Clever reisen

Business-Class für Jedermann – so geht’s!

Sie sehnen sich nach Urlaub? Jetzt ist die beste Zeit Reisepläne zu schmieden. Und wer clever agiert, kann schon bald für wenige hundert Euro um die Welt fliegen. Sicher, mit Abstand und ganz komfortabel in der Businessklasse. Wir verraten, wie das funktioniert.

© ross_parmly_unsplash

Sie sind Schnäppchenjäger einer neuen Generation. Oft Computer-Nerds, IT-Profis oder schlicht Reise-Fanatiker. Eine mittlerweile eingeschworene Szene, die es trotz dünner Sparbücher schafft in der First- oder Business-Class um die ganze Welt reisen und dort in 5-Sterne-Hotels einchecken. Ihr Trick: sie nutzen Meilen- und Bonusprogramme der Reiseindustrie und Kreditkartenfirmen so clever, dass sie für ihren Reiseluxus nur einen Bruchteil der regulären Preise zahlen.
 
Was sehr verlockend klingt, ist leider auch kompliziert. Die selbsternannten Prämien-Jäger lesen das Kleingedruckte in den Meilenprogrammen der Airlines, sie wissen, welche Flüge überbucht sind, und wo derjenige ein Upgrade bekommt, der einen späteren Flug akzeptiert. Sie kennen die Uhrzeiten und Daten, zu denen die besten Angebote online gehen und welches Zeitungsabo die meisten Prämienmeilen bietet. Gleichzeitig hantieren sie mit einem Sammelalbum internationaler Kreditkarten und recherchieren die besten Deals der Anbieter. Es ist ein Hobby, in dem allerdings nur der erfolgreich ist, der es nicht nur nebenbei betreibt.

© reisetopia

So einer ist Moritz Lindner. Der heute 27-Jährige reiste schon immer gern und viel und weit. Und da er dafür nie das nötige Kleingeld hatte, fuchste er sich in die beschriebene Welt aus Meilen, Deals und Bonuspunkten ein wie kein anderer. Heute ist der 27-Jährige nicht nur um die halbe Welt gereist, er tat es meist auch in der Business- oder First-Class. Und er teilt sein Wissen darüber, wie das funktioniert. 
 
Ein Themenfeld, das immer mehr Menschen interessiert. Anfangs als Reiseblog gedacht, gehört seine Reiseplattform reisetopia heute zu den absoluten Durchstartern der Reisebranche mit knapp 3 Millionen Seitenaufrufen pro Monat. „Wir waren eine Handvoll Studenten, die einfach nur Lust aufs Fliegen hatten. Fünf Jahre später mischen wir die deutsche Reisebranche auf“, sagt Lindner. Sein Erfolgsrezept: Keine halbgaren Deals mit Reiseveranstaltern, stattdessen absolute Unabhängigkeit, einmalige Hotelangebote und persönlicher Service bei hoher Aktualität und Informationsdichte.

© Pexels_Photo

Wer also Lust hat, demnächst nicht nur an die Ostsee, sondern vielleicht nach Byron Bay in Australien zu reisen, First-Class zu fliegen und in einer 5-Sterne-Suite zu wohnen, der findet auf reisetopia den Weg eine solche Reise bezahlbar zu machen. Zugegeben, auch mit den Tipps von Moritz Linder und seinem mittlerweile 25-köpfigen Team bleibt die Schnäppchenjagt zeitintensiv, aber am Ende stehen eben auch ein paar hundert Euro weniger auf der Rechnung.
 

Das könnte Sie auch interessieren