Menschen Länder Schicksale – Folge 10: Erdbeben in Nepal: Von der Trekkingtouristin zur SOS-Nothelferin

Welt der Wunder Redaktion
16. Februar 2018

Am 25. April 2015 wackelte in Nepal die Erde. Zahlreiche Nachbeben folgten. Unzählige Häuser stürzten ein und fast 9.000 Menschen starben. Auch in den SOS-Kinderdörfern herrschte Angst und Panik. Kinder, Mitarbeiter und die SOS-Einrichtungen blieben jedoch zum Glück unversehrt. Die nepalesischen SOS-Mitarbeiter und Jugendlichen begannen sofort, den vielen Betroffenen zu helfen.

Hilfe für traumatisierte Kinder

In mehreren Zeltlagern wurden die Erdbebenopfer mit Nahrungsmitteln und Medikamenten versorgt. Der Schwerpunkt der Nothilfe lag auf der Betreuung der stark traumatisierten Kinder. In sogenannten Nothilfe-Kitas konnten sie spielerisch und mit psychologischer Betreuung einen Abstand zu der Ausnahmesituation gewinnen. Auch den Wiederaufbau der zerstörten Heime unterstützten das SOS-Team und starteten ein Familien-Förderprogramm, das den Erdbebenopfern eine langfristige Unterstützung bietet.

Von dem ersten heftigen Beben im April wurde auch die SOS-Mitarbeiterin Elitsa Dincheva während einer privaten Reise durch Nepal überrascht. Fassungslos von der Situation vor Ort entschied sie sich sofort zu bleiben und die SOS-Nothilfe zu unterstützen. Wir haben sie getroffen.

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