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Frage der Woche

Wie funktionieren Mizellen-Waschcremes und -Reinigungswasser?

Das Entfernen von Make-up, Mascara und Co. gehört bei den meisten Frauen zur festen Abendroutine. Der neuste Schrei: Mizellen, die das Abschminken noch leichter und lästiges Reiben überflüssig machen sollen. Doch was steckt eigentlich dahinter?

© iStock-robertprzybysz

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Reinigungswasser, Waschcremes, Abschminktücher – Kosmetikprodukte mit Mizellen gelten als die neuen Wundermittel, was das sanfte und gründliche Reinigen des Gesichts angeht. Dabei ist die angeblich neue Technologie bereits lange bekannt. Sie steckt in fast jeder gewöhnlichen Seife und ermöglicht die Bindung von Wasser an Fette.

Grundsätzlich beinhalten diese Produkte Moleküle mit wasserliebenden (hydrophilen) Köpfen und wasserscheuen (hydrophoben) Schwänzen. Bei Kontakt mit Wasser schließen sie sich zu kleinen Kugeln, den sogenannten Mizellen, zusammen. Dabei ordnen sich die wasserlöslichen Köpfe außen und die wasserscheuen aber fettlösenden Schwänze innen an. Schminke, die nicht wasserlöslich ist, wie beispielsweise Lippenstift oder Make-up, werden bei Kontakt mit der Mizellenlösung aufgenommen und in den Kügelchen eingeschlossen. 

Hype mit Vor- und Nachteilen   

Ganz unberechtigt ist der aktuelle Hype um die neuen Mizellenprodukte allerdings nicht, sie reinigen etwas effektiver als herkömmliche Seife. Der Grund: Es werden Tenside beigemischt, die besonders fettlöslich sind. So reinigen die Artikel das Gesicht ohne unnötiges Reiben und Rubbeln und entfernen sogar wasserfestes Make-up. 

Die Reinigungsprodukte haben jedoch nicht nur Vorteile. Sie bergen auch umstrittene Inhaltsstoffe, allen voran sogenannte Polyethylenglykole (PEGs). Diesen wird unter anderem nachgesagt, Störungen der Hautfunktion herbeizuführen. Diese Irritationen machen es Schadstoffen aus der Umwelt leichter in die Haut und somit auch in unseren Körper einzudringen.

Ein anderer bedenklicher Inhaltsstoff, der in manchen Mizellen-Produkten enthalten ist, ist das Konservierungsmittel Polyhexanid (PHMB). Dieses soll sogar krebserregend sein. Trotz der Bedenken sind bis zu 0,3 Prozent in Kosmetikprodukten erlaubt. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich vor dem Kauf genau über die Inhaltsstoffe informieren.
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