-Matte.

  • Gärten auf Dächern in New York

    Imago/Levine-Roberts

    New York ist eine dicht bebaute Stadt mit extrem hohen Mietpreisen. Auf einem Quadratkilometer leben hier 10.500 Menschen. Im Vergleich dazu sind es in Berlin gerade einmal 3.800. Denn trotz hoher Mietpreise zieht es die Menschen in die Kult-Stadt, wo es ihnen an nichts fehlt. Nicht mal auf Natur müssen die kreativen Bewohner verzichten: Sie bauen Tomaten, Salate und Kräuter einfach auf sämtlichen Dächern der Stadt an.

  • öffentliche Fahrräder

    iStock/-oqIpo-

    Amerikaner fahren gerne große Autos oder lassen sich im Taxi durch die Gegend kutschieren. Doch der Trend in den Großstädten geht tatsächlich zurück zum Fahrrad: aus der Liebe zur Natur. Die umweltbewussten New Yorker bewegen sich entweder auf dem eigenen Fahrrad fort oder leihen sich ein „Citi Bike“. Dies lässt sich ganz einfach über das Handy orten und aktivieren - dann kann losgeradelt werden.

  • Gericht auf Teller

    iStock/Silatip

    Selbst beim Thema Essen haben die New Yorker ihren eigenen Kopf und bringen dabei die Vielfalt der Stadt auf den Teller. Die „Fusion Cuisine“ ist dort heiß begehrt und vermischt unterschiedliche Esskulturen aus aller Welt zu neuen Gerichten.

Der Big Apple an der Ostküste der USA ist bunt, laut und zieht seit jeher andersdenkende Menschen an. Egal, ob es dabei um die Homosexuellen-Szene, neue Trendsportarten oder urbanes Gärtnern geht, New York ist ein Mekka für alternative Lebensstile in verschiedenen Formen.

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