weltderwunder.tv

INHALTE

FOLGEN SIE WELT DER WUNDER

13 Fragen und Antworten für den Online-Kauf

13 Fragen und Antworten für den Online-Kauf

Wann bekomme ich welches Produkt am günstigsten? Wie erkenne ich Fälschungen? Kann ich mich auf Kunden-Bewertungen verlassen? Welt der Wunder entlarvt die geheimen Preis-Algorithmen von Amazon, Zalando und Co.
  • Mehrere Internetseiten

    iStock/ MattiaMarasco

    Gerade einen Artikel gekauft und plötzlich ein günstigeres Angebot im Netz entdeckt? Dann kann man sich tatsächlich beim Händler beschweren – es reicht eine kurze E-Mail. Hat dieser eine Best-Price-Garantie gegeben, muss er sogar reagieren. Aber auch sonst wird er vielleicht aus Kulanz den Differenzbetrag nachlassen.

  • Amazon

    Imago/Rüdiger Wölk

    Einige Händler bieten neuen Kunden besondere Preise an. In diesem Fall einfach versuchen, die Cookies im Browser zu löschen, bevor der Shop erneut besucht wird. Manchmal stuft der Händler Sie dann als Neukunden ein.

  • Lastminute-Internetseite

    iStock/fazon1

    „Zehn Leute schauen sich gerade diesen Artikel an!“, „Nur noch drei Stück verfügbar!“. Mit Anzeigen wie diesen versuchen Händler, den Kunden zu einer möglichst schnellen Kaufentscheidung zu drängen. Unter Druck sollte man sich allerdings keinesfalls setzen lassen. Besonders bei Reiseportalen ist es oftmals viel klüger, sich die gleiche Reise aus einem Pauschalangebot selbst zusammenzustellen. Im direkten Kontakt mit dem gewählten Hotel können zudem oft deutlich günstigere Konditionen ausgehandelt werden als über das Reiseportal, das mit limitierten Anzeigen lockt.

  • Weltkugel mit Einkaufswägen

    iStock/BsWei

    Ja, im EU-Ausland auf jeden Fall, denn in der gesamten Europäischen Union gilt das Widerrufsrecht. Deshalb keine Sorge, man darf alle online gekauften Waren innerhalb von 14 Tagen zurückschicken – ohne Angabe von Gründen. Vorsicht: Die Kosten dafür trägt seit 2014 der Kunde, wenn der Händler diese nicht aus Kulanz übernimmt.

  • Zalando

    imago/Eibner

    Auch Wetterdaten und Jahreszeiten werden bei vielen Händlern mittlerweile in die Preiskalkulation mit einbezogen. So finden sich die besten Angebote für DVDs und BluRays besonders in den kalten Wintermonaten November und Dezember – die Zeit, in der man am ehesten im warmen Zuhause bleibt, um Filme oder Serien zu gucken. Shopping mit Freundinnen in der Innenstadt hat dagegen besonders im Sommer Hochkonjunktur. Deshalb gibt es die besten Angebote für Mode tendenziell im Juni und Juli. Auch das Weihnachtsgeschäft spielt für Händler eine wichtige Rolle, weshalb am 23. Dezember Last-Minute-Käufer mit besonders günstigen Angeboten gelockt werden.

  • Handy

    iStock/Bet_Noire

    Mit dem PC shoppen oder mit dem iPhone? Tatsächlich können Online-Händler auslesen, mit welchem Gerät und mit welcher Software Kunden auf die Webseite kommen. So ist es möglich, dass iPhone-Benutzer einen höheren Preis angezeigt bekommen: Der Händler geht davon aus, dass Kunden mit Geräten der Firma Apple mehr Geld zu Verfügung haben – oder es zumindest leichter ausgeben. Wer das herausfinden will, sollte den Online-Shop mit zwei unterschiedlichen Zugängen besuchen.

  • Kleingedruckter Text

    iStock/Roberto_Z

    Das schnelle Abhaken von AGBs und Verträgen kann sehr teuer werden. Gerade wenn es um viel Geld geht, sollte vorab kontrolliert werden, welchen Bedingungen zugestimmt wird. Beispielsweise sind Billigangebote bei Mietwagen oft mit hohen Selbstbeteiligungen verbunden. Und kommt es zum Totalschaden, kann es passieren, dass der Ersatz des ganzen Autos gefordert wird.

