Frage der Woche

Können Hunde unsere Angst riechen?

Dass Hunde riechen, wenn wir Angst haben und dann erst recht zubeißen, das hat uns ja schon unsere Großmutter eingeschärft. Doch hatte sie damit auch Recht?

Australian Shepard Hund

© iStock/Rebell

Plötzlich biegt er um die Ecke, der große schwarze Hund – natürlich ohne Leine oder Begleitung. Jetzt heißt es: Ruhig bleiben. Keine Angst zeigen. Doch wer den Satz der Großmutter im Kopf hat, bekommt natürlich noch mehr Angst – ein Teufelskreis. Im Gegensatz zur menschlichen Nase, die um die 350 verschiedene Gerüche kennt und unterscheidet, kann ein Hund bis zu 1.000 Gerüche wahrnehmen. Fakt ist aber: Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung, die beweisen würde, dass Hunde auch Angst oder andere Gefühle riechen können. Forscher vermuten aber, dass die Tiere sie spüren können – denn durch unsere Körperhaltung und unser Auftreten senden wir unbewusst Signale aus.

Ruhe bewahren

Doch wie sollten wir uns gegenüber einem Hund am besten verhalten, wenn wir Angst haben?  Auch wenn es schwer fällt: Nicht in Panik geraten, wenn der Hund sich nähert. Schreien oder mit den Armen fuchteln wirkt auf den Hund bedrohlich. Auch intensives Anstarren sollte vermieden werden, denn er wird vom Hund als Provokation verstanden. Am besten ist es, ruhig auszuweichen oder stehenzubleiben. In den allermeisten Fällen verläuft die Begegnung dann friedlich.

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