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Frage der Woche

Wie gefährlich ist die Höhenkrankheit?

Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit – Bergsteiger und Kletterer kennen sie gut, die Höhenkrankheit. Doch auch für Reisende, die im Urlaub höhere Gebiete besuchen, kann sie zur tödlichen Gefahr werden.

© iStock-Chris-Babcock

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Wer beispielsweise die Salar de Uyuni in Bolivien, die größte Salzwüste der Welt, bestaunen möchte, die Anden in Peru besucht oder auf das höchstgelegene Plateau der Welt nach Tibet reist, sollte sich langsam an die Höhe gewöhnen. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Appetitlosigkeit, Desinteresse, Leistungsabfall, Schlaflosigkeit oder Müdigkeit sind erste Symptome der akuten Höhenkrankheit. Zum Problem wird sie ab etwa 2.300 Metern über dem Meeresspiegel. Doch nicht immer bleibt es bei diesen eher harmlosen Beschwerden. Starke Kopfschmerzen, Erbrechen, Atemnot, Sehstörungen, Husten, Bewusstseinsstörung und Bewusstlosigkeit sind ebenfalls mögliche Folgen. Im schlimmsten Fall sammelt sich Flüssigkeit in Lunge oder Gehirn an. Diese sogenannten Ödeme können zum Tode führen.

Woher kommt die Höhenkrankheit?

Grund für die Erkrankung sind die anderen Bedingungen in der Höhe – der Luftdruck sinkt und der Körper kann daher weniger Sauerstoff aufnehmen. Daran muss er sich erst anpassen. Bei der Höhenkrankheit handelt es sich also um eine Anpassungsstörung des Körpers. Interessanterweise ist es egal, wie fit eine Person ist, die Höhenkrankheit kann jeden treffen. 
 
Es gibt dagegen keine Medikamente. Das einzige, was wirklich hilft, ist Akklimatisation – das heißt Urlauber sollten sich langsam an die Höhe gewöhnen und ihre Reise so planen, dass sie nur langsam an Höhe gewinnen. Experten empfehlen ab über 2.000 Höhenmeter pro Tag nur etwa 500 Höhenmeter zu absolvieren. Eventuell können Eilige tagsüber auch mehr Höhenmeter überwinden, nachts sollte sie dann aber wieder niedriger schlafen.

Wie reagiere ich, wenn mich Symptome plagen?

Bei leichten Beschwerden hilft es ausreichend (aber nicht übermäßig) Flüssigkeit zu sich zu nehmen und ein gut bekömmliches, leichtes Gericht zu essen. Außerdem ist ausruhen wichtig, denn der Körper benötigt Zeit, um sich an die Umstände zu gewöhnen. Das bedeutet auch, dass man erst weiter aufsteigen sollte, wenn die Beschwerden verschwunden sind. Im Notfall müssen Betroffene dringend sofort absteigen und eine Sauerstoffmaske anlegen oder in die Druckkammer, 
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