Trekking-Trends

Flauschig, gutmütig und total relaxed: Lamawandern ist der neue Trend!

Heidi Hofherr aus Biberwier in der Tiroler Zugspitz Arena ist die Chefin von sieben langhaarigen Jungs. Hugo, Sammy & Co. sind jedoch alles andere als Rabauken. Sie lieben Kinder. Und die Kinder sie. Ein Besuch bei den Lamas.

© Tiroler_Zugspitz_Arena_C.Jorda

Hugo drängelt sich ständig nach vorne, um fotografiert zu werden – ein echter Showman. Tequiero dagegen ist ein Eigenbrötler und hat am liebsten seine Ruhe. Shoshone ist erst eins und noch ein echtes Baby. Bodegos zweiter Vorname lautet: Ruhepol. Er kann wunderbar mit Kindern ab zwei Jahren, verliert niemals die Fassung. Der sportliche Zehnkämpfer in der Truppe hört auf den Namen Sammy. Santo ist der Schüchterne. Und Vicky? Der ist der Chef im Ring! Auch wenn er das unumschränkte Recht hat, die Jungs bei gemeinsamen Wandertagen anzuführen, lässt er den anderen auch ganz lässig mal den Vortritt. Die sieben Buben sind keine neue Tiroler Boy Band, aber bei Kids und Teenies total angesagt. Sie sind – Lamas!

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Lama-Wandern im Schatten der Zugspitze: ein Spaß für die ganze Familie
Apropos Wandertag: bei Damenbesuch würde die Bande ziemlich flott aus den Hufen kippen. Daher bleiben die sieben Lama-Hengste besser unter sich. Die Männer-WG hat ein schickes Appartement in der Tiroler Zugspitz Arena: in Biberwier bei Heidi Hofherr und ihrem Mann Martin Kuprian. Natürlich mit Vollpension. Und: All-you-can-drink! Aber für gratis Kost und Logis müssen die Jungs natürlich eine Gegenleistung bringen: Sie gehen mit Urlaubsgästen wandern. Von April bis Mitte Dezember ziehen sie mit großen und kleinen Gästen los. „Wir laufen etwa eineinhalb Stunden“, erzählt Lama-Flüsterin Heidi. Dabei achtet die Chefin darauf, dass möglichst jeder Gast das passende Lama bekommt. Kleinkinder beispielsweise lieben den relaxten Bodego. Und Teenager, die Action wollen, bekommen Sportler Sammy zur Seite gestellt. 



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Ob Mensch oder Lama – in der Tiroler Zugspitz Arena fühlt sich jeder wohl

Seit über zwölf Jahren Jahren betreibt das Tiroler Ehepaar ihre „Lama-Pension“. Wie kam Heidi überhaupt zu ihren Lamas? „Ich habe fünf eigene Pferde. Auf die Idee mit den Lamas kam mein Mann“, erzählt sie. „Wie, das weiß er selbst nicht mehr so genau.“ Ihn haben die sanften Wollknäuel eben schon immer interessiert. Übrigens:  Reiten darf man auf den Zotteltieren nicht. Auch Kinder nicht. Man führt die gutmütigen Tiere am Zügel. „Das klingt zwar eher langweilig, ist aber ein tolles Erlebnis“, sagt Heidi Hofherr, „weil Lamas sehr soziale Wesen sind und sofort mit Menschen kommunizieren.“ Vicky sagt auch ohne Worte ganz genau, wo’s langgeht, Santo dagegen lässt sich gerne ein wenig bitten, Hugo wiederum nutzt die Gunst der Stunde, endlich mal den Anführer zu spielen. So ein Lama-Ausflug mit den Jungs ist also wie im echten Leben! 

Die Touren mit Heidi Hofherr und ihren zotteligen Jungs finden regelmäßig laut Veranstaltungskalender statt und können auch ganz individuell gebucht werden. 

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