Frage der Woche

Wie gesund ist Küssen?

Küssen macht glücklich und entspannt. Aber ist ein Kuss tatsächlich auch förderlich für die Gesundheit?

Küssen

© iStock/Zastavkin

Unser Körper schüttet beim Küssen die Glückshormone Endorphin, Serotonin und andere Stoffe aus, die das Glücksempfinden ankurbeln. Das Stresshormon Kortisol wird heruntergefahren. Wir entspannen uns und bauen Stress ab. Unsere Lippen enthalten sehr viele Nervenenden und sind  deshalb für Stimulationen besonders empfänglich. Schon ein kleiner Kuss kann uns in Hochstimmung versetzen. Und weil immerhin rund dreißig Gesichtsmuskeln sowie die Halsmuskulatur am Kuss beteiligt sind, wird die Haut infolge dieser Bewegungen besonders gut durchblutet und gestrafft.

Kalorienfresser und Lebenselixier

Außerdem tauschen wir während des Küssens im Mund Bakterien aus: Diese fremden Eindringlinge regen unser Immunsystem an und wirken sozusagen wie eine kleine Schluckimpfung. Zusätzlich steigert Küssen auch den Kalorienverbrauch. Bis zu 150 Mal pro Minute schlägt unser Herz bei dieser intimen Begegnung. So starkes Herzklopfen erleben wir sonst nur bei sportlicher Betätigung. Wer also nicht gerne Sport treibt, sollte zum Ausgleich einfach mehr küssen. Ein intensiver Kuss aktiviert unseren Körper ähnlich stark wie ein 100-Meter-Sprint und verbraucht bis zu zwanzig Kalorien pro Minute. Und das Beste zum Schluss: Wer oft küsst und geküsst wird, lebt länger. Bis zu fünf Jahre mehr, so schätzen Experten, sind möglich.

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