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Ressourcen

Wasser – das Elixier des Lebens

Zum Trinken, Waschen und Putzen – Wasser gehört bei uns zum alltäglichen Leben und ist auch für alle Lebewesen auf der Welt elementar wichtig. Eine wachsende Weltbevölkerung und der Klimawandel bedrohen jedoch die natürlichen Reserven. Was bedeutet das für die Zukunft und müssen wir mit zunehmenden Wasserkriegen rechnen?

© iStock-Weedezign

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Wasser besitzt eine einzigartige Stellung im Kreislauf allen Lebens. Als einziges Element existiert es auf der Erde in allen drei Aggregatszuständen:

  • Fest in Form von Eis und Schnee.
  • Flüssig in Form von Regen, Grund- und Oberflächenwasser.
  • Gasförmig in Form von unsichtbarem Wasserdampf.

Chemisch besteht es aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom (H2O), die dreieckig angeordnet sind. Durch die gewickelte Anordnung entsteht die Oberflächenspannung des Wassers, die beispielsweise eine Büroklammer auf der Oberfläche treiben lässt. Weitere vorteilhafte Eigenschaften des Wassers sind: 

  • Die Fähigkeit als exzellenter Wärmespeicher,
  • die Lichtdurchlässigkeit,
  • es ist farb-, geruchs- und geschmacklos
  • und dient allen Lebewesen als hervorragendes Lösungsmittel für Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe.

Abseits der chemischen Besonderheiten besitzt Wasser eine herausragende Bedeutung für das Leben auf der Erde. Es dient Tieren und Menschen als lebenswichtige Flüssigkeitsaufnahme. Auch wenn einige Tiere scheinbar kaum trinken, beziehen auch diese beispielsweise aus ihrer Nahrung Wasser. „Ohne eine verlässliche Trinkwasserversorgung können Mensch und Tier nicht überleben“, sagte der Sprecher des Info-Magazins von 4qua

Wasser ist nicht nur hinsichtlich der Trinkwasserversorgung schützenswert, denn es spielt auch in vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens eine wichtige Rolle. Wir benötigen Wasser ebenfalls zur Reinigung sowie zur Bewässerung im Ackerbau und in der Landwirtschaft. Daher gilt Wasser auch als blaues Gold und wird meist in medialer Abwesenheit zum Kriegsgut oder zum Ausbeutungsgrund erklärt. 

So geschieht es beispielsweise seit Jahren in Afrika. Großkonzerne wie Nestlé investieren bereits jetzt in Wasser und schöpfen stündlich rund 50.000 Liter in extrem trockenen und armen Ländern wie Äthiopien ab, obwohl die Bevölkerung durch den Wassermangel in ihrer Existenz bedroht ist. Es gab zwar schon mehrfach kritische Medienberichte zu Ausbeutungen dieser Art, doch die große öffentliche Aufmerksamkeit scheint bisher nicht besonders interessiert zu sein, da der Wasserbestand auf den ersten Blick gigantisch erscheint. Die Verteilung des Wassers stellt sich aber ganz anders dar.

© iStock-SilverV

Die Verteilung des Wassers 

Mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, weswegen die Erde auch blauer Planet heißt und dennoch ist eines der größten Probleme der Erde der Wassermangel. Wie passt das zusammen? Es liegt an dem Verhältnis von Süßwasser und nicht brauchbarem Salzwasser. Mehr als 97 Prozent der Vorkommen auf der Erde bestehen aus Salzwasser, welches die Menschen ohne teure Entsalzungsprozesse nicht zum Trinken nutzen können.

Die übrigen drei Prozent der Wasservorkommen bestehen zwar grundsätzlich aus kostbarem Süßwasser, allerdings sind von ihnen ebenfalls nochmals zwei Drittel für den Menschen nichtverfügbar, da sie als Eis an den Polen gebunden sind. Der Mensch kann also nur auf knapp ein Prozent nutzbares Trinkwasser zurückgreifen, welches er auch für die Reinigung und im Haushalt nutzt. Während sich die Weltbevölkerung in den letzten 100 Jahren nur vervierfacht hat, ist der durchschnittliche Wasserverbrauch pro Person in der gleichen Zeit um das Zehnfache gestiegen. 

Anhand dieser Daten wird klar, weswegen Wassermangel bereits eines der größten Probleme der Menschheit ist und in Zukunft noch viel stärker anwachsen wird. Denn der Süßwasservorrat vergrößert sich nicht zusätzlich, der Bedarf wächst allerdings weiter. Schon heute haben über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Verteilung des brauchbaren Süßwassers auf der Erde ist sehr unterschiedlich. 

Während Afrika, Australien, der Nahe Osten und Teile Amerikas unter erheblichem Wassermangel leiden, besitzen weite Teile Asiens, der größte Teil Europas und Nord-Amerika einen Überschuss. Diese ungleiche Verteilung weckt zahlreiche Begehrlichkeiten und legt die Grundlage für bereits bestehende und in Zukunft noch viel häufiger auftretende Kriege um das blaue Gold.

Kriege der Zukunft: Der Kampf um das blaue Gold

Kriege werden seit Jahrtausenden um wichtige Ressourcen und Rohstoffe wie Gold, Diamanten, Öl und Kohle geführt. Das überlebenswichtige Element Wasser war aufgrund seines reichhaltigen Vorkommens bis vor einigen Jahrzehnten kein Grund. Doch die Zeiten haben sich drastisch geändert. Diverse Studien bestätigen die zunehmende Gefahr von Konflikten um das blaue Gold. Das liegt hauptsächlich an den zwei Faktoren Klimawandel und wachsende Bevölkerung.

Durch den Klimawandel, der die Pole schmelzen und die Wüsten wachsen lässt, sowie die massiv ansteigende Bevölkerungszahl wird das vorhandene Süßwasser nur noch 70 Prozent des weltweiten Bedarfs decken. Das belegen mehrere Studien. Wasser wird daher zunehmend zu einem selteneren Rohstoff, um den immer häufiger Konflikte ausbrechen werden.

Im Nahen Osten sind diese bereits vorhanden. Israel streitet sich bereits seit Jahren mit seinen Nachbarstaaten und den Palästinensern um das Süßwasser aus dem Jordanbecken. Die Flüsse Nil in Ägypten sowie der Euphrat und der Tigris für das Gebiet Türkei, Syrien und dem Irak bergen ebenso großes Konfliktpotenzial

Ohne einen bewussteren Umgang und eine fairere Verteilung der Ressource Wasser, die wiederum von mächtigen Konzernen und den politisch wirtschaftlichen Interessen einzelner Staaten blockiert wird, sind in Zukunft Kriege um das blaue Gold nicht zu verhindern.
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