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Frage der Woche

Woher kommt der Ölfilm auf dem Tee?

Viele Teetrinken kennen das Phänomen: Sie gießen sich eine Tasse Schwarztee ein und auf der Oberfläche entsteht nach kurzer Zeit eine ölig aussehende Schicht. Doch was hat sie zu bedeuten: Kann man den Tee ohne Bedenken genießen oder deutet es auf eine Schadstoffbelastung hin?

© iStock-isa-7777

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Wenn man grünen oder schwarzen Tee trinkt, geschieht manchmal folgendes: An der Oberfläche des Getränks bildet sich ein öliger Film. Die gute Nachricht: Dies hängt nicht mit Schadstoffen zusammen und ist für den Menschen völlig unbedenklich ist. Vielmehr reagiert das Wasser mit den natürlichen Teeinhaltsstoffen. 

Ob die dunkle Schicht entsteht und wie stabil sie ist, hängt von der Härte des Wassers ab. Ist das Wasser sehr hart, also sehr kalkhaltig, enthält es viele elektrisch geladene Magnesium- und Kalzium-Moleküle. Diese bilden zusammen mit den Gerbstoffen ein wasserunlösliches Gemisch, das dann auf der Oberfläche schwimmt. Die Gerbstoffe, auch Tannine genannt, sind für den herben Geschmack verantwortlich. Es handelt sind um pflanzliche Sekundärstoffe, die Pflanzen nutzen, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Anderen Sorten wie beispielsweise Früchtetee enthalten keine Tannine, weshalb bei ihnen das Phänomen nicht auftritt.

Was verhindert den Schmierfilm?

Passionierte Teetrinker sind sich einig, dass sich Aroma und Geschmack besser entfalten können, wenn sie den Tee mit weichem Wasser aufgießen. Wer sich an dem Film auf seinem Tee stört oder einen reinen Geschmack möchte, der kann dem Ganzen mit einem Wasserfilter entgegenwirken.
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