  • Rabatte und Gutscheine

    iStock/CrailsheimStudio

    In mehr als einem Drittel aller Online-Shops lassen sich die Preise mit Gutscheinen drücken, die in der Regel um 10 bis 15 Prozent Nachlass gewähren. Beim Bezahlvorgang gibt man dann die entsprechenden Rabatt-Codes ein und spart auf diese Weise häufig viel Geld. Manchmal lohnt es sich tatsächlich auch, einfach mal den Herstellernamen plus das Wort „Gutschein“ in die Suchmaschine einzugeben. Und wenn man nach der Registrierung das Wunschprodukt schlicht ein paar Tage lang im Warenkorb liegen lässt, bietet einem der Händler unter Umständen von sich aus einen Rabatt an.

  • Saturn

    Imago/imagebroker

    Wer sich beim Shopping im Internet geschickt anstellt, kann beim Kauf bis zu 40 Prozent sparen. Denn die Verkaufspreise variieren mit den jeweiligen Wochentagen: So sind zum Beispiel Elektronikartikel mittwochs billiger als an anderen Tagen, während Schuhkäufer vor allem donnerstags günstige Angebote finden können. Am Wochenende hingegen ist Online-Shoppen deutlich teurer. Preisbeobachtungsdienste im Netz können bei der Suche helfen.

  • Frau mit Lupe

    iStock/luna4

    Wer bei Suchmaschinen im Internet, zum Beispiel bei Google, den Namen eines Markenartikels eingibt, sollte bei den Suchergebnissen genau aufpassen, welche Links dort auftauchen. Denn häufig sind darunter gefälschte Shop-Namen, die sich lediglich in kleinen Schreibfehlern oder Zusätzen im Markennamen vom Original unterscheiden. Fälscher hoffen darauf, dass bei ihren Shops in Vorkasse gegangen wird. Auch die deutsche Länder-Endung .de garantiert nicht, dass der Betreiber der Seite tatsächlich in Deutschland sitzt. Der Händler könnte trotzdem aus Asien Produkte verschicken. Deshalb gilt: Bei unbekannten oder verdächtig wirkenden Seiten erst nach dem Erhalt und der Prüfung der Ware bezahlen.

  • Frau am Computer

    Imago/Jochen Tack

    Wichtig: Nicht bloß auf einem Portal nach Angeboten suchen, sondern lieber mehrere Preisportale checken. Denn auch bei scheinbar unabhängigen Suchmaschinen erscheinen oft bezahlte Anzeigen, die sich optisch kaum von echten Treffern unterscheiden. Zudem vermuten Verbraucherschützer, dass manche Preisportale vor allem ihre Kooperationspartner empfehlen, um die eigenen Provisionen anzukurbeln. Anstatt einer einzigen Seite blind zu vertrauen, hilft also der Vergleich.

  • Zur Kasse gehen

    Imago/Eibner

    Viele Shops bieten ihren Kunden vermeintlich günstige Kredite oder Ratenzahlungen an. Bei diesen supergünstigen Zinsen handelt es sich häufig um Lockangebote, die nur für eine bestimmte Kreditsumme, Laufzeit, einen konkreten Verwendungszweck oder bei höchster Bonität gelten. Zudem können horrende Zusatzgebühren anfallen, beispielsweise durch teure Hotlines oder unflexible Bedingungen für Sondertilgungen.

  • Bewertungsskala

    iStock/stalkerstudent

    Oft verleiten positive Bewertungen eines Produkts im Internet zu einem sofortigen Kauf. Aber Vorsicht: Bis zu 30 Prozent aller Kundenkommentare zu den Waren gelten als gefälscht. Insbesondere bei extrem euphorischen (aber auch bei extrem negativen) Kritiken ist es wahrscheinlich, dass es sich um einen bezahlten Beitrag oder einen Eintrag der Händler selbst handelt. Einige Online-Shops wie Amazon kennzeichnen Feedback, das von Kunden stammt, die das Produkt tatsächlich gekauft haben, als „verifizierter Kauf“.

Wann bekomme ich welches Produkt am günstigsten? Wie erkenne ich Fälschungen? Kann ich mich auf Kunden-Bewertungen verlassen? Welt der Wunder entlarvt die geheimen Preis-Algorithmen von Amazon, Zalando und Co.

Abonniere unseren Newsletter

Schön, dass du uns gefunden hast. Du möchtest weitere Nachrichten aus der Welt der Wunder? Dann trag‘ dich hier ein:

Abonniere unseren Newsletter

Schön, dass du uns gefunden hast. Du möchtest weitere Nachrichten aus der Welt der Wunder? Dann trag‘ dich hier ein: