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Frage der Woche

Welche Schlafposition ist am gesündesten?

Ein erholsamer Schlaf ist wichtig, damit sich unser Körper regenerieren kann. Manche liegen am liebsten auf dem Bauch, andere bevorzugen die Rücken- oder Seitenlage oder rollen sich in die Embryonalstellung. Doch welche Position ist für unseren Körper am besten?

© iStock-Wavebreakmedia

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Schnarchen, Akne, Sodbrennen und Rückenschmerzen – je nach Schlafpose werden diese Beschwerden verstärkt. Bei der Nachtruhe auf dem Bauch ist dieser die ganze Zeit gedrückt, das Atmen fällt schwer. Der Kopf ist unnatürlich verdreht, was Nackenschmerzen verursachen kann. Außerdem wird der Rücken überdehnt und kann Probleme bereiten. Wenn der Kopf die ganze Nacht auf dem Kissen liegt, fördert dies Faltenbildung und Akne. Dafür schnarchen Personen auf den Bauch weniger und Verdauungsprobleme werden gelindert. 

In der Rückenlage verteilt sich das Körpergewicht gleichmäßig. Es schont Rücken und Nacken, da die Wirbelsäule S-förmig liegt. Diese Haltung übt kaum Druck auf die inneren Organe aus. Es beugt zusätzlich Faltenbildung vor, da Gesicht und Dekolletee nicht ins Kissen gedrückt werden. Nicht empfehlenswert ist die Position für Menschen, die Atemaussetzer im Schlaf haben oder viel schnarchen: Der Unterkiefer fällt nach vorne, die Zunge rutscht etwas in den Rachen und verengt dadurch die Atemwege zusätzlich. Genauso ungeeignet ist sie für Menschen, die an Sodbrennen leiden, weil die Magensäure leicht in die Speiseröhre zurückfließen kann.  

Rechts oder links – sogar die Seite spielt eine Rolle

Bei der seitlichen Position liegt die Wirbelsäule gerade, der Rücken wird entlastet. Er kann zusätzlich stabilisiert werden, indem man ein Kissen zwischen die Beine klemmt. Außerdem sind Schnarchen oder gar Atemaussetzer selten, da die Atemwege frei bleiben. Durch die Lage werden allerdings Falten im Gesicht und Dekolletee begünstigt, sogar Akne kann dadurch entstehen. Bei der Haltung kommt es übrigens darauf an, auf welcher Seite wir schlafen: Die rechte Position begünstigt Sodbrennen, da sich der Magen über der Speiseröhre befindet und den Rückfluss der Magensäure erleichtert. Ruhen wir links, drückt es die inneren Organe wie Lunge, Magen und Leber zusammen, was Sodbrennen vermindert. Allerdings lastet das Körpergewicht so auch auf dem Herzen, weshalb es etwas kräftiger schlagen muss – für ein gesundes Organ ist das problemlos machbar, Patienten mit Herzproblemen sollten aber auf der der rechten Seite schlafen, da sie entlastend wirkt.

Wer sich wie ein Fötus im Mutterleib einrollt, also die Beine stark anwinkelt und ziemlich kompakt schläft, engt seinen Körper zu sehr ein. Durch das Zusammendrücken des Brustkorbes fällt das tiefe Atmen schwerer, außerdem wird der Rücken zu stark gebogen. Bei der Position sollten Schläfer darauf achten sich nicht zu eng einzuigeln.

Wir drehen uns automatisch in der Nacht, weshalb keiner nur in einer Lage verharrt. Es kommt schlussendlich auf die persönliche Gesundheit an, welche Position am geeignetsten ist. Allgemein gilt die Bauchlage aber als ungesündeste Haltung, der Schlaf auf dem Rücken als gesündeste Variante – aber auch flexibles Wechseln zwischen Rücken und Seiten tut unserem Körper gut. Wer aus gesundheitlichen Gründen seine Schlaflage ändern möchte, kann mit einem Positionskissen nachhelfen. Ob wir gut liegen, hängt außerdem von unserem Kissen und unserer Matratze ab. Unser Kopf darf weder zu hoch noch zu niedrig liegen, damit keine Nackenschmerzen entstehen. Die Härte der Matratze beeinflusst, wie tief der Körper einsinkt und ist deswegen wichtig um Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen vorzubeugen. 
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