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Frage der Woche

Wie entstehen Narben?

Jeden Menschen erinnern kleinere und größere Narben auf der Haut an bestimmte Ereignisse. Narben sind Spuren gelebten Lebens. Aber wie entstehen sie?

© iStock-fotokostic

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Die Haut ist das größte Organ des Menschen – mit eineinhalb bis zwei Quadratmetern Gesamtfläche. Gerade weil sie eine solch große Angriffsfläche bietet, ist sie auch äußerst verletzbar. Unsere Haut besteht aus drei Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subcutis). Verletzungen, die an der Grenze zwischen Oberhaut und Lederhaut verlaufen, heilen ohne oder nur mit geringer Narbenbildung. Ist auch die Unterhaut betroffen, entstehen Narben, die häufig für das ganze Leben bleiben.

Spuren, die bleiben

Verletzen wir uns so, dass tiefere Hautschichten betroffen sind, fängt die Wunde an zu bluten. Durch Gefäßverengung und Blutgerinnung kommt es meist zu einer raschen Blutstillung. Spezielle Zellen im Bindegewebe der Haut, die sogenannten Fibroblasten, sorgen für die Bildung neuen Hautgewebes. Sie lagern sich an den Rändern der Wunde an, teilen sich und erzeugen auf diese Weise das Narbengewebe.

Weil die neue Haut vom Organismus aber besonders schnell gebildet wird, ist sie anders als normales Gewebe angelegt: Die neuen Hautfasern lagern sich parallel an. Dadurch sieht das Narbengewebe oft ungleichmäßig und schwulstig aus. Im Gewebe der Narbe sind keine Haare, Talg- und Schweißdrüsen vorhanden. Auch der Farbstoff Melanin, der für den Farbton der Haut verantwortlich ist, fehlt – und die Narbe bleibt weiß.
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