Frage der Woche

Wie kommt das Loch in den Donut?

Egal ob groß oder klein, glasiert oder pur, bunt oder schokoladig – Donuts gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Dabei haben die Teigringel immer eine bestimmte Gemeinsamkeit: Ein Loch in der Mitte. Doch wie entsteht es?

© iStock-bigacis

Ursprünglich sollen holländische Siedler im 17. Jahrhundert das Gebäck nach Amerika gebracht haben. Allerdings hatte es zu diesem Zeitpunkt noch kein Loch und wurde unter dem Namen „Oelikoeks“ (zu Deutsch: öliger Keks) bekannt.
 
Das Gebäck gefiel den Amerikanern so gut, dass die Teigballen immer größer wurden. Das Problem: Beim Ausbacken wurden sie zwar von außen schön braun, von innen blieben sie jedoch fast roh. Um dem vorzubeugen füllten die Bäcker die kleinen Krapfen mit einer Nussmischung. So war auch der Name „Donut“ geboren, der sich aus den englischen Wörtern „dough“ (zu Deutsch: Teig) und „nut“ (zu Deutsch: Nuss) zusammensetzt.

Wer hat das Loch erfunden?

Der Ingenieur John F. Blondel aus dem US-Bundesstaat Maine konnte der Nussfüllung wohl keine große Sympathie entgegenbringen und erfand einen Lochstanzer, mit dem es bis heute möglich ist, den mittleren Teil des Gebäcks einfach auszustechen. So wird die innere Teigmasse gut durchgebacken, ohne dass die äußere Schicht zu dunkel wird.
 
Es gibt noch eine weitere Geschichte über das Loch im Donut. Eine Frau namens Elizabeth Gregory wollte ihrem Sohn, der zur See fuhr, eine Freude bereiten und schenkte ihm vor der Abfahrt das Gebäck, in das sie zusätzlich noch Nüsse eingearbeitet hatte. Dem Sohn schmeckten diese nicht und er pulte sie aus der Mitte heraus, bis schließlich das typische Donut-Loch zu sehen war.

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