Frage der Woche

Wer legt fest, wie viele Kalorien eine Mahlzeit hat?

Gerade beim Essen achten viele Leute penibel darauf, wie viele Kalorien sie ihrem Körper zuführen. Zu groß ist die Sorge, dick zu werden. Doch wie kommt der Kaloriengehalt von Lebensmitteln eigentlich zustande?

© iStock/Robe

Die Kalorienangabe auf einem Etikett gibt an, wie viel Energie ein Lebensmittel enthält. Wer beispielsweise abnehmen möchte, sollte nicht mehr Energie zuführen, als er verbraucht. Der Grundumsatz eines Menschen hängt von Geschlecht, Gewicht, Größe und Alter ab und lässt sich individuell berechnen. Durchschnittlich liegt er etwa bei 1.400 Kilokalorien bei Frauen und 1.800 Kilokalorien bei Männern. Um die Kalorien eines Lebensmittels genau zu bestimmen, ermitteln Experten den Brennwert, indem sie die Nahrung schlichtweg verbrennen.
 
Dafür verwenden sie ein sogenanntes Bombenkalorimeter, das Wurst, Käse oder Marmelade unter Sauerstoffüberdruck verbrennt. Bei diesem Vorgang wird Wasser, das sich in einem Außenmantel befindet, erhitzt. Um nun den genauen Brennwert zu bestimmen, berechnet man die Differenz zwischen Anfangs- und Endtemperatur des Wassers. Genauer gesagt: Eine Kalorie ist die Menge an Energie, die es benötigt, um einen Millimeter Wasser um genau ein Grad zu erhitzen.
 
Allerdings ist diese Methode nicht eins zu eins auf den menschlichen Körper übertragbar, da der Organismus eines jeden einzelnen anders ist und Kalorien unterschiedlich verwertet. 

Das könnte Sie auch interessieren