Frage der Woche

Warum löscht Wasser Feuer?

Feuer und Wasser: Sie sind die großen Kontrahenten im Kreislauf der Natur. Denn Wasser löscht Feuer, und dabei entstehen große Dampfwolken. Doch was passiert dabei?

Feuerwehr löscht Brand

© Imago/Christian Mang

Gegenstände fangen an zu brennen, wenn sie so stark erhitzt werden, dass Gase austreten, die sich in Verbindung mit Sauerstoff entzünden. Will man das Feuer löschen, muss also die Temperatur abgesenkt, die Sauerstoffzufuhr unterbrochen oder das brennende Material entfernt werden.

Wasser kühlt und blockiert

Wasser funktioniert als Löschmittel, indem es die in Flammen stehenden Substanzen abkühlt und die Zufuhr an Luftsauerstoff verringert. Holz beispielsweise fängt bei einer Temperatur von etwa 200 Grad Celsius an zu brennen. Wasser hat eine Maximaltemperatur von hundert Grad Celsius und kühlt das Brennmaterial so weit ab, dass es sich nicht mehr entzünden kann. Der entstehende Wasserdampf blockiert zudem die Sauerstoffzufuhr des Feuers.

Wasser ist nicht die Lösung für alles

Bei festen Stoffen, die unter Glutbildung verbrennen, kann Wasser zum Löschen verwendet werden. Dazu zählen etwa Holz, Papier und Kohle. Auf keinen Fall sollte aber versucht werden, brennendes Öl oder Metall mit Wasser zu löschen.

Hier würde Wasser die Brandbedingungen sogar begünstigen. Durch die hohen Brenntemperaturen des Öls verdampft das Wasser sofort, und der aufsteigende Wasserdampf reißt das brennende Öl mit nach oben. Und wenn man Wasser auf einen Metallbrand gibt, kann entstehendes Knallgas sogar eine Explosion verursachen.

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