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Frage der Woche

Warum haben Mützen einen Bommel?

Die Pudelmütze soll den Kopf und die Ohren warm halten. Doch was die wenigsten wissen, der Bommel war nicht immer nur ein modischer Zusatz, sondern hatte tatsächlich einen sinnvollen Nutzen.

© iStock-Doc_Steele

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Laut einer Legende soll Eugenie, die Frau von Napoleon dem Dritten, zur Erfindung der Bommelmütze beigetragen haben, als sie 1858 eine Brücke in Brest eingeweiht hat. Bei der Besichtigung eines Schiffes stieß sich ein Matrose, als er salutierte, den Kopf an der Decke und begann zu bluten. Die Kaiserin legte ihm daraufhin ihr weißes Taschentuch auf den Kopf, das sich wegen des Blutes sofort rot färbte. Der erste rote Bommel war geboren. 

Ein Kopfschmuck für Matrosen

Den Pompom gibt es aber schon länger – so heißt der Bommel in Frankreich. Dort kennt man ihn bereits seit 1808. Er sollte die Köpfe der Matrosen schützen. Unter Deck war es oft eng und die Decken sehr niedrig, die Gefahr sich zu verletzen war groß. Der Stoffball diente als eine Art Stoßdämpfer, der den ein oder anderen Kopf vor einer Verletzung bewahrte. 

Auch heute tragen manche Seefahrer noch Bommel an den Mützen. Bei der französischen Marine ist er noch an einigen Paradeuniformen zu sehen. Es soll einen Tag lang Glück bringen, wenn es einem gelingt, den Pompom anzufassen – ohne das es der Träger bemerkt. Wird eine Frau jedoch dabei erwischt, muss sie sich der Tradition beugen und den Träger küssen.
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