Frage der Woche

Warum fallen Flugzeuge in Luftlöcher?

Luftlöcher sind der Albtraum für alle Menschen, die mit Flugangst zu kämpfen haben. Doch richtige „Löcher“ in der Luft gibt es gar nicht: Es handelt sich lediglich um abwärts gerichtete Luftströmungen.

Flugzeug

© Imago/Rüdiger Wölk

Das Flugzeug ruckelt, fällt in die Tiefe – und scheint abzustürzen. Doch richtige „Löcher“ in der Luft gibt es gar nicht: Es handelt sich lediglich um abwärts gerichtete Luftströmungen. Wenn die Sonne die Erdoberfläche aufheizt, steigt die erwärmte Luft nach oben. Segelflieger nutzen diese Aufwinde, um aufzusteigen. An kälteren Stellen dagegen sinkt die Luft wieder nach unten. Diese Abwinde lassen selbst große Flugzeuge einige Meter nach unten absacken – und zwar absolut gefahrlos.

Anschnallen nicht vergessen!

Nur in der Nähe von Stürmen oder Gewittern werden die Turbulenzen mitunter so stark, dass ein Flugzeug tatsächlich abstürzen kann. Doch wer mit Angst vor einem möglichen Absturz in den Flieger steigt, kann sich durch eine ganz einfache Maßnahme beruhigen: Bleibt man während des Fluges angeschnallt, ist die Verletzungsgefahr beim Durchfliegen eines Luftlochs äußerst gering. Und schließlich kommen die allermeisten Flieger unversehrt am Ziel ihrer Reise an.

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