Flussquellen

Magisches Wasser: Die Isar ist eine rechtsdrehende Tirolerin

Flüsse haben ihre eigene Magie - vor allem wenn aus ihren Quellen rechtsdrehendes Wasser entspringt. Schon in der Antike gab es den Begriff vom rechtsdrehenden Wasser, dem besondere Heilkräfte zugesprochen wurden. Heute gilt es vor allem als besonders gut lagerbar. Ein Grund mehr für einen Besuch am Isar-Ursprung in Tirol.

© BeneHöflinger

Die Münchner und „ihre“ Isar haben eine tiefe emotionale Verbindung. Doch nur die wenigsten wissen, dass die Isar tatsächlich in Tirol entspring. Zwar nur unweit der bayerischen Grenze, aber doch in Tirol, genauer im Hinterautal im Karwendel bei Scharnitz. Von München aus ist die Isarquelle mit dem Zug (Scharnitz Bahnhof) und dem E-Bike – also quasi mit Ökostrom und Muskelkraft –, aber auch zu Fuß (11Kilometer) recht einfach mit einem Tagesausflug zu erreichen. Oder man bleibt gar länger in der vielseitigen Olympiaregion Seefeld, die dank ihrer Nähe (etwa  zwei Stunden von München) und guten Erreichbarkeit das perfekte Ziel für ein Bergwochenende ist.

Ein Pflicht-Ausflug für jeden Münchner und jeden München-Urlauber

Ein Ausflug lohnt in jedem Fall, nicht nur wegen dem Naturerlebnis im wilden Naturpark Karwendel. Die Qualität des Isar-Ursprungswassers ist besonders hoch und weißt eine Besonderheit auf: es ist eine von nur drei rechtdrehenden Quellen in Tirol. Die beiden anderen sind die heiligen Klosterquellen von Maria Waldrast und Maria Larch. Rechtsdrehendes Wasser schmeckt selbst nach Monaten so frisch und gut wie direkt aus der Quelle. Mehrere Untersuchungen bescheinigen dem Nass gar eine reinigende, kräftigende, regenerierende und harmonisierende Wirkung. Die Wasserqualität der Isar-Quelle ist auch der Grund dafür warum eine findige Micro-Brauerei in Seefeld, die schon mehrfach für ihre Biere ausgezeichnet wurde, ein Bier aus dem Quellwasser braut und nur vor Ort im Klosterbräu ausschenkt.

© Olympiaregion Seefeld

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